Fukushima: Rückkehr ausgeschlossen

Zwei Fischerboote stehen auf dem Trockenen, möglicherweise nach einer Naturkatastrophe.
Bisher machte man den Vertriebenen Hoffnung - nun gab man zu: Aus einer Rückkehr wird nichts.

Es werde die Zeit kommen zu sagen: Ihr könnt dort nicht mehr leben, aber ihr erhaltet Entschädigung'" - mit diesen Worten hat der Generalsekretär der Liberaldemokraten, Shigeru Ishiba, den Flüchtlingen der Atomkatastrophe von Fukushima die letzte Hoffnung auf eine Rückkehr

Ein beschädigtes Gebäude mit zerstörter Fassade und freiliegenden Stahlträgern.
A general view of a building of Tokyo Electric Power Company's (TEPCO) tsunami-crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant is seen from a bus during a media tour at the plant in Fukushima prefecture in this June 12, 2013 file photograph. To match Special Report FUKUSHIMA-WORKERS/ REUTERS/Noboru Hashimoto/Pool/Files (JAPAN - Tags: DISASTER ENERGY ENVIRONMENT BUSINESS EMPLOYMENT POLITICS)
ihre Heimat genommen.

Die Regierung müsse die Gebiete benennen, die wegen der radioaktiven Verseuchung niemals mehr bewohnbar sein würden. Die Frage der Rückkehr ist in Japan politisch brisant. Bisher hat die Regierung allen Vertriebenen Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatorte gemacht.

150.000 Menschen flohen 2011 nach der atomaren Katastrophe aus dem Gebiet um das nördlich von Tokio gelegenen AKW Fukushima. Ein Erdbeben und ein Tsunami hatten zu einer Kernschmelze und Explosionen in den Reaktoren geführt und große Mengen Radioaktivität freigesetzt. Auch heute noch tritt immer wieder verseuchtes Wasser aus.

Eindrücke aus der Geisterstadt

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