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Die britische Polizei sucht in Lastwagen und auf Zügen nach Flüchtlingen. © Bild: APA/EPA/LONDON NEWS AND PICTURES
Flüchtlingskrise
07.08.2015

Briten erwägen Eurotunnel-Schließung

Wegen der Flüchtlingsströme dürften dann nachts weder Güter- noch Passagierzüge passieren.

Großbritanniens Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, den Tunnel unter dem Ärmelkanal notfalls nachts zu schließen, sollte sich die Flüchtlingskrise in Calais wieder verschärfen. Weder Güter- noch Passagierzüge dürften dann nachts den Tunnel passieren, berichtete der britische "Telegraph" unter Berufung auf Regierungskreise am Freitag.

Noch wolle man den Plan aber allerdings nicht umsetzen, hieß es. Derzeit können Reisende mit dem Auto auch einen Nacht-Shuttlezug buchen. Ein britischer Regierungssprecher sagte, man erwäge weiterhin "alle möglichen Handlungsoptionen".

Flüchtlinge kletterten auf Züge

Der Tunnelbetreiber Eurotunnel hatte am Donnerstag berichtet, die Zahl der Versuche von Flüchtlingen, auf das Gelände zu kommen, sei unter Kontrolle gebracht worden. Eurotunnel begründete das mit neuen Zäunen und mehr sowie besser organisierten Polizeikräften. Zuvor hatten Abend für Abend im nordfranzösischen Calais gestrandete Flüchtlinge versucht, auf Lastwagen oder Züge zu klettern, um durch den Tunnel nach Großbritannien zu kommen.