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© Bild: KURIER/Boroviczeny Stephan
Steiermark
17.12.2013

Helikopterbergung wegen falschen Skischuhs

32-Jähriger konnte wegen geschwollenem Fuß weder vor noch zurück. Er wurde per Hubschrauber ins Tal gebracht.

Weil sein rechter Fuß wegen neuer Tourenskischuhe anschwoll und schmerzte, wurde ein 32-jähriger Mann aus Graz-Umgebung von einem Hubschrauber vom Stadelstein in der Obersteiermark zu Tal gebracht. Laut ÖAMTC-Flugrettung war das „ein normaler Einsatz, gemeldet wurde eine Knöchelverletzung“. Im Spital wurde keine akute Verletzung diagnostiziert.

Der Steirer unternahm die Tour auf den 2070 Meter hohen Berg mit einem Freund. Schon beim Aufstieg vom Parkplatz Moosalm im Gößgraben klagte er über Schmerzen. Als die Männer nach drei Stunden den Gipfel erreichten, versuchte er dennoch eine Abfahrt. Allerdings musste der 32-Jährige eine Pause auf einer Hütte machen: Der Fuß war geschwollen, er konnte den Skischuh nicht wieder anziehen und setzte einen Notruf ab.

Geschickt wurde ein Christophorus-Rettungshubschauber. „Der Mann hat gehumpelt und konnte weder vor noch zurück“, heißt es seitens des ÖAMTC. „Er muss ja irgendwie wieder vom Berg.“

Wie bei allen Sport- und Freizeitunfällen bekommt der Steirer die Rechnung von 3500 bis 5000 Euro, kann aber versuchen, das Geld von seiner Versicherung zurückzufordern.