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© Bild: Bergrettung Gmunden
Chronik/Oberösterreich
05.12.2011

Linzer stürzte am Traunstein 60 Meter ab

Ein 29-jähriger Alpinist wurde schwer verletzt, als er in 1400 Metern Seehöhe stolperte und den Halt verlor.

Der 29-jährige Linzer Mario S. stürzte am Montag 60 Meter in die Tiefe, als er mit einem Freund vom Traunstein ins Tal absteigen wollte. Der Unfall passierte auf 1400 Metern Seehöhe, als S. um 10.20 Uhr beim sogenannten "Bösen Eck" gestolpert war und sofort den Halt verlor. Der Bergsteiger blieb nach seinem Sturz schwer verletzt liegen - mit mehreren Platzwunden am Kopf, einem Nasenbeinbruch und zahlreichen Prellungen.

Mit dem Notarzthubschrauber wurde der Linzer ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen, wo er derzeit auf der Intensivstation liegt. "Es geht ihm erstaunlich gut, sein Zustand ist stabil. Ich denke, er wird wieder vollkommen gesund werden", sagt Josef Obrist, der stellvertretende ärztliche Leiter des Spitals.

Die Bergrettung in Gmunden ist derzeit im Dauereinsatz. "Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht etwas passiert. Das hat ganz sicher mit dem schönen Wetter zu tun. Jeder will jetzt in die Berge", meint Bernhard Ebner, der Chef der Bergrettung.
Am Freitag brach sich zum Beispiel ein Wanderer auf dem Traunstein das Schienbein. Und am Sonntag erlitt ein Mann beim Laudachsee einen Herzinfarkt.