Chronik/Oberösterreich/Linz

Bau des Quadrills in der Tabakfabrik läuft auf Hochtouren

810 Tage sind im Bautagebuch des Quadrill-Projektes in der Linzer Tabakfabrik am Ende des heutigen Tages bereits dokumentiert. Und seit heute Vormittag auch die symbolische Grundsteinlegung.

Dabei unterzeichneten Vertreter der Stadt Linz, Projektentwickler und -eigentümer eine Urkunde, die nach schöner Tradition in einer Zeitkapsel für immer in den entstehenden Gebäuden eingebaut wird.

Mit der Errichtung und Fertigstellung des Quadrill verändere sich für die Tabakfabrik nicht nur baulich etwas – sondern das Areal werde komplettiert, betont Markus Eidenberger, kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik: "Es war von Anfang an unser Ziel, hier einen kleinen Stadtteil zu gestalten. Wir machen Ende 2025 einen Riesenschritt, denn der Charakter des Geländes verwandelt sich: Das Areal wird sieben Tage, 24 Stunden bespielt, bewohnt und belebt sein."

„Ich freue mich mit den Linzerinnen und Linzern auf das Quadrill, das jetzt Stück für Stück sichtbarer wird. Die Hochbauphase des Quadrill-Towers schreitet zügig voran. Nach drei Tiefgaragengeschossen sind nun die ersten rund 20 Meter nach oben geschafft. Bis zum Jahresende wird der Tower bereits eine Höhe von rund 60 Metern erreichen. Auch die Arbeiten an den Häusern Virgina, Memphis und Boston laufen auf Hochtouren", sagt Thomas Bodner als geschäftsführender Gesellschafter der Bodern-Gruppe. Bodner betont außerdem: "Wir sind stolz, mit dem QUADRILL ein Stück Erfolgsgeschichte des Kreativ-Hotspots Tabakfabrik mitschreiben zu dürfen.“

1.000 zusätzliche Arbeitsplätze

Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 190 Millionen Euro. Der 109 Meter hohe Quadrill-Tower wird Österreichs höchster Büro- und Hotelgebäude-Tower außerhalb Wiens.

Das insgesamt vierteilige Gebäude-Ensemble wird nach den Plänen des Architekturbüros Zechner & Zechner ZT GmbH umgesetzt. Es umfasst neben einem Hotel und Wohnungen für die Tabakfabrik Linz dringend benötigten Raum für Büros, Gastro- und Geschäftsflächen für neue Betriebsniederlassungen.

Schon jetzt sind im oberösterreichischen Kreativ-Hotspot mehr als 250 Unternehmen und Organisationen ansässig. Mit dem Neubau entsteht Raum für rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Tabakfabrik.