Chronik/Oberösterreich

Jeder zweite Linzer fühlt sich am Bahnhof nicht sicher

Der Hauptbahnhof und die städtischen Parkanlagen seien "Angstorte", sieht die Linzer FPÖ Handlungsbedarf, das Sicherheitsgefühl in der oberösterreichischen Landeshauptstadt zu verbessern. Die Freiheitlichen fordern unter anderem ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, ein sektorales Bettelverbot sowie Videoüberwachung in Öffis und untermauern das mit den Ergebnissen einer Studie. Für diese wurden 700 Linzer ab 16 Jahren befragt.

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Sehr bzw. einigermaßen sicher vor Verbrechen und Straftaten fühlen sich demnach drei Viertel der Stadtbewohner. 24 Prozent beantworten die Frage mit "nicht besonders sicher" bzw. "gar nicht sicher". Nach Geschlechtern und Alter haben jüngere Frauen tendenziell mehr Angst. Besonders angeschlagen ist das Sicherheitsgefühl auch bei FPÖ-Wählern, während Sympathisanten der Grünen kaum eine Gefahr sehen.
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Laut Studie als mehrheitlich sicher gelten Orte wie der Hauptplatz und öffentliche Verkehrsmittel, während Plätze wie der Hauptbahnhof und Parks wie der Volksgarten überdurchschnittlich schlecht abschneiden.