St. Pölten: AK-Coup gelandet, Bädergipfel fix
Stadtparlament stellt einstimmig Weichen für AKNÖ-Zentrale: Tausch Haus gegen Grund statt umstrittener Baurechtslösung.
Dass alle Coleurs durch die Bank von einer „win-win-situation“ schwärmen, ist eine Rarität im Stadtparlament St. Pölten. So geschehen Montagabend, als alle Mandatare zur Grundsatzentscheidung über den Bau der Arbeiterkammer NÖ-Zentrale die Stimmhand hoben. Statt der bis zuletzt heftig umstrittenen Variante, der AK das 9000 m² große Grundstück des alten Schlachthofes im Baurecht zu übergeben, darf sich St. Pölten ein modernes Gebäude am Bahnhofplatz einverleiben.
Und zwar die jetzige AK-Bezirkszentrale samt Saal im Gegenzug für den Baugrund in der Herzogenburger Straße. Die Kämmerer können das Gebäude noch bis 31.3. 2016 nutzen und verpflichten sich andererseits, am Areal der künftigen Landeszentrale neue Räumlichkeiten für die Jugendbetreuung „Steppenwolf“ und „Freiraum“ zu errichten. Vereinbart ist auch, dass die Jugend in die Detailplanung eingebunden wird. Die Stadt zahlt keine Miete, sondern nur Betriebskosten.