Übungsfahrt endete im Spital
16-Jährige nach Kollision mit Zug in Winden schwer verletzt. Vater und Schwester kamen mit Blessuren davon.
Das Mädchen hatte gleich mehrere Schutzengel dabei", sagt ein Beamter der Polizeiinspektion Neusiedl am See nach einem schweren Verkehrsunfall in Winden am See. Eine 16-jährige Führerschein-Anwärterin aus Winden war mit ihrem Vater und ihrer elfjährigen Schwester auf einer privaten Übungsfahrt unterwegs, als es Samstagabend kurz nach 18 Uhr zur Kollision mit einem Personenzug der ÖBB kam.
Die Jugendliche wollte den Bahnübergang queren und dürfte laut Polizei das rote Warnsignal übersehen haben. Die Lok krachte in den Pkw und schleifte das Fahrzeug rund 30 Meter in Richtung Bahnhof mit. "Es grenzt an ein Wunder, dass sich alle drei selbst aus dem völlig zerstörten Auto befreien konnten", berichtet ein Polizist. Da der Zug kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof war, hatte der Lokführer die Geschwindigkeit auf rund 40 km/h reduziert. "Wenn er schneller dran gewesen wäre, hätte der Unfall fatale Folgen gehabt", meint der Beamte.
Die junge Fahrerin wurde mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus geflogen. Ihre Schwester und ihr Vater erlitten lediglich Blessuren. Zug-Fahrgäste wurde nicht verletzt.
Ebenfalls im Spital endete der Besuch der Rotweintage in Neckenmarkt, Bezirk Oberpullendorf am Samstagnachmittag für drei Besucher. Die Gäste sollten mit einem Traktor und zwei Anhängern zu den einzelnen Weinbaubetrieben transportiert werden. Bei einem Wendemanöver kippte einer der Anhänger um, und mehrere Personen wurden zu Boden geschleudert. Die drei Fahrgäste aus Wien und dem Bezirk Oberpullendorf im Alter von 25 bis 27 Jahren erlitten nach Angaben der Rettung bei dem Unfall leichte Verletzungen. Sie wurden ins Spital nach Oberpullendorf gebracht.