Chronik/Burgenland

Raubopfer schrie Täter in die Flucht

Einen gehörigen Schrecken erlitt am Dienstagnachmittag eine 27-jährige Frau aus dem Bezirk Oberwart. Sie war in der Bezirkshauptstadt auf dem Weg zur Bank und trug ihr Geldbörsel unterem Arm als ihr dieses von zwei Männern entrissen wurde. Dabei kam die Frau zu Sturz und schrie um Hilfe. Die Täter schmissen in der Folge das Geldbörsel weg, ergriffen die Flucht und entkamen unerkannt.

Der Raub ereignete sich in der Lehargasse in Oberwart. Die Frau war auf dem Weg zu einer Bank auf der Hauptstraße, schildert Chefinspektor Fritz Wurglits das Geschehen. Sie hatte ihre Geldbörse unter dem Arm. Auf dem Weg dorthin kamen ihr zwei jüngere Männer entgegen, denen sie keine Beachtung schenkte.

Gestürzt

Beide trugen Shirts mit Kapuzen. Die zwei Männer ließen die Frau passieren. Als sie an ihnen vorbei war, schlugen die Männer zu und entrissen ihr von hinten die Geldbörse. Dabei kam die Frau zu Sturz und fiel zu Boden.

„Sie hat sofort laut um Hilfe geschrien und auf sich aufmerksam gemacht“, so der Chefinspektor. Dadurch wurde eine weitere Frau alarmiert und lief sofort zur Gestürzten. Das und die lauten Hilferufe dürfte zu viel Aufmerksamkeit für die Räuber gewesen sein. Sie warfen die Geldbörse weg, ohne daraus etwas zu nehmen. Die Zeugin verständigte auch sofort die Polizei. Das Raubopfer habe mit den lauten Hilferufen absolut richtig reagiert lobt die Polizei.

Die Räuber flüchteten Richtung Bachgasse, dort verlor sich auch ihre Spur. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb ohne Ergebnis. Trotzdem ist man bei der Exekutive durchaus zuversichtlich diesen Fall klären zu können. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, die Täter könnten Einheimische gewesen sein, glaubt die Polizei.

Beschreibung 

Die Täter werden als 20 bis 30 Jahre alt beschrieben. Der etwa 1,80 bis 1,90 Meter große und schlanke Mann trug die Kapuze auf dem Kopf. Sein Komplize ist rund 1,60 bis 1,70 Meter groß und ebenfalls schlank.

Das Raubopfer erlitt bei dem Sturz zu Boden leichte Verletzungen an den Händen.