APA-OTS/Kultur

Österreichische Filmschaffende sagen JA zur Copyright-Richtlinie!

In der Woche ab 25. März 2019 wird im Europäischen Parlament die finale Abstimmung über die neue Copyright-Richtlinie stattfinden.

Zahlreiche namhafte österreichische Filmschaffende und Berufsverbände fordern die 18 österreichischen Abgeordneten zum europäischen Parlament (MEPs) auf, der Richtlinie in der vorliegenden Form zuzustimmen.

Die Copyright-Richtlinie

- sorgt für Rechtssicherheit für alle Content-Anbieter (YouTuber, u.a.). Nicht die Uploader haften für hochgeladene Inhalte, sondern die wirtschaftlichen Nutznießer des Contents (Google, YouTube, uva.)

- garantiert Künstlerinnen und Rechteinhabern eine faire und angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke, auch im Internet

- erlaubt YouTubern, Vimeo-Künstlerinnen und anderen Uploadern die Verwendung von Content für Zitate, Parodien, Kritiken, Karikaturen, Reviews, Pastiche, Memes, etc. und sorgt dafür, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung auch im Internet erhalten bleibt

- ermöglicht Content-Anbietern (YouTuber, u.a.), die ohne kommerzielle Absicht handeln und deren Aktivitäten keine signifikanten Erlöse generieren, weiterhin den Upload von „User Generated Content

- ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um das Ungleichgewicht zwischen Internet-Giganten und Content-Anbietern auszugleichen

- schafft faire Wettbewerbsverhältnisse im Internet (für kleine Content-Anbieter)

- schützt die Internet-Wirtschaft dadurch, dass Wissensplattformen wie Wikipedia, Start Ups, kleine und mittlere Unternehmen und Plattformen mit geringen Nutzerzahlen von der Haftung ausgenommen sind

- ist nach fast 3-jährigen Verhandlungen auf europäischer Ebene ein fairer Kompromiss, der die Interessen der Content-Anbieter (YouTuber, u.a.), der Kunstschaffenden, der Content-Industrie und der Online-Plattformen gleichermaßen berücksichtigt...

...darum sagen wir JA zur Copyright-Richtlinie!

Liste der Unterstützer/innen siehe pdf

www.vdfs.at