Lokales

Ein 49-jähriger Arbeiter ist Freitagfrüh nach einem 30-Meter-Absturz von einer Hebebühne in einer Halle einer Firma in Groß-Enzersdorf (Bezirk Gänserndorf) ums Leben gekommen.

Der slowakische Staatsbürger erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen, teilte die Polizei mit.

Der strenge Schutz des Wolfes innerhalb der Europäischen Union hat zu einem markanten Anstieg der Population geführt. Der Bestand in Europa hat sich in den vergangenen zehn Jahren annähernd verdoppelt. Laut einer neuen Studie aus 34 Ländern ist die Zahl der Wölfe von rund 12.000 Exemplaren auf über 21.500 gestiegen.

Gemessen an den Zahlen ist die Zunahmeentwicklung in Österreich dramatischer.

Nach Reisen und Mobilfunk wagt sich der Lebensmitteldiskonter Hofer in ein weiteres Geschäftsgebiet: Er wird zum Stromversorger. In Partnerschaft mit der oberösterreichischen Energie AG wird Hofer Grünstrom ins Leben gerufen. Unter dieser Marke will Hofer Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen in Österreich anbieten. Ab 7. April soll es mit drei Bezugstarifen und einem Einspeisetarif für selbst produzierten Photovoltaikstrom losgehen.

Ein Jahr Fixpreis oder Anpassung im Quartal

Der Tarif Fix bietet bei einer 12-monatigen Bindung einen fixen Strompreis von 13,49 Cent pro Kilowattstunde. Der Tarif Fair bietet zu Beginn einen Arbeitspreis von 17,30 Cent/kWh und keine Bindung. Hofer gibt eine "wiederkehrende Preisgarantie". Damit ist gemeint, dass der Strompreis jedes Quartal auf die Konkurrenz ausgerichtet werden soll. Der Tarif soll dabei stets um 10 Prozent, mindestens um 1 Cent günstiger sein als alle anderen Tarife im E-Control Tarifkalkulator.

Floater-Tarif mit stündlicher Preisveränderung

Der Tarif Spot ist ein Floater mit stündlicher Preisanpassung. Kunden zahlen also jede Stunde jenen Preis, der an den Spotmarkt-Strombörsen erzielt wird. Auf den Großhandelspreis gibt es noch einen Aufschlag von 1,90 Cent/kWh. Bei allen Tarifen wird ein Grundpreis von 4,95 Euro pro Monat verlangt. Die Rechnung wird online als Gesamtrechnung (plus Netzentgelten) ausgestellt.

Die schwächelnde Konjunktur fordert ein weiteres Opfer im heimischen Handel. Die Damenmodekette Jones Fashion sperrt nach 53 Jahren für immer zu. 

Das Wiener Unternehmen war bereits zwei Mal insolvent, zuletzt im Herbst 2023. 

Nach Abschluss der Sanierung und Schließung von neun Filialen zeigte sich Eigentümer Gabor Rose im Vorjahr noch zuversichtlich, nun zog er die Reißleine. „Der Aufschwung ist nicht gekommen“, begründet Rose das Aus im Gespräch mit dem KURIER. Letztlich habe die Kalkulation für das laufende Jahr die Entscheidung gebracht, es ganz bleiben zu lassen.

„Wir bräuchten jedes Jahr 10 bis 15 Prozent Umsatzplus, um die Kosten zu stemmen. Weder glauben wir an eine Umsatzsteigerung von 10 bis 15 Prozent, noch sind unsere Kundinnen bereit, 10 bis 15 Prozent mehr für die Ware zu zahlen“, erläutert Rose. 

Gabor Rose: "Die Mitte ist verloren gegangen"

Ab einer gewissen Preisschwelle gebe es aber Kaufzurückhaltung. Letztlich sei man zwischen Luxus- und Billigware aufgerieben worden. „Die Mitte ist verloren gegangen“, klagt der Firmenchef. Das Dilemma des Austro-Labels: Damenmode von Jones galt jahrelang als „Luxus der Mittelklasse“, doch Luxus sei heute noch teurer und die Mittelklasse durch chinesische Anbieter billiger geworden.

Das schreckliche Schicksal eines Buben, es liegt verpackt in dicken Mappen auf dem Tisch der Richterin im Landesgericht Krems. Es sind Dokumente, die bei der Hauptverhandlung verlesen wurden und Einblick in das kranke Verhalten einer Mutter und ihrer Freundin gaben, die den Burschen auf brutalste Art und Weise gequält haben sollen. 

Das Kind, heute ist es 15 Jahre alt, wurde von seiner eigenen Mutter in eine Hundebox gesperrt.

Die beiden Frauen befinden sich mittlerweile hinter Gittern, sie haben lange Haftstrafen ausgefasst, doch der Fall hat noch kein Ende gefunden. Denn nun geht es darum, ob dem Jugendlichen auch Schmerzengeld zugesprochen wird.

Am Freitag startete dazu der Zivilprozess, seitens der Opferanwälte Heinrich Nagl und Timo Ruisinger werden 150.000 Euro und die Haftung für künftige Schäden vom Land Niederösterreich gefordert. Ein Vergleichsversuch scheiterte zum Prozessstart.

Politik

Nach neuen US-Zöllen verhängt China ebenfalls weitere Aufschläge in Höhe von 34 Prozent auf Waren aus den USA, die ab dem 10. April greifen sollen. 

Zudem würden Exportkontrollen für 7 Seltene Erden eingeführt, erklärte das chinesische Handelsministerium am Freitag. Darunter ist demnach das bei der Magnetresonanztomografie genutzte Gadolinium sowie das in Elektrogeräten verwendete Yttrium.

Mit neuen Zöllen will US-Präsident Donald Trump die EU dazu bringen, sich für US-Automarken zu öffnen.

Doch Experten widersprechen: Nicht Handelsschranken oder Zölle seien schuld am schwachen Abschneiden der US-Autobauer in Europa, sondern deren Modelle. "Das ist das große Problem der US-Hersteller, die Geschmäcker der europäischen Konsumenten einfach nicht zu treffen", sagt Branchenexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

"Die haben eigentlich nichts anzubieten, was bei uns größere Marktanteile gewinnen könnte." Einzige Ausnahme sei Tesla, fügt Bratzel hinzu. "Aber Tesla hat jetzt andere Probleme." Im ersten Quartal war der Absatz des E-Auto-Herstellers um 13 Prozent abgesackt. Grund dürfte auch wachsende Kritik an Tesla-Chef und Trump-Berater Elon Musk sein.

Die Regierung trifft sich kommende Woche schon wieder zu einer Klausur. Im Mittelpunkt stehen laut Aussendung des Kanzleramts die Sicherheit sowie arbeits- und wirtschaftspolitische Themen. Dem Vernehmen nach dürfte die Messenger-Überwachung einer der zentralen Punkte sein, die Dienstag und Mittwoch von den Regierungsmitgliedern besprochen werden.

Dass es schon wieder zu einer Klausur kommt, ist einigermaßen überraschend, ist die jüngste doch erst 2,5 Wochen her. Am Austragungsort hat sich auch nichts geändert. Wieder kommen die Regierungsmitglieder aus Kostengründen im Kanzleramt zusammen. Erarbeitet werden soll bei dem Treffen ein konkreterer Arbeitsplan für die kommenden Monate.

An beiden Tagen sind Medien-Informationen geplant. Den Abschluss bildet Mittwochmittag der Ministerrat.

Weitere Meldungen

Tötungsdelikte an zwei Studentinnen innerhalb von nur wenigen Tagen, begangen mutmaßlich durch Studienkollegen, schocken Italien.

Rund 2.000 Personen, darunter viele Jugendliche, beteiligten sich am Mittwochabend an einer Demonstration auf dem Platz vor der Universität La Sapienza in Rom, um gegen Frauenmorde zu protestieren. Sie riefen zu einer "Kulturrevolution" auf.

Im Gefängnis Burg bei Magdeburg in Ostdeutschland soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein 37 Jahre alter Häftling seine Ehefrau getötet haben.

Die Frau sei nach einem Besuch am Donnerstagnachmittag tot aufgefunden worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Gegen den Mann wird der Staatsanwaltschaft zufolge wegen eines Anfangsverdachts des Totschlags ermittelt. Die Leiche der Frau soll zur Klärung der Todesursache gerichtsmedizinisch untersucht werden.

In ihrem ersten Interview nach der Hochzeit überraschten Justin Bieber und Hailey Baldwin mit einem unerwarteten Geständnis. 

Das Paar lebte bis zu seiner Hochzeit enthaltsam und verzichtete auf Sex. Seit September 2018 sind der Sänger und das Model verheiratet. Gegenüber der Vogue erzählten die beiden, dass sie sich ein Zölibat auferlegt hatten. Bieber erklärte, dass sein religiöser Glaube der Grund dafür war. 

US-Schauspieler George Clooney gab am Donnerstagabend (3. April) sein Debüt in der Show "Good Night, and Good Luck". Doch während eine Vielzahl an Prominenten wie Cindy Crawford, Uma Thurman und Jennifer Lopez im Publikum saßen, fehlte Clooneys Ehefrau Amal bei der mit Spannung erwarteten Premiere.

Das Fehlen der Menschenrechtsanwältin bei dem besonderen Event sorgte für Spekulationen und brachte George Clooney in Erklärungsnot. 

Frage des Tages