Friday, May 25, 2012

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So überleben Sie die Weihnachtsfeier

Tipps, wie man mit viel Genuss und wenig Kopfweh durch die X-Mas-Party mit den Chefs und den Kollegen kommt.

Letztes Update am 15.12.2011, 17:00


Sorgen Sie für eine Unterlage

Wer hungrig auf einer Weihnachtsfeier erscheint, macht drei Fehler: Der erste Drink, ob Sekt oder Glühwein, fährt sofort und ungebremst ins Blut. Nach dem zweiten beginnt man zu lallen.

Außerdem ist man irgendwann wirklich hungrig und damit dem Können des Cateringunternehmens ausgesetzt, was für empfindsame Zungen eine Zumutung sein kann.

Und drittens ist es einfach peinlich, sofort nach der Eröffnung im Laufschritt das Buffet zu stürmen. (Was noch peinlicher ist: Es gibt gar kein Buffet, sondern den ganzen Abend nur lächerliche Happen, Fingerfood genannt.)

Im Bild: Fettes Essen vor dem ersten Drink verlängert die Absorption des Alkohols.

Seien Sie nicht gierig

Auch übertriebener Durst gehört zu den absoluten Don’ts auf der Weihnachtsfeier. Besaufen können Sie sich mit ihren Freunden, aber nicht mit den Kollegen. Denn die sind vielleicht für ein paar Stunden der hemmungslosen Trunkenheit Ihre Kumpels, am Tag danach aber wieder Ihre Kollegen. Wenn Sie unbedingt Alkohol brauchen, weil sie für die Betriebs-Feier Mut tanken müssen, ziehen Sie sich vor Ihrem Auftritt auf dem Weg zur Feier ein kleines Bierchen rein.

Wählen Sie aus

Billige Alkopops, Sekt um 1,50 oder billiger Schnaps enthalten große Mengen an Fuselalkoholen. Das sei gesagt, falls Sie zu den Auserwählten gehören, die den Unterschied zwischen guter und weniger guter Ware nicht am Geschmack erkennen. Ihre Leber und Ihr Kopf erkennen Sie am Tag danach in jedem Fall. Auch Getränke mit viel Zucker oder viel Kohlensäure überlassen Sie besser den anderen. Zucker und Bubbles transportieren den Alkohol schneller ins Blut als Ihr Chef am nächsten Morgen allen das vor ein paar Stunden angebotene Du-Wort wieder entzieht.

Im Bild: Immer wieder kommt es auf Weihnachtsfeiern zu aufregenden Szenen zwischen den Mitgliedern der Belegschaft.

Wer klug ist, nimmt vor der Feier eine Kleinigkeit zu sich. Während alle über den Caterer miauen, lehnt man genüßlich an der Bar - man hat ja keinen Hunger mehr.

Vorsicht beim Mischen

So wie das Mischen von Direktor und Assi, wie auch von Marketing und Technik unvorhersehbare, oft fatale Konsequenzen nach sich zieht, ist auch die Kombination der Getränke bei der Weihnachtsfeier zu überdenken. Zuerst zwei Gläser Punsch, dann ein Glühwein, zwischendurch ein Whisky-Sour, dann zwei Glas Sekt, schließlich Obstler und noch ein paar Biere, um mit Gin Tonic abzuschließen, führt zu einem Tohuwabohu in Ihrem Magen und Ihrem Kopf, das Sie Dinge tun und sagen läßt, die Ihnen am nächsten Morgen (oder während Ihrer noch verbleibenden Karriere) Kopfzerbrechen bereiten könnten. Von den ganz realen Kopfschmerzen einmal abgesehen.

Selbsttest

Wenn Sie Ihre Kollegen auf der Weihnachtsfeier nicht mehr doppelt, sondern vierfach sehen, ist es Zeit, den Heimweg anzutreten.

Ab Mitternacht nur noch Wodka

Sagten wir das schon? Besser wäre Wasser. Aber wer will sich auf der Firmenparty schon als maßvoller Langweiler outen.

Auf dem Weg nach Hause ist es dann eh schon wurst.

Wenn Sie zwölf Stunden, nachdem Sie sich zu Bett begeben haben, noch Lust haben, mit der Burenhäutl oder der Currywurst, die Sie gegen 4 Uhr morgens zu sich genommen haben, zu konversieren – dann greifen Sie jetzt bitte zu und vergessen Sie nicht auf die doppelte Portion Pepperoni.

Zuviel Alkohol im Blut ist nicht das einzige, was man bei einer Weihnachtsfeier besser nicht mit nach Hause nehmen sollte.

Vor dem Zubettgehen

Überzeugen Sie sich, dass in Ihrer Manteltasche nicht der oder die Kollegin hockt, mit dem oder der Sie sich den ganzen Abend so glänzend amüsiert haben. Und dann: eine Suppe bringt Ihnen die Salze und Mineralien zurück, die der Alkohol gerade aus Ihrem Körper spült. Ein großes Glas Wasser ersetzt die Flüssigkeit, die Sie im Lauf des Abends und darauffolgenden Morgens loswerden. Bevor Sie zu Bett gehen, nehmen Sie eine stark dosierte Magnesiumtablette zu sich.



Letztes Update am 15.12.2011, 17:00


Artikel vom 12.12.2011 18:27 | KURIER | Alexander Rabl | « zurück zu X-MAS

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