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Letztes Update am 21.09.2012, 14:37

Heimischer EU-Nettobeitrag auf Höchststand. Der EU-Nettobeitrag Österreichs ist im Jahr 2011 mit 805,1 Mio. Euro auf den höchsten Stand seit dem EU-Beitritt geklettert.

Österreichs Nettobeitrag an die Europäische Union ist im Jahr 2011 auf den höchsten Stand seit dem EU-Beitritt geklettert. Nach dem aktuellen Finanzjahresbericht der EU-Kommission verzeichnete Österreich im Vorjahr einen operativen Haushaltssaldo in Höhe von 805,1 Millionen Euro, die netto an Brüssel abgeführt wurden. Dies entspricht einem österreichischen EU-Nettobeitrag von 0,27 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung.

Nur in seinen ersten Jahren als EU-Mitglied verzeichnete Österreich annähernd hohe Nettobeiträge an die EU, nämlich 1995 mit 788 Millionen Euro und 1997 mit 798 Millionen Euro. 2010 lag Österreichs Nettobeitrag bei 677,0 Millionen Euro (0,24 Prozent des BIP), 2009 bei 402,1 Millionen Euro (0,15 Prozent des BIP).

In absoluten Zahlen lieferte Österreich 2011 einen nationalen Beitrag von 2,4992 Milliarden Euro an die Europäische Union ab. Dem standen Rückflüsse in der Höhe von 1,8758 Milliarden Euro gegenüber. Am höchsten waren die Rückflüsse von EU-Mitteln in dem Bereich Landwirtschaft (1,3124 Milliarden Euro), gefolgt von Infrastruktur-und Forschungsprojekten (283,0 Millionen Euro) und Strukturhilfen für die Regionen (218,8 Millionen Euro).

Zahlmeister Deutschland

Größter Nettozahler und somit "Zahlmeister" in der Europäischen Union ist nach absoluten Zahlen weiterhin Deutschland, das im Vorjahr netto 9,0025 Milliarden Euro zur Finanzierung der EU beitrug. Hier eine Übersicht über die Nettozahler und Empfänger.

(apa/js) Erstellt am 21.09.2012, 13:54

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