Preisdruck in der Eurozone steigt

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Die Inflationsrate in der Eurozone ist derzeit höher als prognostiziert.

Die Jahres-Teuerung lag laut der Statistikbehörde Eurostat im Dezember in den 17 Euro-Ländern bei 2,2 Prozent. Damit bleib der Wert verglichen mit dem November unverändert. Experten hatten mit einem leichten Rückgang auf 2,1 Prozent gerechnet.

Ein Hauptgrund für die höhere Inflationsrate sind die Energiekosten. Verglichen mit dem Dezember 2011 wurde Energie im vergangenen Monat um 5,2 Prozent teurer. Aber auch für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak mussten die Bürger in der Eurozone tiefer in die Tasche greifen. Die Teuerungsrate lag bei 3,1 Prozent.

Eine Möglichkeit der Korrektur gibt es nächste Woche bei der Sitzung der Europäischen Zentralbank. Angepeilt wird von der EZB eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent. Ob die Hüter des Euro die Rezession mit einer Zinssenkung bekämpfen , wird sich zeigen.

Die EZB-Spitze hat eine Zinssenkung bereits in der Dezember-Sitzung diskutiert und verworfen. Der Schlüsselzins liegt derzeit mit 0,75 Prozent bereits auf dem niedrigsten Niveau seit bestehen der Eurozone. Eine Senkung auf 0,5 Prozent gilt als möglich.

(KURIER / -) Erstellt am

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