Acapulco ist pleite

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Foto: AP Javier Verdin Die Touristenmetropole Acapulco wurde mehr und mehr zum Schauplatz zahlreicher Gewalttaten im Krieg der mexikanischen Drogenkartelle.

Der Schuldenstand der mexikanischen Touristenmetropole beträgt rund 130 Millionen Euro. Der Bürgermeister bittet um Hilfe.

Die Touristenmetropole Acapulco an der mexikanischen Pazifikküste ist pleite. Der vor zwei Monaten ins Amt gekommene linksgerichtete Bürgermeister Luis Walton erklärte die Stadt am Dienstag für "technisch bankrott" und forderte die Zentralregierung in Mexiko-Stadt auf, Acapulco beizustehen.

Walton machte seinen Amtsvorgänger Manuel Añorve von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) mitverantwortlich für den Zustand der städtischen Finanzen. Dieser räumt ein, die Zahl der städtischen Bediensteten von 7.920 auf 8.168 erhöht zu haben.

Walton bezifferte den Schuldenstand Acapulcos auf umgerechnet rund 130 Millionen Euro. In der Amtszeit Añorves wurden 223 neue Polizisten eingestellt. Die Stadt hat sich zum Schauplatz zahlreicher Gewalttaten im Krieg der mexikanischen Drogenkartelle entwickelt.

(apa, afp / js) Erstellt am

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