Letztes Update am 12.04.2012, 11:43
ÖBB: Südbahn schafft 15.000 Jobs.
15.000 zusätzliche Jobs und 15,5 Mrd. Euro an Wertschöpfung soll die Südbahn bis 2055 zusätzlich bringen, so Berechnungen der ÖBB.
Der Ausbau der Südbahn mit Koralm- und Semmeringtunnel als Herzstücke bringt 15.000 zusätzliche Arbeitsplätze und 15,5 Mrd. Euro an Wertschöpfung für das BIP bis 2055. Zu diesem Ergebnis kommt eine Berechnung der ÖBB Infrastruktur AG.
(Bild: Bau des Koralmtunnels)
Da auf der Südachse bis Kärnten mehr Menschen leben als auf der Westachse nach Salzburg, sieht Hans Wehr von der ÖBB Infrastruktur AG sowohl im Personen- als auch Güterverkehr gute Chancen.
Konkret rechnen die ÖBB mit einer täglichen Zunahme der Bahnkunden von 5.100 auf 13.200 in der Steiermark.
In Kärnten sollen täglich bis zu 14.800 Personen (Prognose für 2015: 3.000) befördert werden.
Starken Anreiz zum Umstieg soll die Fahrzeitverkürzung von Wien nach Graz auf Graz auf 1 Stunde 50 Minuten (Wien - Klagenfurt: 2 Stunden und 40 Minuten) bieten.
Derzeit fahren am Semmering nur zehn Prozent der Reisenden mit der Bahn.
Im Güterverkehr ließe sich bis 2055, also 30 Jahre nach der geplanten Fertigstellung der Projekte, die Nettotonnenbeförderung pro Jahr um 7,5 Mio. t (Semmering) bzw. 10,8 Mio. t (Koralm) erhöhen.
Die Kosten für den Ausbau der Baltisch-Adriatischen Achse in Österreich gibt Wehr mit 8,5 Mrd. Euro an, wobei rund 86 Prozent auf Semmeringtunnel und Koralmbahn entfallen.
(Bild: Bau des Koralmtunnels)
(apa/js)
Erstellt am 12.04.2012, 11:41