Interner Streit bei VW bereitet MAN Wien Sorgen

Scania
Foto: dpa/Rainer Jensen Volkswagen-Tochter Scania: Schwesternstreit mit MAN.

Militärlaster sollten im Wiener MAN-Werk gefertigt werden. Doch der Milliardendeal wackelt.

Ein kurioser Zwist zwischen den beiden VW-Töchtern Scania und MAN könnte dem Wiener MAN-Werk schaden.

Die Vorgeschichte: Die norwegischen und schwedischen Streitkräfte benötigen neue Lkw. Die Ausschreibung gewann MAN. Dagegen hat Scania Einspruch erhoben.

dapdVolkswagen CEO Martin Winterkorn speaks at the Volkswagen Group Night, in Paris, Wednesday Sept. 26, 2012, prior to the Paris Auto Show that will take place from Sept. 29 to Oct. 14. (Foto:Thibault Camus/AP/dapd) Foto: dapd Stinksauer: VW-Boss Winterkorn Nun prüft die schwedische Wettbewerbsbehörde den 2,2-Mrd.-Euro-Deal. Dies kann dazu führen, dass der Auftrag neu ausgeschrieben wird. Laut Spiegel ist VW-Chef Martin Winterkorn darüber „stinksauer“.

Die Lkw sollten im Wiener MAN-Werk gefertigt werden. Doch durch den Einspruch ist vorläufig die weitere Planung gestoppt. Wie sich eine etwaige Neuausschreibung bzw. -vergabe auf die Personallage des Werks auswirken könnte, ist unklar. „Es gibt keine neuen Berechnungen“, sagt ein MAN-Sprecher zum KURIER. Erst im Herbst wurden 200 der 730 Mitarbeiter abgebaut.

(kurier) Erstellt am
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