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KURIER
Das Terminal 2 am Wiener Flughafen wird vielleicht neu errichtet. - Foto: dapd

Letztes Update am 24.04.2012, 16:18

Flughafen Wien saniert alte Terminals. Bei der Aktionärsversammlung gab es aber auch Kritik an den Verlängerungen der Ex-Vorstände.

Nach der Inbetriebnahme des neuen Terminals Skylink am 5. Juni nimmt der Flughafen die bestehenden Ankunfts- und Abflughallen in Angriff.

Air Berlin und Tochter NIKI werden in den Terminal 1 übersiedeln, der bis zum ersten Quartal 2013 um sechs Millionen Euro revitalisiert wird. Das kündigte Flughafen-Vorstand Julian Jäger auf der Hauptversammlung an.

Terminal 2 aus dem Baujahr 1960 wird entweder groß saniert oder überhaupt neu errichtet. Terminal 1 A soll 2017/’18 stillgelegt werden. Das Großprojekt Skylink wird den Flughafen heuer mit rund 80 Millionen Euro Abschreibungen und Zinsen belasten, rechnete Vorstand Günther Ofner vor.

Der Flughafen überlegt außerdem, wieder um den Airport Bratislava zu bieten, diesmal ist aber nur der Betrieb ausgeschrieben. Bratislava sei allerdings kein Ersatz für eine dritte Start- und Landepiste.

Vergangenheitsbewältigung

dapdErwin Hameseder, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederoesterreich Wien, spricht am Dienstag (17.04.12) in Wien bei einer Pressekonferenz zum Konzert "Klassik unter Sternen" in Stift Goettweig. Das Konzert fin
Aufsichtsratschef am Flughafen Wien Schwechat: Erwin Hameseder - Foto: dapd

Bei der Aktionärsversammlung wurde auch Vergangenheitsbewältigung betrieben. Anlegervertreter Wilhelm Rasinger plädierte dafür, jene Aufsichtsräte, die heute noch an Bord sind und 2009 "mit fadenscheinigen Begründungen" die "irrsinnige" Verlängerung der Vorstandsverträge von Kaufmann, Schmid und Gabmann auf fünf Jahre durchgesetzt hatten, nicht zu entlasten.

Der vorzeitige Abgang des Trios kam den Flughafen teuer. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Erwin Hameseder will jedenfalls "ganz genau" prüfen lassen, ob sich der Flughafen wenigstens die Skylink-Boni für Schmid (340.300 Euro) und Gabmann (326.200 Euro) ersparen kann. Einen von Gabmann eingeklagten Konsulentenvertrag könne man "nicht verantworten".

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(kurier) Erstellt am 24.04.2012, 16:04

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