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KURIER
Ob das Geld im Sparstrumpf oder auf der Bank liegt, macht derzeit nicht viel Unterschied: Die Zinsen sind im Keller. - Foto: KURIER/Vogel

Letztes Update am 14.08.2012, 14:48

Vier Fünftel klagen über ihre Finanzen. Nur jeder fünfte Österreicher ist derzeit mit seiner finanziellen Situation zufrieden. 40 Prozent wollen mehr sparen.

Die Unzufriedenheit überwiegt derzeit deutlich: Nur jeder fünfte Österreicher fühlt sich in seiner finanziellen Situation wohl. Um besser über die Runden zu kommen, verdient sich hierzulande jeder Dritte etwas dazu, entweder mit Überstunden oder mit einem Nebenjob. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der ING-DiBa Direktbank, für die in Österreich rund 1000 Personen mit Online-Fragebögen befragt wurden.

Weniger Geld ausgeben und mehr sparen ist für 40 Prozent der Befragten ein gangbarer Weg. Jeder Fünfte will hingegen die vorhandenen Mittel besser einsetzen.

"Im Europavergleich scheinen die Österreicher die aktiven und beweglichen zu sein", sagt Roel Huisman, Chef der ING-DiBa Austria. Nur in Polen (46 Prozent) und in der Türkei (39 Prozent) arbeiten noch mehr nebenbei als in Österreich.

In den Niederlanden sind 44 Prozent der Befragten mit ihrer Finanzlage zufrieden und damit doppelt so viele wie in Österreich. Die ING International Survey wird quartalsweise zum Thema "Umgang mit und Wissen über Geld" durchgeführt. Die aktuelle Studie der Bank erfasste die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Polen sowie Türkei.

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(apa/aho) Erstellt am 14.08.2012, 14:11

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