Für die Investmentfondsbranche war 2011 hart. Die Kurse stürzten vielerorts ab, die Anleger zogen Milliarden ab. Unterm Strich blieb bei Aktienfonds, die in heimische Titel investieren, das größte Minus von im Durchschnitt 32 Prozent. Euroland-Aktienfonds kamen auf minus 20 Prozent. Anleihenfonds erzielten immerhin durchschnittlich bis zu drei Prozent Plus.
„Nach dem schwierigen Jahr in Deckung gehen wäre der falsche Reflex“, sagt Nikolaus Görg, Analyst bei der Bank Gutmann, und rät zum vorsichtigen Wiedereinstieg. Karola Gröger von M&G Investments empfiehlt Aktien „bester Qualität“ und mit einer „soliden Dividende“. Dabei sollte auf bestmögliche Streuung geachtet werden. Bei Anleihen sieht Christian Pabst von Fidelity bei hochverzinslichen und Emerging-Markets-Papieren „höhere Renditen bei gleichen Ausfallsraten“.