Geld von Hochegger an TA-Betriebsrat
Ein Christgewerkschafter soll sich als Berater für Peter Hochegger verdingt haben. Das Honorar entspricht einem Jahresgehalt.
Peter Hochegger, einstiger Geschäftspartner von Karl-Heinz Grasser
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Franz Kusin, Vize-Zentralbetriebsratsobmann der Telekom, verdingt sich laut Falter als Berater von einem Mann, der zuletzt oft in den Schlagzeilen gewesen ist: Peter Hochegger, ehemaliger Telekom-Lobbyist und einstiger Geschäftspartner von Karl-Heinz Grasser. Gegen Hochegger, wie auch gegen die Grasser-Geschäftsfreunde Walter Meischberger und Ernst Plech wird wegen Verdacht auf Untreue rund um die Privatisierung der BUWOG ermittelt. Bei Hausdurchsuchungen in diesem Fall seien die Ermittler auf Honorarnoten von Franz Kusin gestoßen. Der Christgewerkschafter habe etwa für eine dreimonatige "Beratungstätigkeit in sozialrechtlichen Fragen" der Hochegger'schen Valora Unternehmensberatung AG 30.000 € verrechnet - das Jahresgehalt eines durchschnittlichen Telekom-Mitarbeiters.
Er kommentiere seine "privaten Geschäfte" nicht, sagt Kusin. Dessen Fraktion Christlicher Gewerkschafter soll über Umwege einen 30.000-€-Zuschuss von der Telekom bekommen haben. Auch die FPÖ wurde laut Falter von der Telekom bedacht: Im Dezember 2004 habe Hocheggers Kompagnon Meischberger an die Neue Freie Zeitung , das blaue Parteiblatt, 192.000 € überwiesen. Die Justiz untersucht nun den 6,5-Millionen-Euro-Etat, den Hochegger von der Telekom für seine PR-Aktivitäten kassiert hat.
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