Wochenvorschau: Der Sommer meldet sich zurück
Nach kühlem und windigem Wochenbeginn schiebt sich von Westen her allmählich ein Hochdruckgebiet bis zu den Alpen und bringt zumindest für ein paar Tage den Sommer zurück. Am Donnerstag ist der Höhepunkt jedoch bereits erreicht, zum Wochenende wird es neuerlich unbeständig. Ob es dabei noch einmal so deutlich abkühlt wie zuletzt, darüber herrscht bei den verschiedenen Wettermodellen noch keine Einigkeit.
Letztes Update am 15.07.2012, 13:25
Das Schwammerlwetter setzt sich fort (Bild: Fabienne Muriset, fotometeo.ch)
Am Montag und Dienstag herrscht zunächst noch die kühle West- bis Nordwestströmung vor, auch wenn das Hoch aus Westen bereits zu wirken beginnt. Vor allem in den nördlichen und östlichen Landesteilen ziehen immer wieder dichte Wolkenfelder durch, hier und da gehen noch kurze Schauer nieder. Dichter sind die Wolken am Alpennordhang, wo sich die Sonne nur zögerlich durchzusetzen vermag. Wetterbegünstigt ist mit Nordföhnunterstützung der Süden, hier überwiegt bereits der Sonnenschein und es bleibt trocken. Nach jeweils recht frischem Start steigen die Temperaturen tagsüber auf 17 bis 24 Grad, am Dienstag werden im Süden bereits 26 Grad erreicht. Besonders im Donauraum und am Alpenostrand weht an beiden Tagen kräftiger West- bis Nordwestwind.
Am Mittwoch ziehen im Nordosten zunächst noch Wolkenfelder durch, ein paar Tropfen sind nicht gänzlich auszuschließen. Im Tagesverlauf setzt sich aber auch hier wie schon zu Beginn im Westen und Süden die Sonne durch. Der Westwind lässt nach und die Temperaturen steigen auf 20 bis 28 Grad.
Der Donnerstag zeigt sich zunächst überall von der sonnigen Seite und mit südlichem Wind wird es föhnig. Im Lauf des Nachmittags bilden sich von Vorarlberg bis zum Waldviertel Gewitter, welche in der Nacht auf das östliche Flachland übergreifen können. Noch trocken bleibt es im Süden und Südosten. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 33 Grad.
Am Freitag und Samstag liegt die Luftmassengrenze einmal mehr über den Alpen. Dies bedeutet ausgesprochen unbeständiges Wetter mit teils kräftigen und vor allem im Süden auch gewittrigen Regengüssen. Die Sonne macht sich eher rar und dadurch zeigen sich auch die Temperaturen wieder verhalten: Mehr als 18 bis 26 Grad von Nord nach Süd sind nicht zu erwarten.
Für den Sonntag zeichnet sich tendenziell wieder beginnender Hochdruckeinfluss ab. Wahrscheinlich setzt sich allmählich wieder die Sonne durch und nur noch im nördlichen Bergland gehen lokale Schauer nieder. Der Temperaturanstieg lässt allerdings noch auf sich warten: maximal 20 bis 26 Grad.



