Wochenvorschau: Ständiges Auf und Ab
Der Mai schöpft in diesem Jahr seine volle Bandbreite an möglichem Wetter aus: Von hochsommerlich zu spätwinterlich und wieder zurück, die Temperatur fährt Achterbahn. Am Mittwoch stößt noch mal ein Schwall polarer Kaltluft bis zu den Alpen vor. Zum Wochenende hin wird es aber allmählich wieder frühsommerlich.
Letztes Update am 13.05.2012, 15:12
Werden noch mal angezuckert: Nördliche Kalkalpen (Bild: Fabienne Muriset, fotometeo.ch)
Am Montag wechseln sich im Norden und Osten Sonne und Wolken ab, wobei die Wolken im Waldviertel, in den Voralpen und im Südburgenland auch dichter sind und ein paar Tropfen bringen. Sonst ist der allgemeine Eindruck aber nicht unfreundlich. Von früh bis spät sonnig ist es von Vorarlberg bis Oberkärnten, hier sind kaum Wolken auszumachen. Im Osten weht noch lebhafter, sonst mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen 12 bis 20 Grad.
Am Dienstag entwickelt sich das Wetter im Westen und Osten genau gegensätzlich: Während sich die Sonne im Osten im Tagesverlauf immer besser durchsetzt, wird es im Westen zunehmend unbeständiger. In Vorarlberg und Tirol muss man am Nachmittag mit ersten Schauern rechnen, am Abend zieht dann flächiger Regen auf. Ganztags vollen Sonnenschein kann man in der Mitte von Oberösterreich bis Kärnten erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 23 Grad.
Einen winterlichen Gruß hinterlässt der Mittwoch. Nur noch im äußersten Osten darf man mit etwas Sonnenschein rechnen, auch hier zieht es jedoch am Nachmittag zu, es bleibt aber wahrscheinlich trocken. Sonst ist es meist trüb und es regnet häufig, die Schneefallgrenze sinkt teils unter 1000 Meter. Der Westwind frischt kräftig auf und lässt die Temperaturen auf 7 bis 17 Grad purzeln.
Am Donnerstag bleibt es im Osten noch längere Zeit bewölkt, Regen fällt jedoch kaum. Nur am Alpennordrand tröpfelt bzw. flöckelt es am Vormittag etwa oberhalb von 800 m noch ein wenig, im Tagesverlauf setzt sich von Westen her aber zunehmend die Sonne durch. Die Temperaturen kommen nicht über 8 bis 18 Grad hinaus, der kräftige Nordwestwind im Osten macht die Sache auch nicht angenehmer.
Eindrücklicher könnte am Freitag der Gegensatz zum Vortag nicht sein: Meist überwiegt strahlender Sonnenschein vom blitzblank blauen Himmel - zumindest in der Osthälfte Österreichs. Im Westen ziehen im Tagesverlauf bereits wieder Wolken auf und bringen zum Abend hin erste lokale Schauer. Die Temperaturen steigen mit aufkommendem Südföhn auf 14 bis 22 Grad.
Der Trend für das Wochenende sieht recht warmes, aber zunehmend unbeständiges Wetter vor. Am Samstag beschränken sich Schauer und Gewitter wahrscheinlich noch auf den Westen und Süden, während es im Norden und Osten föhnig bleibt. Am Sonntag muss man dann verbreitet mit teils kräftigen Gewittern rechnen. Die Temperaturen dürften sich zwischen 18 und 25 Grad einpendeln.



