April-Nachwehen
Österreich befindet sich im Einflussbereich eines schwachen Tiefs über Mitteleuropa. Die mäßig warme Luft im Alpenraum ist labil und neigt zu kräftigen Schauern und Gewittern, zudem nähert sich aus Westen zunehmend kühlere Atlantikluft. Der Wettercharakter erinnert daher zunehmend an warmes Aprilwetter, am freundlichsten bleibt es noch im Südosten.
Letztes Update am 05.05.2012, 13:56
Aprilwetter gibts auch noch im Mai (Bild: Fabienne Muriset, fotometeo.ch)
Im Westen und Südwesten zeigt sich die Sonne nur selten. Besonders am Alpenhauptkamm kann es länger anhaltend regnen bzw. oberhalb von 1800 bis 2000 m schneien, aber auch abseits davon ist man von teils kräftigen Regengüssen nicht sicher. Die Temperaturen kommen nicht über 13 bis 18 Grad hinaus.
Im Norden und Osten zeigt sich nach Auflösung der Restwolken von den nächtlichen Schauern häufig die Sonne. Schon um die Mittagszeit türmen sich jedoch neue Quellwolken auf und es kommt bald zu Schauern, vereinzelt sind auch Gewitter möglich. Dazu weht mäßiger Südostwind und die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 21 Grad.
Am häufigsten scheint die Sonne im Südosten. Zwar bilden sich auch hier im Tagesverlauf Quellwolken, das Risiko für lokale Schauer und einzelne Gewitter bleibt aber hauptsächlich auf das Bergland beschränkt. Vielerorts geht der Tag somit trocken zu Ende. Mit Südwestwind wird es 18 bis 22 Grad warm.



