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  • Hochsommerliches Aprilende

Hochsommerliches Aprilende

Nach dem wechselhaften und recht kühlen Frühlingswetter der vergangenen Wochen kündigt sich zum Wochenende der Sommer an. Mit Südföhn und Höchstwerten teils über 30 Grad wird Österreich der Hotspot von ganz Europa. Sogar der bisherige April-Rekord des Landes könnte in der subtropischen Luftmasse übertroffen werden.

Letztes Update am 26.04.2012, 14:23



Die Sonne lässt die Blüten leuchten (Foto: Matthias Schlor) Die Sonne lässt die Blüten leuchten (Foto: Matthias Schlor) Mit der anhaltenden, südwestlichen Höhenströmung gelangen am Wochenende zunehmend warme Luftmassen in den Alpenraum. Die Bedingungen für den ersten Hitzetag des Jahres sind somit perfekt: Subtropische Luft und Südföhn machen Österreich am Samstag zum Hitzepol Europas. Dabei liegen die Höchstwerte rund 10 Grad über den für die Jahreszeit typischen Temperaturen. Selbst der bisherige April-Rekord von 30,6 Grad, gemessen im Jahr 1968 in Hohenau an der March, könnte übertroffen werden. In Tirol, wo bislang die 30-Grad-Marke im April noch nie erreicht wurde, könnte es am Samstag erstmals klappen.

Die kräftige Südwestströmung sorgt aber nicht nur für Föhn: Mit im Gepäck ist vor allem in den mittleren und oberen Schichten der Atmosphäre auch Staub aus der Sahara. Dieser kann besonders beim Sonnenaufgang und -untergang schöne Rotfärbungen des Himmels verursachen.

Das sonnige und warme Wetter bleibt uns auch zu Wochenbeginn erhalten, auch wenn es voraussichtlich nicht mehr ganz so heiß wird. Zudem können sich vor allem über den westlichen und südlichen Gebirgsgruppen am Nachmittag kurze Schauer oder Gewitter bilden.



Bisherige April-Rekorde pro Bundesland:

Wien: 29,5°C, Hohe Warte, 1862

Niederösterreich: 30,6°C, Hohenau an der March, 1968

Burgenland: 30,0°C, Eisenstadt, 1947

Oberösterreich: 30,3°C, Ranshofen, 2003

Steiermark: 30,0°C, Leibnitz-Wagna, 1968

Kärnten: 29,9°C, Pörtschach, 2011

Salzburg: 30,3°C, Salzburg/Freisaal, 2003

Tirol: 29,3°C, Kufstein, 2003

Vorarlberg: 29,8°C, Feldkirch, 1992

  • Am Mittwoch heiß, zunehmend föhnig

    18.06.2013

    Der Mittwoch markiert den Höhepunkt der Hitzewelle im Westen, am Donnerstag verlagert er sich nach Osten. Neben heißer Luft wird auch reichlich Saharastaub in den Alpenraum geführt, er macht sich gebietsweise durch einen milchig-trüben Himmel bemerkbar. Gewitter stellen die Ausnahme dar, können dann aber heftig ausfallen.

  • Am Dienstag überall heiß, vereinzelt Wärmegewitter

    17.06.2013

    Am Dienstag legt die Hitze weiter zu - verbreitet wird die 30-Grad-Marke durchbrochen. Verantwortlich für die schweißtreibenden Temperaturen ist eine Wetterkonstellation mit einem Trog über Spanien und einem Keil über dem Balkan. Zwischen beiden Druckgebieten strömt nordafrikanische Heißluft nach Österreich.

  • Zunächst sehr heiß, ab Donnerstag gewittrig

    16.06.2013

    Am Freitag beginnt der Sommer am Kalender, in punkto Sonne und Hitze legt er aber schon die Tage zuvor kräftig los. Ein Tief über dem Atlantik schaufelt an seiner Vorderseite subtropische Luftmassen von Nordafrika her zu den Alpen. Am Donnerstag erreicht eine Kaltfront den Westen und kommt in den Folgetagen nach Osten voran, wobei sie sich aus heutiger Sicht aber abschwächt.

  • Gewittriger Sonntag

    15.06.2013

    Bevor zum Wochenbeginn die Hitzewelle mit viel Sonnenschein startet, sind noch feuchte und labil geschichtete Luftmassen in Österreich wetterbestimmend. Das heißt, es wird schwülwarm und nicht nur im Bergland gewittrig.

  • Sommerlich warm, im Bergland wechselhaft

    14.06.2013

    Der Start ins Wochenende verläuft in vielen Regionen Österreichs freundlich, aber nicht ungetrübt, denn die Luftmassen sind labil geschichtet. Das macht sich am Samstag nur in den Alpen sowie im Mühl- und Waldviertel bemerkbar, am Sonntag dann auch im Flachland.


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Bild zu Am Mittwoch heiß, zunehmend föhnig

Am Mittwoch heiß, zunehmend föhnig

Der Mittwoch markiert den Höhepunkt der Hitzewelle im Westen, am Donnerstag verlagert er sich nach Osten. Neben heißer Luft wird auch reichlich Saharastaub in den Alpenraum geführt, er macht sich gebietsweise durch einen milchig-trüben Himmel bemerkbar. Gewitter stellen die Ausnahme dar, können dann aber heftig ausfallen.


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