Zunehmend unbeständig und windig
Wer sich am morgigen Donnerstag beim ersten Blick aus dem Fenster über den Sonnenschein freut, könnte später am Tag enttäuscht sein, denn es trübt sich ein. Spielverderber ist ein Tief mit Zentrum über dem Baltikum, sein Frontensystem erreicht am Donnerstag den Ostalpenraum. Viel Schneenachschub hat das Tief allerdings nicht im Gepäck, außerdem bleibt es mild.
Letztes Update am 22.02.2012, 15:02
In tieferen Lagen schmilzt der Schnee dahin (Foto: Michael Beisenherz, UBIMET)
Norden und Westen: Bereits in der Früh ziehen erste dichtere Wolken auf, teils zeigt sich aber noch kurz die Sonne. Am Vormittag trübt es sich rasch ein und von Nordwesten beginnt es allmählich zu regnen, dabei ist im Inn- und Mühlviertel örtlich Glätte durch gefrierenden Regen möglich. In der zweiten Tageshälfte fällt dann vielerorts Regen, die Mengen bleiben jedoch eher gering. Schnee fällt erst oberhalb von 1200 bis 1600 m. Im Donauraum frischt nach und nach lebhafter bis kräftiger Westwind auf, die Temperaturen erreichen 5 bis 9 Grad.
Osten: Anfangs setzt sich verbreitet die Sonne in Szene, im Laufe des Vormittags ziehen aber auch hier von Nordwesten zunehmend dichte Wolken auf. In der zweiten Tageshälfte fällt besonders im Weinviertel gebietsweise etwas Regen, weiter im Süden regnet es nur vereinzelt unergiebig. Der West- bis Nordwestwind frischt allmählich kräftig, am Alpenostrand vereinzelt auch stürmisch auf, mit 7 bis 11 Grad ist es relativ mild.
Süden: Zunächst scheint verbreitet die Sonne, lokale Nebel- und Hochnebelfelder in Tal- und Beckenlagen lösen sich zügig auf. Ab dem späten Vormittag ziehen einige dichte Wolkenfelder durch, es bleibt jedoch größtenteils trocken. Südlich des Alpenhauptkamms kommt am Nachmittag föhniger Nord- bis Nordwestwind auf, die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 12 Grad.



