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Mittwoch  |  24.12.

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Dostojewski

Dostojewski
16:9StereoVideotext

7-tlg. Drama-Serie, RUS 2011, 55 Min.
mit Jewgeni Mironow, Alla Juganowa, Alexander Proschin
Regie: Wladimir Chotinenko
Musik: Alexej Ajgi
Drehbuch: Eduard Wolodarski

00:10

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Ein Ausblick auf Dostojewskis (Jewgeni Mironow) Leben in St. Petersburg im Frühjahr 1872. Er wird weiter von seinen Gläubigern bedrängt, doch mittlerweile kümmert sich seine Frau Anna (Alla Juganowa) kompetent um seine Finanzen. Zurück ins Jahr 1869 in Deutschland. In Dresden erblickt Tochter Ljuba das Licht der Welt. Dostojewski beendet seinen Roman "Der Idiot", hat aber nicht einmal mehr die fünf Taler, um das Manuskript per Post nach Russland zu schicken. Im Frühling 1871 spielt Dostojewski wieder im Casino von Wiesbaden. Er gewinnt viel, will das Casino schon verlassen, lässt sich aber erneut zum Spiel verleiten und verliert alles. Nach einer Ohnmacht am Roulettetisch flieht er in den Stadtwald, wo er einen epileptischen Anfall erleidet. Als er zu sich kommt, fasst er den Entschluss, niemals wieder zu spielen. In diesem Zustand findet Anna, die erneut schwanger ist, ihren Mann im Wald. Nach vier Jahren auf der Flucht vor seinen Gläubigern im Ausland, kehrt das Paar Anfang 1872 nach St. Petersburg zurück. Anna beweist erstaunliches Geschick darin, mit den Gläubigerforderungen umzugehen. So droht der deutsche Kaufmann Hinterstein (Awangard Leontjew), Dostojewski zu pfänden und für anderthalb Jahre in den Schuldturm werfen zu lassen. Gelassen erhandelt Anna eine monatliche Rückzahlungsrate von 50 Rubeln. Auch gegenüber den anmaßenden Ansprüchen von Stiefsohn Pawel Isajew (Alexander Proschin) reagiert Anna souverän. Ihr Mann hat ihr inzwischen die alleinige Verantwortung für die Finanzen der Familie übertragen. Dostojewski arbeitet unterdessen an seinem Roman "Der Jüngling". Er trifft sich mit dem Schriftsteller und Verleger Nekrassow (Waleri Kuchareschin), mit dem ihn eine Freundschaft verbindet. Nekrassow will seinen neuen Roman in seiner Zeitschrift veröffentlichen, was Dostojewski erst mit seiner Frau beraten will. Als eines Tages ein junger Nachbar Dostojewskis als Terrorist verhaftet wird, holt den Dichter seine Vergangenheit wieder ein: Einer der an der Aktion beteiligten Offiziere (Wladimir Artemow) gesteht ihm, einst auf dem Semjonowplatz zum Erschießungskommando gehört zu haben. Er hätte bei Befehl auf ihn geschossen und hat zur Strafe später seinen Finger verloren. Dostojewski erzählt ihm von seinem "Jüngling" und dessen Suche nach Gott. Um 1878 bekommt Dostojewski überraschend Besuch von einem alten Bekannten, dem Fotografen Solomon Leibin (Andrej Jerofejew), den er einst in Semipalatinsk kennenlernte. Die Familie lässt sich fotografieren, man feiert und tanzt - es wird einer der schönsten Tage im Leben der Dostojewskis.