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Am 11. Juni startet die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals seit 28 Jahren hat sich Österreich wieder für die Endrunde einer WM qualifiziert. Das ÖFB-Team trifft in Gruppe J auf Argentinien, Algerien und Jordanien.

Die Fußball-WM 2026 im Liveticker

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Österreichs Frauen-Team steht vor Abschluss der Gruppenphase in der WM-Qualifikation. Im letzten Spiel muss das Team des neuen Trainers Lars Söndergaard am Dienstag in Oslo gegen Norwegen bestehen (18:00 Uhr, live ORF 1).

Durch den 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Slowenien bei der Premiere von Söndergaard am Wiener Sport-Club-Platz konnten die Österreicherinnen vorerst Platz drei von den Sloweninnen übernehmen und haben es in der eigenen Hand, diesen zu verteidigen. Den Norwegerinnen ist Platz zwei hinter den bereits für die WM 2027 in Brasilien qualifizierten DFB-Frauen nicht mehr zu nehmen.

Teamchef Söndergaard erwartet vor dem morgigen Duell dennoch einen anspruchsvollen Gegner, der seinem Team alles abverlangen wird: „Es geht für Norwegen eigentlich um nichts mehr, sie haben den zweiten Platz sicher. Aber ich glaube, sie werden vor eigenem Publikum sicher alles versuchen, um einen Sieg zu holen. Es ist ein offizielles Länderspiel, das man gewinnen möchte und wo auch die Spielerinnen zeigen wollen, dass sie zu Recht im Team spielen.“

Rund 7.000 Zuschauer erwartet der norwegische Verband für das Spiel im Ullevaal Stadion, wo am 23. Mai auch das Finale der Women’s Champions League stattgefunden hat. Die Erinnerungen der Österreicherinnen sind gut. Beim letzten Gastspiel 2023 gab es in der Women’s Nations League dank Traumtor von Eileen Campbell ein 1:1-Remis.

Irans Fußball-Nationalteam hat bei der Ankunft in Mexiko mit Pins an Kinder erinnert, die im Krieg getötet worden sein sollen. Als die Spieler und Funktionäre in Tijuana aus dem Flugzeug stiegen, trugen sie auf ihren Sakkos goldene Anstecknadeln mit der Zahl "168". Damit spielten sie auf die 168 Menschen an, die bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans am 28. Februar ums Leben kamen.

Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich sein, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte dazu eine Untersuchung angekündigt. Die iranische Botschaft in Ungarn stellte in einem Beitrag auf X den Bezug des Pins zu dem Bombenangriff her. 

Iran: Politische Botschaften während der WM-Spiele?

Ob die Iraner auch während der WM-Spiele politische Botschaften planen, ist noch nicht bekannt. Die FIFA-Regeln besagen, dass "die Ausrüstung keine politischen, religiösen oder persönlichen Slogans, Aussagen oder Bilder enthalten darf", andernfalls können Spieler und/oder die Mannschaft vom Turnierveranstalter oder der FIFA sanktioniert werden. Dies gilt für alle Spieler und Offiziellen.

„Wie kann man nur so deppert sein und im letzten Testspiel vor der WM eine Rote Karte kriegen.“ Als die TV-Kameras am Sonntagnachmittag in Santa Barbara ausgeschaltet waren und Konrad Laimer trotzdem noch für ein paar Fragen für schreibende Journalisten zur Verfügung stand, da wurde der Bayern-Star noch lockerer, als er derzeit ohnehin schon ist. Doch es sind die Momente, die man bei ihm suchen oder mit gezielten Fragen auch ein wenig provozieren muss.

In dem Fall war es die Frage, was er sich im Moment seines Ausschlusses im letzten WM-Test gegen Tunesien in Wien vor einer Woche (1:0) gedacht habe oder ob er gleich gewusst habe, dass er beim WM-Auftakt gegen Jordanien nicht gesperrt sein würde. Er wusste es nicht.

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