Wikileaks Promi-Initiative für Wikileaks-Gründer Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 28.06.2012, 08:40 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Promi-Initiative für Wikileaks-Gründer. Julian Assange sucht um Asyl in Ecuador an – und bekommt dabei Unterstützung von renommierten Fürsprechern. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Julian Assange sucht um Asyl in Ecuador an – und bekommt dabei Unterstützung von renommierten Fürsprechern. Nimmt ihn der südamerikanische Staat nicht auf, droht dem Wikileaks-Whistleblower die Auslieferung in die USA. Darunter zu finden: etwa Filmregisseur Oliver Stone – der dreimalige Oscar-Gewinner ist beispielsweise für seine polit-relevanten, kritischen Filme wie Platoon oder JKF bekannt. Wenig verwunderlich, dass auch Michael Moore – hinlänglich bekannt durch seine Mockumentarys wie etwa "Bowling for Columbine" – auf der Liste der Unterstützer steht... ... und das übrigens neben 4999 anderen: Das ecuadorianische Außenministerium teilte am Mittwoch mit, es habe eine Bittschrift mit 5000 Unterschriften empfangen, in der um Asyl für Assange gebeten werde. Die Bitte ist dringlich: Assange läuft Gefahr, in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm die Todesstrafe droht. Assange hatte sich am Dienstag vergangener Woche in die Botschaft des südamerikanischen Landes in der Londoner Innenstadt geflüchtet und Asyl beantragt. In Großbritannien liegt auch ein Auslieferungsantrag Schwedens vor, wo dem 40-jährigen Australier sexuelle Nötigung und Vergewaltigung zweier Frauen im Sommer 2010 vorgeworfen werden. Die Regierung Ecuadors hat sich noch nicht zum Asylantrag geäußert. Weiter auf der Liste - auch die vornehmlich linke Intelligenzija der USA hat unterfertigt: Der Wissenschafter und Konservativen-Kritiker Noam Chomsky ist ebenso darunter wie... ... der Ökonom Daniel Ellsberg. Ihn verbindet mit Assange das Stigma "Geheimnisverräter": Durch die Veröffentlichung der von ihm an die Öffentlichkeit gebrachten Pentagon-Papiere deckte er einen Skandal im Umfeld des Vietnamkrieges auf. Auch die Schriftstellerin Naomi Wolf und der Journalist Glenn Greenwald oder der Schauspieler Danny Glover stehen auf der Liste – Glovers Einsatz als Mel Gibsons Partner in Lethal Weapon ist wohl jedermann in Erinnerung. Dass er sich politisch auf der Seite der Linken steht und mit Venezuelas Präsident Hugo Chavez bestens befreundet ist, weiß man hingegen eher weniger. Auch die Britin Jemima Khan – Tochter des Milliardärs Sir James Goldsmith – ist unter den Unterstützern. Sie hatte 2010 mit fünf anderen Personen die Kaution für Assange bei dessen erster Verhaftung gestellt. Nebenbei sei erwähnt, dass sie die Ex-Freundin von Hugh Grant ist. Auch Comedian und TV-Moderator Bill Maher ist offizieller Assange-Unterstützer – passend zu seiner Funktion als Moderator der Show „Politically Incorrect". Gestartet wurde die Initiative wurde von der Internet-Plattform "Just Foreign Policy" - die Assange-Unterstützer haben bereits 10.000 E-Mails an die Botschaften Ecuadors in Washington und London gerichtet, hieß es aus dem Außenministerium in Quito. Ob sie auf Gehör stoßen, wird man sehen. (apa, KURIER) Erstellt am 28.06.2012, 08:25 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Wikileaks Assange: "Hexenjagd gegen WikiLeaks" Julian Assange stellt Forderungen an US-Präsident Obama. Ans Aufgeben denkt der WikiLeaks-Gründer offenbar nicht. Wikileaks Assange: "Ecuador besser als hinter Gittern" Der WikiLeaks-Mitbegründer fühlt sich von seiner Heimat Australien im Stich gelassen. Assanges Ansuchen um Asyl in Ecuador verärgert … Wikileaks Wikileaks: Ecuador gewährt Assange Asyl Das südamerikanische Land verschafft dem Wikileaks-Gründer Asyl - freies Geleit wird er aus England dennoch nicht bekommen. Wikileaks Assanges Mutter kämpft um Asyl für ihren Sohn Bei ihrem Besuch in Ecuador appelliert Christine Assange an Präsident Correa um Hilfe für ihren Sohn und Wikileaks-Grüner Julian: "… Wikileaks Wikileaks: Nervenkrieg um Julian Assange Die Nerven in London liegen blank: Seit Ecuador Assange Asyl zugesichert hat, ist ein diplomatischer Krieg ausgebrochen.
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