452 Siege en Suite: Eine Wahnsinns-Serie

Esther Vergeer ist die unumstrittene Königin des Rollstuhl-Tennis. Ihre Bilanz ist unvergleichlich in der Welt des Sports.

Roger Federer bezeichnete Esther Vergeer einst als eine der "größten Sportlerinnen dieser Zeit". Und das völlig zurecht. Die 30-jährige Niederländerin ist die unumstrittene Königin des Rollstuhl-Tennis. Seit 452 Single-Matches in Folge ist Vergeer ungeschlagen - eine Siegesserie, die ihresgleichen vergeblich sucht. Ihre letzte Niederlage erlitt sie in Jänner 2003. "Von Anfang an hatte ich das Gefühl, nicht richtig vorbereitet zu sein", erinnert sich Vergeer noch heute ganz genau an das verlorene Erstrunden-Match in Sydney gegen die Lokalmatadorin Daniella Detoro. Esther Vergeer ist seit ihrem achten Lebensjahr querschnittsgelähmt. Als Jugendliche spielte sie ... ... Rollstuhlbasketball. Mit dem niederländischen Nationalteam wurde sie 1997 Europameisterin. Parallel zu Basketball begann sie Tennis zu trainieren, widmete sich schlussendlich völlig dem "weißen Sport". Mit 17 gewann sie bei den US Open ihren ersten von bisher neun Titeln in New York. Ein halbes Jahr später übernahm sie die Spitze der Weltrangliste - und hat sie ... ... bis heute nicht abgegeben. Die Liste ihrer Erfolge ist unendlich lang: unter anderem gewann sie neun Mal die Australian Open, elf Mal triumphierte Vergeer bei den French Open und und und ... Drei goldene Medaillen bei den Paralympics stehen für die Wahl-Amsterdamerin zu Buche. In London will ... ... die dreimalige Behindertensportlerin des Jahres nochmals zuschlagen und das vierte Paralympics-Gold holen. "Ich fühle mich sehr selbstbewusst und stark", sagte sie bei den Laureus World Sports Awards im Hinblick auf das bevorstehende Großereignis. Die 30-Jährige erklärt ihre Dominanz mit ihrer mentalen Stärke. "Wenn ich auf dem Platz stehe, lasse ich meine Gegnerin nicht erkennen, ob ich ... ... mich an dem Tag gut oder schlecht fühle, ob ich mehr oder weniger selbstbewusst bin", erklärt die Seriensiegerin ihre Erfolge. Zwischen ... ... London 2012 und Rio de Janeiro 2016 will sie ihren Schläger an den Nagel hängen. Danach dürfen auch die anderen um die Titel spielen.
(kurier) Erstellt am
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