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KURIER
Im Moment des Erfolges dachte Cameron van der Burgh an seinen verstorbenen Schwimm-Kollegen Alexander Dale Oen. - Foto: EPA

Letztes Update am 30.07.2012, 16:27

Zwei Weltrekorde und große Emotionen. Der Südafrikaner Cameron van der Burgh holte Gold in der Weltrekordzeit von 58,46 Sekunden.

Alexander Dale Oen galt als Anwärter auf die Goldmedaille über 100 m Brust. Ende April erlag der Norweger im Trainingslager unter der Dusche einem Herzinfarkt, mit nur 26 Jahren. "Als ich meine Zeit gesehen habe, habe ich gefühlt, als würde er runtersehen und sagen: Wie hast du das geschafft", sagte Cameron van der Burgh. Der Südafrikaner holte Gold in der Weltrekordzeit von 58,46 Sekunden und brach damit die bisherige Bestmarke des Australiers Brenton Rickard aus dem Jahr 2009. Damals wurde allerdings noch mit dem heute verbotenen Ganzkörperanzug geschwommen.

Kosuke Kitajima verpasste in diesem Bewerb die historische Chance, als erster Schwimmer drei Mal in Serie auf der gleichen Einzel-Distanz Olympia-Gold zu holen. Kitajima hat auch über die 200 m Brust noch die Gelegenheit, das Triple-Gold nachzuholen. Allerdings könnte ihm Phelps am Dienstag über die 200 m Delfin zuvorkommen.

Niederlage

Eine bittere Niederlage mussten die US-Schwimmer hinnehmen. Die französischen Krauler verwiesen die US-Superstars über 4 x 100 Meter Kraul auf Platz zwei. Dabei war es gerade Ryan Lochte, der auf der Schlussbahn den überragenden Franzosen Yannick Agnel ziehen lassen musste.

Für den zweiten Weltrekord des Sonntages sorgte Dana Vollmer, die sich zum zweiten Mal zur Olympiasiegerin krönte. 2004 in Athen war sie Mitglied der US-Goldstaffel über 4 x 200 m Kraul. Mit 55,98 Sekunden über die 100 m Delfin blieb die 24-jährige US-Amerikanerin als erste Frau unter 56 Sekunden.

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(kurier) Erstellt am 30.07.2012, 16:19

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