Letztes Update am 27.07.2012, 10:04
Hermès & Co.: Designer für Olympia.
Jetzt hat die Modewelt die olympischen Spiele für sich entdeckt: Namhafte Designer wie Armani oder Ralph Lauren haben die Teamuniformen ihrer Länder designt.
Die olympischen Spiele bringen vielen Vorteile: den Teilnehmern, den Stadien-Architekten, der Wirtschaft und dem Austragungsort im Allgemeinen - warum also nicht auch den Modedesignern? Eine Frage die sich Hermès, Armani, Ralph Lauren und das Haus Puma wohl nicht lange gestellt haben.
Olympia wird modisch: Bei den olympischen Spielen in London (27.7. bis 12.8.2012) wird das französische Reiterteam eine Uniform aus dem Hause Hermès tragen.
Und das jamaikanische Leichtathleltik-Team wird von Puma ausgestattet. Hier hat die Klamotten aber auch nicht irgendwer designt, sondern Cedella Marley, die Tochter der Reggae-Legende Bob Marley.
Präsentiert wurde die Uniform in London von Usain Bolt, dem jamaikanischen Sprinter und schnellsten Mann der Welt.
Das italienische Team wird ab dem 27. Juli 2012 in Armani an den Start gehen. Mit den Spitzensportlern Luca Dotto und ...
... Emily Pidgeon gab der Modeschöpfer bereits einen Vorgeschmack auf seine Outfits.
Der italienische Designer Giorgio Armani übernimmt die komplette Ausstattung der italienischen Olympia-Mannschaft, also die sportliche und die formelle.
Allerdings wird Italiens Segelteam von Prada eingekleidet: Das italienische Luxuslabel kreierte eine Kombination von Design und Usability. "Wir sind sehr stolz Prada als Sponsor zu haben. Die Marke Prada ist nicht nur ein Flaggschiff von Italien weltweit, sondern ist auch sehr eng mit Sport verbunden und ist beinahe ein Synonym für große Segel-Wettkämpfe", zeigt sich Carlo Croce, der italienische Segelsport-Präsident, begeistert.
Ralph Lauren hatte seine Kollektion für das amerikanische Team bereits im vergangenen Jahr präsentiert: Das Label wartet mit Cricket-Shirts, Sweater mit amerikanischer Flagge, sowie einigen Reproduktionen alter Designs auf.
Stella McCartney ließ sich für die Outfits der britischen Athleten von den Farben ihrer Nationalflagge inspirieren. Die Gastgeber-Teams werden somit dunkel-indigoblaue Gewänder und rote Schuhe tragen.
McCartney hatte an der "Kombination aus Stil und Leistung" zwei Jahre lang gearbeitet. "Für mich ist der Union Jack die schönste Flagge der Welt. Ich wollte dem ursprünglichen Design treubleiben und es gleichzeitig für die Gegenwart modernisieren", sagte McCartney während der fünfminütigen Präsentation.
Unter dem Namen "Village Wear" werden den 500 britischen Olympia-Teilnehmern und 350 Athleten der Paralympics insgesamt rund 170.000 Kleidungsstücke zur Verfügung gestellt.
Dazu gehört auch das Outfit für den Einmarsch während der Eröffnungsfeier.
(kurier)
Erstellt am 20.07.2012, 06:16