Lifeball Die Life Ball Minis lassen keinen kalt Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 08.05.2013, 14:13 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Die Life Ball Minis lassen keinen kalt. Seit 2001 gestalten internationale Modegrößen ihren ganz persönlichen Retro-Stadtflitzer für den guten Zweck. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Der 21. Life Ball findet am 25. Mai 2013 in Wien statt und wird einmal mehr zum Hot Spot für die internationale Prominenz. Die bunte und extrovertierte Charity-Veranstaltung setzt ein Zeichen für Toleranz und wird seit 13 Jahren von Mini unterstützt. Seit 2001 wird der Retro-Stadtflitzer von Modedesignern umgestaltet und anschließend für den guten Zweck versteigert oder verlost. Heuer wurde der Mini von Roberto Cavalli in einen Braunton gehüllt, den der Modeschöpfer bereits vor Jahren erfunden hat. Im selbigen Braun wurde auch schon das Haus und das Boot der Familie gestrichen. Im Bild: Life Ball-Vater Gery Keszler und Cavallis österreichische Frau Eva. 2012 gestaltete Franca Sozzani, Chefredakteurin der italienischen VOGUE und UN-Sonderbotschafterin von "Fashion 4 Development", den Life Ball Mini. "Bei der Gestaltung des Mini habe ich mir eine schöne Frau vorgestellt, die mit einem um den Kopf drapierten Schal Roadster fährt", beschreibt Sozzani ihre Inspiration zum Designentwurf für den Mini Roadster. Die Kombination aus floralen Motiven und Mannequins zusammen mit dem angesagten Deepest Purple Matt-Lack verleiht dem kleinen Roadster einen unverwechselbaren Look. 2011 nahmen Dean und Dan Caten, besser bekannt als kanadisches Design-Duo DSQUARED², den Zeichenstift in die Hand und präsentieren laut Selbstaussage einen "Mini für den Mann". Das Auto wurde den Ankündigungen der beiden Brüder gerecht: "Wären wir ein Auto, wäre es kernig und robust. Unser `Red Mudder` spiegelt genau das wieder. Mit jeweils einem Ahornblatt auf den Türen und dem DSQUARED² Logo auf Frontschreibe und Reifen ist es unverkennbar unser Stil." Im vergangenen Jahr gaben sich Diane von Furstenberg, Kenneth Cole und Francisco Costa, Women’s Creative Director von Calvin Klein, für die gute Sache die Ehre. Davor versuchten sich bereits Modehäuser wie Agent Provocateur, Versace, Diesel, Missoni und Gianfranco Ferré beim Umgestalten. Der New Yorker Kenneth Cole schuf ein silbern glänzendes Cabriolet aus edlem, gebürstetem Metall. Auf der Oberfläche sind rund 8.000 Nieten verarbeitet. Beim Interieur setzte er auf edle Ledersitze, Keder mit Swarovski-Kristallen, Nietenapplikationen und Logoprägungen. Die Karosserie wurde in Anlehnung an die Accessoire-Linie für die Herbst/Winter-Kollektion 2010 gestaltet. Über "seinen" Mini sagte der Designer: "In unserer Kollektion versuchen wir stets Mode und Funktion in Einklang zu bringen. Das wollten wir auch beim Auto: Es ist ein zugleich elegantes wie funktionelles Fahrzeug." Die aus Belgien stammende Modeschöpferin Diane von Furstenberg verwandelte ihren Mini in einen vollmundigen Blickfang. Der rote Wagen ist übersät mit bunten Lippen, die bis über die hinteren Fenster reichen. Dach und Felgen bilden einen weißen Kontrast. Auf der Kühlerhaube prangen die Initialen der Designerin, ... ... die sich auch im Inneren des Wagens wiederfinden. "Leben ist Liebe, Liebe ist Leben! Ich wollte etwas kreieren, das das Leben feiert und uns die Bedeutung der Gesundheit ins Gedächtnis ruft. ... ... Die rote Farbe des Mini bringt das Bewusstsein für HIV/Aids zum Ausdruck, die Lippen stehen für Diane von Furstenberg", so die Mode-Ikone über ihr vierrädriges Werk. Der preisgekrönte Creative Director Francisco Costa von Calvin Klein veredelte einen Countryman und setzte auf Understatement. Stilsicher setzte er auf die Farbe Schwarz, reduzierte den Schriftzug der Calvin Klein Collection aufs Nötigste und verdunkelte die Scheiben. 2009 nahm sich das amerikanische Designerduo "The Blonds" ein Mini Cabrio vor. Der Puerto Ricaner Phillipe und der US-Amerikaner David Blond widmeten ihren Life Ball Mini ihrer Freundin, der Sängerin Katy Perry. Das Ergebnis ist schrill wie die Sängerin: Rosa-schwarzer Leoparden-Look mit Glitzer-Quasten an den Seitenspiegeln. Sitze und Armaturen sind mit schwarzem Fell-Imitat überzogen. 2008 stand das Charity Event unter dem Motto "Landing on planet Life Ball" und lud zu einer Zeitreise, in der das Trennende aufgehoben, Brücken zwischen vermeintlich fremden Universen geschlagen und die Möglichkeiten der sozialen Koexistenz lustvoll aufgezeigt werden sollten. In Bezug auf diesen Leitgedanken ... ... gestaltete das Dessous-Label Agent Provocateur den Mini und setzte ihn gewohnt sexy in Szene. Der "Life Ball Mini by Agent Provocateur" ist eine Art Polizeifahrzeug: schwarz lackiert, akzentuiert mit dem typischen Pink im Kontraststreifen und im Logo von Agent Provocateur. Das Dach wird mit dem stilisierten Muster eines Netzstrumpfes überzogen und wird von einem "Blaulicht" gekrönt. Die Heckscheiben wurden verspiegelt und die Fenster der Split-Door am Fahrzeugheck mit Gefängnisgitterstäben verkleidet. Im Inneren des Mini Clubman befindet sich eine "Spielwiese", ... ... die durch verschiedene Details die Fantasie des Betrachters anregt. Ui Ui Ui ... "Es hat uns viel Freude bereitet dem Clubman unser einzigartiges Markenzeichen zu verleihen. Die neue Form des Mini erinnert so sehr an den alten Mini Polizeiwagen, dass wir sofort auf die Idee kamen, ihm ein Interieur im Agent Provocateur Style zu verleihen, sodass Sie sich wünschen würden selbst verhaftet zu werden", meinte das Designer-Duo. Unter dem Leitgedanken "Celebration of Life" feierte der Life Ball 2007 das Leben. In Bezug auf das Motto gestaltete der Star- und Mode-Fotograf Mario Testino exklusiv einen Mini Cooper. Motorhaube und Dach des schwarzen Wagens zieren Feuerwerksexplosionen. Chrom-Teilen, wie dem Kühlergrill, den Türgriffe und den Felgen wurde mit einem aufwendigen Verfahren eine schwarz glänzende Optik verpasst. Ein auffälliges Detail sind die speziellen "Mario Testino" Badges außen am Fahrzeug sowie spezielle Einstiegsleisten auf Fahrer- und Beifahrerseite. Die Entscheidung für das Feuerwerk-Motiv erklärte der Designer so: "Für mich ist ein Feuerwerk Ausdruck von Lebensfreude, ich wollte durch die Wahl des Themas `Feuerwerk` eine positive Nachricht vermitteln, die auch durch die gesamte Arbeit gegen Aids zum Ausdruck kommt: Leben ist etwas Wertvolles und es lohnt sich, dafür zu kämpfen." 2006 war Renzo Rosso, der Gründer des italienischen Modelabels "Diesel" an der Reihe. Er bewies das Jeans nicht nur Beinen gut stehen, sondern auch als Cabrio-Stoffdach funktionieren. Der Designer über die Erfahrung als Autodesigner: "Als wir uns dazu entschieden, das Cabriolet zu gestalten, wollten wir es à la Diesel machen, in dem wir unsere Leidenschaft für die Verarbeitung von Materialien sowie das ... ... "Vintage" Gefühl in diese "Special Car Edition" eingebracht haben. Das Resultat ist ein Zusammenspiel aus Leidenschaft, Kreativität, Ironie und Technologie." Stimmt. Und die "Brandings" an den Kopfstützen machen auch was her. Das "Denim Unikat" wurde um 38.150 Euro versteigert. Für den Rekordpreis von 120.150 Euro ging 2005 das von Donatella Versace gestaltete Cabrio an das Crystal Palace Casino. Das Design des Donnatella-Mini spiegelt das typische Versace "Barock-Muster" wieder: Elegant und ... ... gleichzeitig verspielt. Das Muster wurde nicht lackiert, sondern als Folie über den Lack geklebt. Man könnte es spurlos entfernen, aber wer will das schon. Über die Sitze stülpte die Italienerin schwarzes Leder, das an den Abschlussnähten mit goldenem Garn vernäht wurde. Der Schaltknauf wurde mit einer silbernen Medusa verziert und mit Swarovski-Kristallen eingerahmt. Ebenfalls für ein Cabriolet entschied sich 2004 Gianfranco Ferré. Der Italiener gehörte neben Gianni Versace und Giorgio Armani zu den großen Drei der italienischen Modebranche. Im Juni 2007 verstarb er überraschend im Alter von 62 Jahren. "Sein Mini ist außen Orange und innen im Ferré- typischen Kroko-Stil gehalten", sagt die abgeklärte Modejournalistin dem Motorredakteur. Aha. Fakt ist: Für 30.050 Euro ging der Mini an einen Käufer aus Italien. Mit der Modeschau am Wiener Rathausplatz feierte das italienische Modehaus Missioni 2003 seinen 50. Geburtstag. Zwischen den Models fuhr auch der Mini über den Laufsteg, bei dessen Gestaltung ... ... die Designerin Angela Missoni ordentlich im Farbtopf gerührt hat. Von der Grundfarbe Weiß ist jedenfalls nicht mehr viel zu sehen. Sie war auch die erste Modemacherin die einen Mini nach ihren Vorstellungen gestalten durfte, denn ... ... im Jahr davor verewigten sich noch Prominente wie Elton John, Heidi Klum, Emma Sjöberg und Mavie Hörbiger auf einem Mini Cooper. Der Mini ging anschließend auf Tour durch Österreich und wurde am 30. November 2002 bei einer Auktion im Palais Schwarzenberg in Wien versteigert - der Erlös kam natürlich der Aidshilfe zugute. 2001 stellte der Autobauer erstmals einen Mini zur Verfügung. Der war bei seinem Auftritt allerdings getarnt, weil die offizielle Markteinführung erst bevorstand. (KURIER.at/ps, cs) Erstellt am 08.05.2013, 14:14 Stichworte: › Mini › Life Ball › MINI Diskussion Kommentare aktualisieren