Letztes Update am 19.08.2012, 14:43
Frequency: Das Festival abseits des Festivals.
Ein Musikfestival heißt nicht nur drei oder vier Tage Musik, sondern auch ein paar Nackedeis und ordentlich Party abseits des Geländes.
Bei diesen Temperaturen bedarf es schon mal einer Abkühlung. Diese beiden Festivalbesucher scheinen es sichtlich zu genießen.
"Feiern bis der Arzt kommt" war wohl das Motto von zahlreichen Frequency-Besuchern. Aber da kann wohl keiner mehr helfen...
Selbstgebastelte Festival-Requisiten standen auch heuer wieder hoch im Kurs.
Und die Begleitung muss nicht immer real sein, wie zahlreiche Gummipuppen oder dieser selbstgebastelte Freund zeigten.
Na dann: Alles Gute und guten Appetit!!!
Die Traisen war auch heuer wieder die Rettung für viele Festivalbesucher. Außerdem erspart man sich ja so das Duschen...
"Hoch die internationale Getränkequalität" (Deichkind)
"Hauptsache genug trinken", hat Mutti gesagt. Ob das die Jungs nicht irgendwie falsch verstanden haben.
Badespaß an der Traisen. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist das ein Segen.
Da wird schon mal das Shampoo ausgepackt und der Kopf gewaschen.
Das Tolle an einem Campingstuhl ist, man kann ihn überall hin mitnehmen. Auch ins Wasser.
Lagebesprechung: Supermarkt, Bier holen und dann ab aufs Festivalgelände. Ja! genauso wird`s gemacht.
Schmusen! Ja, auch das macht man auf einem Festival. Ob bei diesem Kuss auch die Zunge im Spiel war, konnte der Fotograf aber nicht eruieren.
Nach drei Tagen Festival und unzähligen Bieren kann es schon mal passieren, dass sich die Wampe aufbläht.
Gute Laune, wohin man auch sieht. Bei diesen Einblicken auch kein Wunder.
Viele können gar nicht genug Bier mit sich herumschleppen. Ob das "Schwechater" aus der Dose bei 30 Grad und mehr auch noch mundet, ist eine andere Frage. Biersuppe, olé!
Hin und wieder muss der Festivalbesucher auch pausieren, austreten und sich den notwendigen Dingen des Lebens widmen - auch wenn er eine Windel trägt.
Auch bei extremer Hitze legen viele Besucher nicht ihre Haube ab. Wer "schön" sein will, muss oft leiden...
Badespaß in der Traisen: Im Fluß nebst dem Festivalgelände suchen viele Abkühlung vor der tropischen Hitze. Immer schön im Schatten bleiben und viel Wasser trinken, heißt da bei vielen die Devise.
Entspannen gehört auch zum täglichen Muss auf einem Festival. Denn nur wer sich gut erholt, kann am Abend auch wieder alles geben.
Was wären die kleine Dinge ohne die großen: "Wasser marsch!, hieß es beim Frequency Festival in St. Pölten am Nachmittag.
Gefragt war nämlich Abkühlung, da die Temperaturen am Nachmittag die 30-Grad-Marke überschritten haben. Der Sommer ist zurück!
Zum Einsatz kam - wie schon die Jahre zuvor - ein Feuerwehrschlauch, der den Festivalbesuchern nicht nur Wasser spendet, sondern auch ein bisschen gegen die Langeweile am Festival hilft. Bier trinken und Musik hören wird auf Dauer ja auch fad.
Und so sprang man über die Fontäne, ...
... was auch durchaus sexy aussehen kann.
Tag 3
Es ist schon fast eine Tradition beim Frequency-Festival: Das "Naked Heart". Die Festivalbesucher, die sich gerne nackig machen, dürfen das auch.
Im noch abgesperrten Gelände werden sie zu einem Herz formiert und dann abgelichtet.
Das Zentrum eines Festivals ist die Bühne, deshalb muss natürlich auch davor posiert werden.
In Reih und Glied, kurz stillstehen. Auch das gibt es beim Frequency.
Zum Abschluss des Foto-Shootings darf dann auch noch gerannt werden - ein bisschen wie beim Roskilde, nur mit weniger Schlamm und Matsch.
Das Festivalgelände des Frequency Festivals in St. Pölten erstrahlt im vertrauter Manier: Die Bar Cuba befindet sich neben dem Asia-Gourmet-Standl und einer Imbissbude mit dem glorreichen Namen Rock & Food. Aber es gab auch neue Attraktionen, ansonsten wäre es ja fad. Und so konnte man sich in den Liegestühlen von den Festivalstrapazen erholen, sich ein paar Bilder von diversen Menschen auf der Wand ansehen.
Neben Shirts und anderen Accessoires wird im Art Park auch Haushaltsware angeboten: Darf es vielleicht eine Gemüsebürste sein?
Gemalt wurde im Art Park auch. Hier arbeitet ein Künstler gerade an einem 3D-Gemälde.
Tag 2
Bevor es auf und vor den Bühnen rund ging, wurde am zweiten Festivaltag die Traisen genossen. Urlaub bei Freunden - oder so.
Auch auf dem Campinggelände gab es musikalische Unterhaltung. DJs drehten an den "Plattentellern" und Reglern ihrer Mischpulte.
Andere erholten sich schon mal vom ersten Festivaltag. In aller Ruhe und Einsamkeit funktioniert das auch auf dem harten Bett eines Steines - damit wäre der "Rock" schonmal erledigt - fehlt nur noch das "Roll".
Andere wiederum frühstückten in Festivalmanier...
... mit Bier und Dosenfraß.
Wiederum andere suchten neben den Drugs und dem Rock and Roll auch Sex. Die drei Dinge gehören nunmal zusammen, wie das Amen zum Gebet.
Wer sich nicht zu erkennen geben wollte, trug die Affenmaske oder ...
... gleich den noblen Ganzkörperanzug.
Tag 1: Die Anreise
Auf nach St. Pölten, beladen mit allem, was man so braucht für den Kurzurlaub unter (und neben) der Autobahnbrücke: Am Mittwoch startete das FM4 Frequency-Festival, und die Pauschaltouristen des Rockfestival-Zirkus waren professionell vorbereitet.Impressionen vom Anreisetag und Bilder der ersten Konzerte von Cro, Ed Sheeran, den Black Keys und natürlich The Killers, den Headlinern des ersten Abends finden Sie hier.
Keine Palette Bier wird im Auto vergessen, kein Stück Oberbekleidung zuviel eingesteckt und keine Sonnencreme aufgetragen. Ohne gröbere Anreiseprobleme füllten die Besucher das Campinggelände mit dem besonderen Charme zwischen Traisen und Westautobahn.
Knapp nach 16 Uhr war es dann auch musikalisch soweit: Entspannungsrapper Cro geleitete sanft wie ein Schlafphasenwecker in erstmals vier (statt wie bisher drei) Tage Festival.
Sommerlich heiß gab sich der Auftakt, und das ist beim ehemals in Salzburg beheimateten Frequency-Festival immer noch gewöhnungsbedürftig.
Früher gab es Pflichtregen, heute hingegen soll eine Schneekanone am Gelände die auf Feiertouren kommenden Besucher kühlen.
Für Schnee hat zwar sicher keiner gepackt. Dafür aber ja nicht den Helm mit dem Bierdosenhalter vergessen!
Jedenfalls: Auch die ersten Acts kamen in Urlaubsstimmung nach St. Pölten.
(kurier/moe, mawe, kob, reis)
Erstellt am 17.08.2012, 14:11