Letztes Update am 08.08.2012, 10:52
Umfrage: Das gefährdet unseren Wohlstand.
Das Linzer IMAS-Institut fragte nach, was nach Ansicht der Österreicher den Wohlstand im Land gefährden könnte. Die Ergebnisse:
Das Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS befragte 1.100 Österreicher über 16 Jahren, was in ihren Augen die größten wirtschaftlichen Ärgernisse bzw. Gefahren für den Wohlstand in Österreich sind. Befragungszeitraum war Ende Mai, Anfang Juni. Hier die Antworten:
Sieben Prozent der Befragten glauben, dass hohe Lohnforderungen durch die Gewerkschaft den Wohlstand im Land gefährden könnten.
Jeder Zehnte hat Bedenken, dass der Staat zu stark in die Wirtschaft eingreifen könnte.
Dass ihr eigener Reformunwille den Wohlstand ins Wanken bringen könnte, glauben ebenfalls 10 Prozent.
15 Prozent sehen eine hohe Unternehmensbesteuerung als bedrohlich an.
Schwächen im Bildungssystem könnten sich für 22 Prozent negativ auf das Land auswirken.
23 Prozent sehen im Fachkräftemangel ein Problem.
Für 36 Prozent der Befragten birgt die ungleiche Verteilung von Besitz und Einkommen Risiken.
Konkurrenz durch Billigpreisländer macht 38 Prozent der Österreicher Sorgen.
Das Gewinnstreben von Managern sehen 41 Prozent als Gefahr für den Wohlstand an.
42 Prozent nennen eine zu geringe Kontrolle der Banken durch den Staat als Risiko.
44 Prozent hegen Bedenken, dass zu große Abhängigkeit von der EU zu einer Verschlechterung des Lebensstandards führen könnte.
Zu hohe Steuern sind für 46 Prozent gefährlich für das Land.
Knapp die Hälfte der Österreicher glaubt (48%), dass starke Zuwanderung unqualifizierter Ausländer und Asylwerber den Wohlstand im Land mindert.
55 Prozent macht die Staatsverschuldung Sorgen.
60 Prozent sehen in der Verschwendung von Steuermitteln Gefahrenpotential.
61 Prozent meinen, dass Korruption in Politik und Wirtschaft negative Folgen für Österreich hat.
Die größte Gefahr für den Wohlstand im Land geht von der Krise in der Europäischen Union aus. 63 Prozent der Befragten nannten die Krise als Hauptgefahrenquelle.
(apa)
Erstellt am 03.08.2012, 11:50