Eurokrise Italien: Land der Euro-Blüten Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 02.05.2012, 11:59 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Italien: Land der Euro-Blüten. Mehr als die Hälfte aller gefälschten Euro-Banknoten kommt aus der Gegend um Neapel. Die Blüten sind nahezu perfekt. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild In Italien boomen die Blütenwerkstätten der Mafia, die jetzt sogar die Europäische Zentralbank (EZB) in Schwierigkeiten bringen.(Bild: Echter (l) und gefälschter 20 Euro Schein.) Rund um die Gemeinde Giugliano nördlich von Neapel befindet sich die höchste Konzentration von Falschgeldwerkstätten in Europa.(Bild: Italienische Finanzbeamte.) Mehr als die Hälfte der gefälschten Euro-Banknoten, die in den 17 Ländern des Euro-Raums im Umlauf sind, stammen aus dieser von der Camorra kontrollierten Region.(Bild: Euroblüten, beschlagnahmt im Polen im Oktober 2011.) Dagegen will die Regierung Monti scharf vorgehen, berichten italienische Medien. Die Fälscher hätten bei der Entwicklung moderner Reproduktionstechniken ein derart hohes Niveau erreicht, das sie "nahezu perfekte" Blüten herstellen, klagen Experten.(Bild: Gefälschte 50 Euro Note mit dem Sicherheitsstreifen eines 100 Euro Scheins.) Dieser Umstand sorgt nun auch bei der Europäischen Zentralbank (EZB) für Kopfzerbrechen.(Bild: Gelddruckmaschine, beschlagnahmt im Polen.) Die Fälscher können mit größter Genauigkeit jene Sicherheitselemente nachahmen, die die EZB als Garantie für die Echtheit der Scheine einbaut.(Bild: Gefälschte (unten) und echte Scheine.) Die Blüten-Macher aus dem Raum Giugliano gelten europaweit als die erfahrensten Spezialisten bei der Produktion von Matrizen zur Herstellung von Euro-Falschgeld.(Bild: Gelddruckmaschine, beschlagnahmt in Reggio Calabria, Italien.) In Rom werden jetzt Methoden entwickelt, um Fälschern das Leben schwerer zu machen. Internationale Sicherheitsexperten warnen bereits seit längerem vor den Aktivitäten der Mafia mit Blick auf Blüten.(Bild: Ungeschnittene Euro-Blüten.) Die "Paten" in Italien hätten bereits Millionen von gefälschten Euro-Scheinen gedruckt, die sie vor allem in Nordafrika, Kolumbien und im Nahost in Umlauf bringen. (apa/js) Erstellt am 02.05.2012, 11:52 Stichworte: › Europäische Zentralbank › Italien › euro › Falschgeld › EZB Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Falschgeld Das falsche Spiel mit dem Schein Warum Familienväter an „Blüten“ basteln und wie selbst ein 300-Euro-Schein täuschen kann. Euro-Blüte Kunde zahlt mit 30-Euro-Schein In Deutschland bezahlte ein Mann ohne Probleme mit einem 30-Euro-Schein. Er stellte sich der Polizei. Zentralbank Zinssenkung immer wahrscheinlicher "Wir stehen bereit, zu handeln“, so der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank. EZB Kommt das Ende des 500-Euro-Scheins? Im Kampf gegen Steuerflucht fordern Experten das Ende der 500-Euro-Note. Die EZB denkt darüber nach. Europäische Zentralbank EZB behält Euro-Kurs genau im Auge Mario Draghi bezeichnet die Euro-Aufwertung als Vertrauensbeweis; der EZB-Leitzins bleibt bei 0,75 Prozent.
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