US-Soldaten haben den Durchblick
Mit dem Eagle Scanner kann man durch Wände hindurch sehen. Truppen in Afghanistan sollen davon zuerst profitieren.
Ein neues Gerät produziert an jeder Stelle ein Guckloch.
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Demnächst sollen die US-Truppen in Afghanistan mit einer neuen technischen Entwicklung ausgestattet werden: Einem Röntgen-Fernglas, das einen durch Wände blicken lässt. Der Eagle Scanner der Firma TiaLinx benutzt dafür Radiowellen, die Boden, Wände und alle anderen Arten von Bedeckungen und Abgrenzungen durchdringen können. Der Eagle Scanner misst, wie Radio-Wellen durch verschiedene Objekte gebrochen, reflektiert oder verzögert werden und erstellt aus diesen Informationen ein Bild. Die Modelle für die US-Armee können bis zu sechs Meter hinter eine bis zu 20 Zentimeter dicke Wand "sehen".
Soldaten sollen damit feststellen, ob sich Personen dahinter befinden oder nicht. Das Gerät kann nicht nur Wände unsichtbar machen, es sendet die Aufnahmen auch drahtlos an das jeweilige Hauptquartier weiter. Der Einsatz solcher Eagle Scanner für Rettungseinsätze wurde bereits vorgeschlagen. Verschüttete könnten damit schnell und direkt lokalisiert werden.
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