Der Look von Michelle Obama

Als First Lady wird sie weitere vier Jahre einen modischen Auftritt nach dem anderen hinlegen.

Seit 2009 betört Michelle Obama nicht nur die USA mit jungen und erfrischenden Outfits. Ihr neuster Look: ein frecher Pony. Ab 21. Jänner 2013 wird die 49-Jährige neben ihrem Mann Barack Obama für weitere vier Jahre First Lady der USA. Und welche Kleider würden sich da für eine stilbewusste Dame besser eigenen, als jene von amerikanischen Modeschöpfern? Bereits am Abend vor der öffentlichen Angelobung  zeigte sie sich in einem frechen, knielangen Glitzerkleid des Amerikaners Michael Kors - perfekt passend zu ihrem neuen Haarschnitt. Zur ersten Angelobung am Sonntag trug Miss Obama eine blaues Kleid mit schwingendem Rock des amerikanischen Designers Reed Krakoff. Und auch sonst zeigt sich die First Lady immer Trendgespür: Bei einer Rede am 19. Jänner erschien sie in einer schwarzen Hose mit einer weißen Alexander McQueen-Bluse, die hinten länger geschnitten ist - topmodisch, diese First Lady. Auch in Flipflop-Sandalen ist die 49-jährige Präsidentengattin des Öfteren zu sehen - hier auf Honolulu. Dort hatte das Paar unter anderem an der "Punchbowl National Memorial Cemetery" teilgenommen. Michelle kam in einem weißen Petticoat-Kleid mit schwarzem Blumendruck. Zum Weihnachtskonzert im National Building Museum in Washington trug die Frau von Barack Obama ein champagnerfarbenes Modell. Und bei einer Gala im Weißen Haus schillerte sie gar in Gold von Michael Kors. Eine Kreation von Michael Kors wurde es auch zur Feier nach der Wiederwahl von Präsident Barack Obama im November. Bereits in den ersten vier Jahren überzeugt die 48-jährige Frau von US-Präsident Barack Obama mit bunten und frischen Kleidern von jungen Designern. Dies hatte sich während des Wahlkampfjahres 2012 auch nicht geändert: Nach wie vor liebt sie Muster und ... ... schwingende Petticoat-Kleider Beim zweiten TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten erschien Michelle im Sixties-Etui-Kleid in Schiaparelli-Pink. Vermutlich eine Reminiszenz an den "Pinktober", die in pink getauchte Kampagne, die in den USA jeden Oktober über Brustkrebs aufklären soll. Zur ersten offiziellen Wahlkampfveranstaltung der Demokraten erschien die Mutter zweier Töchter im zweifarbigen Asia-Kleid von Tracy Reese. Später sorgte Michelle im kecken Mustermix mit Stiefel für Stimmung und Stimmen. Auch bei TV-Auftritten bekennt die Frau des Präsidenten Farbe oder ... ... zeigt im angesagten weißen Hosenanzug mit im Marlene-Schnitt ihre selbstbewusste, starke Persönlichkeit. Auch bei offiziellen Terminen abseits der Bühne macht Michelle Obama was her: Als sie von Schülern der Y.E. Smith Elementary Museum School vom Raleigh-Flughafen abgeholt wurde, trug sie ein besonders auffallendes Kleid. Am 9/11-Gedenktag vor den Wahlen zeigte sich die First Lady andächtig im dunkelvioletten Outfit. Jetzt bleibt nur noch eine Frage offen: Was für eine Robe Michelle Obama wird sie zur öffentlichen Angelobung heute Abend tragen? Und vor allem, von wem wird sie sein?

  

Der Wahlkampf in Amerika nähert sich dem Ende. Team Romney und Team Obama fahren jetzt härter Geschütze auf: Die Föhnfrisuren.
Im Bild: Romney, Obama und First-Lady-Frisuren-Erfinderin Jackie Kennedy. Nicht nur die Präsidentschaftskandidaten wollen hoch hinaus, sondern auch ihre Ehefrauen: Michelle Obama und Ann Romney waren nicht etwas beim selben Friseur, sondern wollen mit ihren geföhnten, toupierten Haaren Power, Macht und Größe beweisen. Dabei schlägt die noch amtierende First Lady Miss Romney um Längen, zumindest wenn es um die Mode geht: Die 48-jährige Frau von Barack Obama setzt nämlich stets auf junge Designer, wagt Farben und Muster. Die 63-jährige Frau von Mitt Romney wirkt in ihren schlichten, eintönigen Kleidern dagegen eher unscheinbar. Dafür hat sie aber mehr Volumen im Haar. Die klassische First-Lady-Firsur ist aber nichts neues, sie wurde 1961 von Jacqueline Kennedy ins Rennen gebracht. Jackie amtierte von 1961 bis 1963 mit stets akkurat aufgeföhntem Bob an der Seite von Präsident John F. Kennedy als First Lady Amerikas. Ihr folgte Claudia "Lady Bird" Alta Johnson mit einer noch höheren Frisur, einer sogenannten Toupage, nach. Lady Bird Johnson war von 1963 bis 1969 dank Präsident Lyndon B. Johnson die mächtigste Frau Amerikas. Auf besonders viel Volumen in ihrem Kurzhaarschnitt achtete auch Thelma "Pat" Catherine Nixon. Sie war von 1969 bis 1974 an der Seite von Präsident Richard Nixon First Lady. Auch Elizabeth "Betty" Ann Warren Ford hatte es mit der typischen Föhnfrisur zur ersten Frau Amerikas geschafft. Betty Ford amtierte von 1974 bis 1977 mit Präsident Gerald Rudolph Ford. Ohne Föhn und Haarspray ging auch bei Eleanor Rosalynn Carter nichts.
Sie stärkte Präsident Jimmy Carter von 1977 bis 1983 den Rücken. Ganz weit oben, auch in Sachen Föhn-Frisur, war Nancy Davis Reagan, hier mit Sänger Frank Sinatra. Sie war zwischen 1983 und 1989 an der Seite von Präsident Ronald Reagan First Lady. Barbara Bushs Haare waren zwar kürzer als jene von Nancy, aber nicht weniger toupiert. Barbara unterstütze Präsident George H. W. Bush von 1989 bis 1993 als First Lady. Ordentlich Volumen föhnte sich auch Hillary Clinton in ihren Bob. An der Seite von Präsident Bill Clinton bekleidete sie von 1993 bis 2001 das Amt der First Lady. Wie man seine Haare zu einer mächtigen "Krone" toupiert wusste auch Laura Bush. Sie stärkte von 2001 bis 2009 Präsident George W. Bush den Rücken. Die typische First-Lady-Föhnfrisur herrscht also seit 1961 über die Vereinigten Staat und wird offensichtlich auch noch länger im Rennen um die Macht bleiben.
Im Bild: Die ehemaligen First Ladies Nancy Reagan, Barbara Bush, Betty Ford, Rosalyn Carter, Pat Nixon und Lady Bird Johnson (im Uhrzeigersinn von hinten links).
(KURIER) Erstellt am
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