Prinz Harry tötete in Afghanistan

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Foto: APA/JOHN STILLWELL / PA WIRE Harry im Camp Bastion, in Afghanistan, bei einem Interview mit der BBC.

"Wenn da Leute sind, die unseren Jungs etwas Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel."

Prinz Harry (28) ist nach rund fünf Monaten als Soldat in Afghanistan nach Großbritannien zurückgekehrt. Während seiner Zeit dort habe er in seiner Rolle als Co-Pilot eines Apache-Kampfhubschraubers auch selber Schüsse auf Taliban-Aufständische abgegeben, sagte er in einem Interview des Senders BBC, das am späten Montagabend ausgestrahlt werden sollte.

Britain's Prince Harry plays a computer soccer gam Foto: Reuters/POOL Er spricht im TV offen über das Töten im Krieg: "Wenn da Leute sind, die unseren Jungs etwas Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel."

Auf die Frage, ob er aktiv an Kampfeinsätzen beteiligt gewesen sei und auf Menschen geschossen habe, die dabei auch sterben könnten, erklärte er: "Ja, viele andere haben das auch getan. Die Truppe war draußen. Jeder hat eine bestimmte Menge an Munition abgeschossen." Zu einer Nachrichtenagentur meinte Harry: "Ein Leben zu nehmen, um eines zu retten, darum drehte es sich bei uns."

Harry auf seinem Stützpunkt

Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans. Prinz Harry im Camp Bastion, im Süden Afghanistans.

Rückkehr geheim gehalten

AFGHANISTAN BRITAIN ROYALTY Foto: APA/JOHN STILLWELL / PA WIRE Die Rückkehr der Nummer drei der britischen Thronfolge war aus Sicherheitsgründen streng geheim gehalten worden. Journalisten hatten während seiner Zeit in Afghanistan Interviews führen, diese aber jetzt erst ausstrahlen dürfen. Für ihn sei die Arbeit bei der Armee wie für jeden anderen auch, sagte Harry. "Ich bin einer der Jungs, ich werde nicht anders behandelt als die anderen." 2008 war Harry bereits einmal acht Wochen in Afghanistan gewesen. Mehr über seine Einsätze.

Harry sauer auf Medien

Der britische Prinz hat sich auch zur britischen Medienberichterstattung geäußert und seiner Wut über die Boulevardblätter freien Lauf gelassen. Die Zeitungen druckten "Müll" und beraubten ihn seines Privatlebens, sagte Harry dem Sender ITV News. "Es macht mich traurig und wütend, dass die Leute mit dem Zeug durchkommen, das sie schreiben", sagte der 28-jährige Prinz. Sein Vater, Thronfolger Prinz Charles, sage immer, er solle die Berichte nicht lesen. Er sei jedoch überrascht, wie viele Briten diese lesen würden. Er hoffe, dass die Menschen nicht glaubten, was sie lesen.

APTRAUER UM LADY DIANA - Earl Charles Spencer, Prinz William, Prinz Harry und Prinz Charles (von links) waehrend der Trauerfeierlichkeiten fuer die verunglueckte Prinzessin Diana in London am 6. September 1997. Millionen Zuschauer verfolgten das Ereignis Foto: AP    Sein Misstrauen gegenüber den Medien führte Harry zurück auf den Tod seiner Mutter Diana, die nach einer Verfolgung durch Paparazzi 1997 in Paris bei einem Autounfall ums Leben kam. "Ich denke, es ist klar, wie weit es zurückreicht - zu der Zeit, als ich sehr klein war", sagte Harry. Er warf den Medien auch vor, seinen Bruder Prinz William und dessen Frau Catherine "gezwungen" zu haben, bekannt zu geben, dass sie ein Baby erwarten. Zu den Nacktbildern von ihm, die nach einer Feier in Las Vegas veröffentlicht wurden, sagte er, sicher habe er viele Menschen enttäuscht, dennoch müsse seine Privatsphäre respektiert werden.

Der neueste Streich von Prinz Harry: Zum 60. Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. bringt Take-That-Sänger Gary Barlow einen neuen Song heraus. Der Queen-Enkel schlägt darin das Tamburin. Der 27-Jährige nahm seinen Beitrag zu dem Song "Sing" während eines Besuches in Jamaika auf, heißt es aus dem Palast. Geschrieben wurde das Stück von Barlow und Musical-König Andrew Lloyd Webber. Auf die Frage, ob Prinz Harry musikalisches Talent habe, antwortete Barlow klar heraus: "Nein." Harry habe von Anfang an gesagt, er wolle nicht singen. Für das Stück, das am Freitag erstmals im Radio gespielt werden und später als Teil einer Platte zum Thronjubiläum erscheinen soll, reiste Barlow durch mehrere Länder des Staatenbundes Commonwealth. Er nahm unter anderem in Australien und Kenia Musiker auf und auch ein Chor von Ehefrauen britischer Soldaten ist zu hören. Live aufgeführt wird "Sing" beim Konzert zum Thronjubiläum am 4. Juni vor dem Buckingham Palast. Prinz Harry ist bei seiner Werbetour für Großbritannien aber auch anderen Tätigkeiten nachgekommen: So zeigte er sich bei seinem Brasilien-Besuch sportlich und nahm im rund 90 Kilometer von Sao Paulo entfernten Campinas an einem Polo-Match teil, um Geld für seine Hilfsorganisation in Lesotho zu sammeln. Der argentinische Polo-Spieler Nacho Figueras und sein pakistanischer Kollege Bash Kazi spielten in der gegnerischen Mannschaft mit, die 50.000 Dollar (etwa 38.000 Euro) spendete, um gegen die Nummer drei der britischen Thronfolge antreten zu dürfen. Doch auch sie konnten nicht verhindern, dass Harrys Team mit 6-3 Toren gewann. Auf das Match im Gestüt Larissa folgte ein Essen für rund 250 Gäste, wie die Zeitung O Globo berichtete. Am Abend wurden Souvenirs von Sportstars wie Felipe Massa oder Ronaldo versteigert, die Nacht wollte der britische Prinz dann ebenfalls auf dem Gestüt verbringen. Harry präsentiert sich in Brasilien nicht nur sportlich, sondern auch witzig. Bei einem 1,6-Kilometer-Lauf im Flamengo-Park traf Harry die Britin Hettie Allisson, die mit einer Maske von Harrys Bruder Prinz William an dem Lauf teilnahm. Wie die in Rio lebende Britin berichtete, wurde der Prinz durch die Maske auf sie aufmerksam, erbat sich diese von ihr und setzte sie kurzerhand auf. Laut der britischen Daily Mail meinte Harry, dass es witzig wäre und vor allem sein Bruder William würde sich darüber prächtig amüsieren. Doch nicht nur Harry maskierte sich, die Masken der Windsors schienen in Rio ein Renner gewesen zu sein. Nachdem der 27-Jährige seinen Wettlauf beendet hatte, ... ... ging es sportlich weiter. Ob bei einem Volleyball-Spiel am Strand, ...
  ... oder einem Rugby-Match, Harry machte überall eine gute Figur. Sichtlichen Spass hatten auch die Kinder, als ihnen Harry vorzeigte, wie man richtig Rugby spielt.
 
  Am Nachmittag besuchte Harry das Armenviertel Complexo do Alemao, um ein Bildungsprojekt einzuweihen. Ende 2010 hatte die Regierung tausende Soldaten und Polizisten in die Favela von 200.000 Einwohnern entsandt, um die dortigen Drogenbanden zu vertreiben. Kurz vor der Ankunft von Prinz Harry am Samstag gab es Zusammenstöße zwischen Einwohnern und der Polizei. Nach offiziellen Angaben wollten Drogendealer damit womöglich den Besuch stören. Gelungen ist ihnen das nicht, im Gegenteil ... ... Harry wurde mit offenen Armen empfangen. Der Prinz scheint in Brasilien viele Fans zu haben. Nach einem kleinen Tänzchen in Complexo do Alemao auf der Bühne zu Diogo Nogueiras Gesang, ging es für den 27-Jährigen schon zur nächsten sportlichen Aktivität: einem Cricket-Spiel. Um den Prinzen spielen zu sehen, nahmen Fans jede Anstrengung in Kauf. Beim Cricket zeigte er den Kindern und Jugendlichen worauf es dabei ankommt, doch ... ... seinem Gesichtsausdruck zufolge, scheint auch der Brite kein Cricket-Meister zu sein.
Von den Erlebnissen in der Stadt zeigte sich der Prinz hellauf begeistert. Brasilianischen Zeitungen sagte er, sein Vater, Thronfolger Prinz Charles, habe ihm von einem Besuch in der "magischen Stadt" im Jahr 1978 erzählt, was er sich gut gemerkt habe. Nun habe er selbst das Gefühl, "dass alles in Rio zum Tanzen anregt". Kein Wunder, schließlich erlebte der Prinz von Beginn seiner Ankunft am 9. März ein unterhaltsames Programm. Seinen Brasilien-Besuch begann Harry mit einer Sightseeing-Tour in der Luft. Nach einem Mittagessen in einem Steak-Restaurant stieg die Nummer drei der britischen Thronfolger in einen Hubschrauber, um sich bei einem Rundflug über die brasilianische Metropole Wahrzeichen wie den Zuckerhut und die berühmte Christusstatue anzusehen. Später bummelte er über den Strand von Ipanema und sah sich Tanzvorführungen ... ... von Samba- sowie Capoeira-Tänzern an. Am Abend gab Harry dann den offiziellen Startschuss für eine Werbekampagne, mit der die Briten vor den Olympischen Spielen in London und dem diamantenen Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. in diesem Jahr für ihre Heimat werben. Auf dem Zuckerhut wurde der Prinz von Rios Bürgermeister Eduardo Paes (im Bild mit seiner Familie), Gouverneur Sergio Cabral und ... ... der Sambatruppe Uniao da Ilha begrüßt. Ein exklusives Menü für mehr als 700 Gäste kreierten die Starköche Marcus Wareing und Roberta Sudbrack aus Großbritannien und Brasilien. Der junge Prinz kam beim Samba-Zuschauen schon recht ins Schwitzen. Vor seinem dreitägigen Besuch in Brasilien war Harry bereits nach Belize, auf die Bahamas und ... ... nach Jamaika gereist. Dort begrüßte der britische Prinz Rita Marley, die Witwe von Reggae-Legende Bob Marley, ... ... tanzte ausgelassen und ... ... wurde von der Jamaikanischen Ministerpräsidentin Portia Simpson Miller geherzt.
Verschiedene Mitglieder des britischen Königshauses reisen in diesem Jahr als Teil der Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum der Queen um die Welt. Harrys älterer Bruder William wird mit seiner Frau Catherine nach Asien reisen, Thronfolger Prinz Charles und seine Frau Camilla statten unter anderem den Commonwealth-Ländern Australien und Kanada einen Besuch ab. In Jamaika traf Harry nicht nur auf Bob Marleys Witwe, sondern durfte sich auch mit Weltrekord-Sprinter Usain Bolt messen: Kurz nachdem der jamaikanische Dreifach-Olympiasieger Bolt Harry am 6. März in seiner Heimat die Grundlagen des korrekten Sprint-Starts gezeigt hatte, ... ... musste er zu seiner Überraschung feststellen, dass das Mitglied des britischen Königshauses 50 Meter über die Aschebahn gelaufen war. "Prinz Harry liegt vorn, obwohl wir nicht wissen, ob Usain Bolt sich wirklich Mühe gibt", kommentierte Clarence House, die offizielle Residenz von Harry und dessen Vater Prinz Charles, auf Twitter. Der in ein Trikot in den jamaikanischen Nationalfarben Grün, Gold und Schwarz gekleidete Harry, griff allerdings auf einen kleinen Trick zurück, um den Weltklasse-Läufer abzuhängen: ... Harry Reise durch mehrere Commonwealth-Staaten war bereits kurz nach Beginn ein voller Erfolg. Das ist auch gut so, denn er rührt kräftig die Werbetrommel für die Queen, die heuer ihr 60-jähriges Thronjubiläum feiert. Daher ist ein positiver Eindruck absolut notwendig, denn nicht überall sind die Menschen davon begeistert, dass die Queen ihr Staatsoberhaupt ist. Vor allem Jamaikas Premierministerin Miller plädiert für die Abschaffung der Queen als Staatsoberhaupt. Harry begann seine Tour am 2. März, seine Reiseziele: Belize, die Bahamas und Jamaika.
In Belize durfte - oder wie es scheint musste - der Prinz tanzen. Angefeuert wurde er dabei vom hiesigen Generalgouverneur Sir Colville Young. Weniger stressig, dafür körperlich anstrengender dürfte der Besuch am Maya Temple in Xunantunich, Belize gewesen sein. Nach Belize besuchte Prinz Harry die Bahamas. In Nassau traf er auf die frühere Generalgouverneurin Ivy Dumont und den jetzigen Generalgouverneur Arthur Foulkes. Vorbildlich und sicher unterwegs mit Schwimmweste für eine Boots-Tour auf Harbour Island in Nassau. Nach den Bahamas flog Harry nach ... ... Jamaika, wo er am 5. März auf dem Norman Manley International Flughafen in Kingston landete. Dort wurde er standesgemäß von einer Militärparade und ... ... Senatorin Sandrea Falconer empfangen. Doch ganz so angenehm dürfte es für den Prinzen in Jamaika nicht sein. Kaum angekommen war Harry mit einer Diskussion über die Abschaffung der Queen als Staatsoberhaupt konfrontiert, die auch in anderen Commonwealth-Ländern läuft. Die Premierministerin Jamaikas, Portia Simpson Miller, sagte dem Sender BBC, es sei Zeit für ihr Land, sein "Schicksal selber in die Hand zu nehmen". Doch der Prinz ließ sich davon nicht irritieren und absolvierte sein Programm perfekt. Bei einer Versammlung junger Menschen in einem Sportstadion in Nassau auf den Bahamas hatte Harry am Montag gesagt: ... ... "Die Queen würde sich riesig freuen, das hier zu sehen, und in ihrem Namen gratuliere ich euch allen." Während des Empfangs in Kingston lernte Harry nicht nur die politischen Größen des Landes kennen, sondern auch Miss Bahamas 2011 Anastagia Pierre. Ob er seine Flirt-Künste ausprobierte? Daheim wurde die Reise des einst als Partyprinzen verschrieenen Harry schon als Erfolg gefeiert. Während Harry der Welt seine Tanzkünste bewies, reiste seine Großmutter durch Großbritannien. Die anstrengenderen Reisen in die Länder des Staatenbundes Commonwealth, deren Staatsoberhaupt die Queen zum Teil ist, übernehmen ihre Kinder und Enkelkinder. Schließlich ist die Dame schon 85 Jahre alt.
Tritt William jetzt bald in die Fußstapfen seines kleinen Bruders Harry und präsentiert auf unfreiwilligen Bildern ebenfalls seine Kronjuwelen? Neben den Nacktbildern von Kate, von denen 24 Stück in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht wurden, soll es auch Bilder von William unten ohne geben. "Mir haben verschiedene Zeitungen berichtet, dass es noch mehr Fotos der beiden gibt. Genauer gesagt sind es über 270 Schnappschüsse. Wir haben davon erst 24 gesehen", so der englische Telegraph. Telegraph-Autor William Foxton meint, die Bilder vom nackten William werden schon am Markt angeboten, jetzt geht es nur noch darum, ob ein Medium gewillt ist, den vermutlich sehr hohen Preis für die Fotos zu zahlen. Foxton war überrascht, welch immens hohe Summen beim Kauf solcher Bilder im Spiel sind. Bislang hat aber kein Magazin weitere Fotos veröffentlicht. 7 Mio. Briten sahen nackte Kate
Sieben Millionen Briten haben inzwischen die Bilder der halb nackten Frau von Prinz William gesehen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Zeitung Sunday Times ergab. Britische Zeitungen haben die Oben-ohne-Bilder ihrer künftigen Königin Kate nicht gedruckt - ihre Verbreitung konnten sie damit aber nicht verhindern. Fast 20 Prozent der erwachsenen Briten mit Internetzugang hätten zugegeben, die Bilder im Internet angeklickt zu haben. "Vermutlich haben es die meisten getan, um in den Ärger der königlichen Familie über die Bilder einstimmen zu können", schrieb die "Sunday Times". Denn 73 Prozent der Befragten hätten angegeben, sie fänden die Veröffentlichung der Bilder falsch. Während Kate und William ihre Asien- und Pazifik-Tour beendeten, untersagte ein Gericht in Nanterre bei Paris dem französischen Klatschmagazin Closer die Verwendung der Aufnahmen. Der Chefredakteur der Irish Daily Mail wurde wegen der Bild-Veröffentlichung supspendiert. Gut gelaunt zeigten sich Will und Kate auf ihrer Tour durch Asien während die ganze Welt über die Nacktbilder der Herzogin diskutierte. Ein erster Erfolg ist den Royals vor Gericht gelungen. Die heimlich aufgenommenen Oben-Ohne-Fotos der britischen Herzogin dürfen nicht weiter verbreitet werden. Nach der Entscheidung muss Closer alle Fotos der Serie an die Royals aushändigen. Dem Magazin droht sonst eine Strafe von 10.000 Euro. Die aktuelle Ausgabe darf weiter verkauft werden. Die Bilder erschienen allerdings nicht nur in Closer, sondern sind inzwischen auch in Irland und Italien gedruckt worden. Unabhängig davon wurden nach einer Anzeige der Royals auch Vorermittlungen für ein Strafverfahren eröffnet.
  Chefredakteur suspendiertSchadensersatz will das Paar von Closer in diesem Verfahren vorerst nicht fordern - später aber schon. Die Zeitung Irish Daily Star hatte die Bilder ebenfalls veröffentlicht. Der Chefredakteur des Blattes wurde dafür nun suspendiert. Das Unternehmen Independent Star, zu dem die Zeitung gehört, teilte am Montag mit, gegen Michael O`Kane sei zudem eine interne Ermittlung eingeleitet worden. Der irische Justizminister Alan Shatter warnte, er könne ursprünglich aufgegebene Pläne für ein Gesetz zum Schutz der Persönlichkeitsrechte wieder aufgreifen. Manche Medien des Landes könnten offenbar nicht zwischen "unzüchtigem Interesse und öffentlichem Interesse" unterscheiden, so Shatter. William will Fotografen hinter Gitter sehenWilliam ist wütend auf die Paparazzi und wünscht sich härtere Strafen für die Fotografen und auch all jene, die die Bilder veröffentlichen: "Ich will den Fotografen hinter Gittern sehen". Die Medien von Silvio Berlusconi druckten jedoch weiter fleißig Nacktbilder. Paparazzo ist eine FrauDer Paparazzo, der die intimen Bilder von Kate und Will in einem abgelegenen Haus während eines Privaturlaubs der beiden in Südfrankreich schoss, wurde derweil ausfindig gemacht. Der Paparazzo ist eine Frau und machte die Bilder wohl mit einem Superteleobjektiv aus der Entfernung von zirka 800 Metern. Millionengeschäft mit nackter KateMit den Nacktbildern, die sie an den Mondadori Verlag von Silvio Berlusconi verkaufte, machte sie mit ziemlicher Sicherheit ein Vermögen. Nach Berichten der Bild-Zeitung könnte der Fotografin tatsächlich eine Haftstrafe drohen. 26 Seiten voll mit NacktbildernNach dem französischen Closer-Magazin und der Irish Daily Mail hat auch das italienische Magazin Chi  die Herzogin nackt gezeigt. Auf 26 Seiten veröffentlichte das Klatschblatt Nacktbilder von Kate. Chi gehört wie Closer zum Medienimperium des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. 200 Bilder, einige Sex-FotosDem Verlag lägen 200 Fotos der barbusigen Kate vor, auch Sex-Fotos des royalen Paares soll es geben, berichtete die Sunday Times. Mondadori wird von Berlusconis Tocher Marina geführt. Ihr Vater habe allerdings nichts mit der Veröffentlichung der Bilder zu tun und müsse sich als Politiker um wichtigere Dinge kümmern, so Marina Berlusconi. GeldgierDie Queen ist wieder einmal "not amused" oder auch "hugely saddened". "Geldgier ist die einzige Motivation hinter dieser Vorgehensweise", kritisierte ein Sprecher des Paars die Veröffentlichung der unscharfen Fotos. Das sind also harte Zeiten für die Queen: Zuerst des Prinzen Harry Wohlgestalt per Video zum Kauf feil geboten. Und jetzt die Herzogin ohne Bikinioberteil am Cover eines französischen Magazins. Nein, die Welt da draußen kennt wirklich keine Hemmungen mehr. Da erholt man sich von den Strapazen des königlichen Daseins ein klein wenig in einem Chateau in Südfrankreich, wo die Sonne scheint, und macht, was seit dem Gendarmen von St-Tropez in Südfrankreich jeder macht und schon gesehen hat ...Im Bild: Die Herzogin applaudierte noch selten für die Eskapaden ihres Schwagers und steht jetzt selbst im Mittelpunkt einer kleinen Erregung. ... und ein gemeiner Fotograf mit einem geschätzten 20-Meter-Objektiv fotografiert von Afrika herüber das bisher bestgehütete Geheimnis der königlichen Familie.Im Bild: Gerna am Cover, aber bitte angezogen. Jedenfalls weiß es jetzt die ganze Welt, was viele eh schon vermutet haben. Kate Middleton trägt unter ihrer Unterwäsche wirklich einen Busen und nicht etwa beispielsweise zwei Meerschweinchen. Die rechtlichen Schritte des Königshauses kann Laurence Pieau, leitender Redakteur bei Closer, nicht nachvollziehen: "Man hat die beiden doch von der Straße aus gesehen!" Ungeachtet dessen geht das Bild jetzt ebenso um die Welt wie das kürzlich gesehene Bild, auf dem die Herzogin von Cambridge mit einem Glas Wasser zu sehen ist. Auch dieses Bild beschäftigt die Welt: Schwanger oder Werbevertrag mit Evian? Also im Ernst: lustig findet diese Bilder in England natürlich keiner. Vom royalen Paar sind Statements wie "wütend" und "sehr, sehr zornig" zu hören. Noch sind jedenfalls keine tschetschenischen Schlägertrupps engagiert worden, in Frankreich einmal in der Closer-Redaktion wegen einer Abo-Bestellung vorbeizuschauen. "Die königlichen Hoheiten sind sehr betrübt erfahren zu müssen, dass ein französisches Magazin und ein Fotograf in ihre Privatsphäre eingedrungen sind und zwar in dieser grotesken und unangemessenen Weise." So lautet eine Aussendung des St.James-Palastes.Im Bild die Queen, die sich lieber Orden zeigen lässt als Oben-Ohne-Bilder ihrer Schwiegertochter. Sündiges Südfrankreich: Immer machen die Franzosen Schwierigkeiten. Die Zehensauge-Fotos von Fergie. Man vergisst das nicht. Und die Deutschen ebensowenig: 1994 publizierte die deutsche Bild-Zeitung den nackten Prinz Charles auf einen Balkon, während er in der Nähe von Avignon urlaubte. Übrigens kursieren von Camilla keine Intimfotos. Die gute Nachricht vom Tag.Im Bild: Brigitte Bardot, aus der ORF-Serie "Die Strände der Sixties" über Saint Tropez Brave britische Medien: Nur die böse Sun ließ sich und ihren Lesern den Blick auf den nackten Prinzen Harry nicht nehmen und argumentierte mit der Pressefreiheit. Alle anderen britischen Medien reagieren auf royale Blößen stets mit einem strengen "No sex please, we`re british."
(apa, red. / mich) Erstellt am
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