Neue Details zum James Bond-Dreh in Österreich

Daniel Craig dreht nicht nur in Osttirol. Der KURIER kennt weitere Schauplätze in Österreich.

Craig und das neue Bond Girl Lea Seydoux drehen in Altausee. Bond (Craig), Miss Moneypenny (Harris) und Regisseur Sam Mendes.

Zieht euch warm an! Eisiger Wind wird  beim Dreh des neuen James-Bond-Movies wehen, das Anfang 2015  in Österreich, London und Marokko gedreht wird: Schnee, Eis und sogar der Dachstein Gletscher zählen bei „Bond 24“, so der Arbeitstitel, zu den wichtigsten „Stilmitteln“. In Österreich fand Regisseur Sam Mendes bei einer Begehung  die ideale Kulisse  für seinen „Winter-Bond“, der bereits  im Oktober  2015 in die Kinos kommen soll. 

Dreh in der Steiermark

Cast member Bautista poses at the premiere of "Gua Foto: REUTERS/MARIO ANZUONI Der neue Bösewicht Ab  Jänner   werden sich die Hauptdarsteller – darunter „007“ Daniel Craig, Neo-Bond-Girl Léa Seydoux, Ralph Fiennes (als  neuer Chef „M“), Naomie Harris  (Neo-Miss-Moneypenny) und „Bösewicht“  Dave Bautista gleich mehrere Wochen in Österreich tummeln.

Den größten Teil der Dreharbeiten, 25 Tage, wird das internationale Film-Team in der kleinen Osttiroler Gemeinde Obertilliach verbringen. Davor soll noch im schönen Altaussee gewerkt werden.  Ein „Schweigegelübde“ hindert Tourismusverantwortliche, über die Mega-Produktion zu sprechen.

Winterlandschaft Aussee, Schnee,Winterlandscaft, A… Foto: /Gery Wolf Der KURIER brachte dennoch Details  in Erfahrung: Gleich zu Beginn der Dreharbeiten wird das 300-Mann-Team in Altaussee haltmachen. Daniel Craig sowie der gesamte Cast sollen am 5. Jänner  vor dem Jagdhaus Seewiese (Besitzer ist Dietrich Mateschitz) mit Blick auf den – bis dahin hoffentlich nicht zugefrorenen – See im Auftrag seiner Majestät in Aktion treten.

Lustiger Zufall: Klaus-Maria Brandauer (71), Bond-Bösewicht in „Sag niemals nie“ (1983) und Bad-Aussee-Bewohner, liebt den idyllischen Drehort: Der Mime glänzte dort in „Ein Sommernachtstraum“. Neben der Einrichtung eines Hubschrauberlandeplatzes soll auch der Eislaufplatz in Altaussee mit Folie ausgelegt werden, damit 40 Produktionsfahrzeuge Platz haben. 

Was machen die Bond-Girls eigentlich heute?

"Mein Name ist Bond, James Bond" - Vor 50 Jahren begannen die Dreharbeiten für den ersten Bond-Streifen und machten seinen Hauptdarsteller Sean Connery zum Star. Doch wie hießen die unzähligen Damen an der Seite von 007, die sein Leben versüßten, aber auch gefährdeten? Vom ersten Bond-Girl Ursula Andress bis zu Gemma Arterton - in den vergangenen 50 Jahren gab es unzählige hübsche Frauen an der Seite des Geheimagenten. Was wurde aus den Bond-Girls und wie erging es ihnen privat? Klicken Sie sich durch! Ursula Andress als Honey Ryder
Das erste Bond-Girl der Filmgeschichte: Ursula Andress. Die Schweizerin wurde dank ihres Auftritts als hübsche Muscheltaucherin Honey Ryder in "James Bond jagd Dr. No" berühmt. Wohl unvergessen: Der Bikini. Übrigens spielte Andress auch in einer weiteren Bond-Verfilmung mit: "Casino Royale" als Vesper Lynd. Der Film aus dem Jahr 1967 war allerdings kein offizieller Bond-Film. Die mittlerweile 75-Jährige kann auf eine lange und erfolgreiche Filmkarriere zurückblicken. Erst nach der Geburt ihres Sohnes 1980 zog sie sich zurück. Privat ging es im Leben der Schweizerin turbulent zu. 1957 heiratete sie Regisseur John Derek (er war später mit Bo Derek verheiratet). Mit Derek war sie bis 1966 zusammen. Danach war sie mit dem französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo liiert - damals ein Skandal, denn Belmondo war noch verheiratet. Außerdem werden ihr Affären mit Marlon Brando und James Dean nachgesagt. Im Alter von 44 Jahren bekam sie ihr erstes und einziges Kind, Sohn Dimitri, mit ihrem damaligen Partner Harry Hamlin. Mit dem um 15 Jahre jüngeren Schauspieler war Andress von 1978 bis 1982 liiert. Seit 1983 wurde es privat und beruflich ruhiger um die 75-Jährige. Sie fand in Lorenzo Rispoli einen langjährigen Partner. Karrierehöhen seit damals gab es kaum mehr, nur ihre Auftritte in "Falcon Crest" und "Prinzessin Fantaghiro" sind erwähnenswert. Daniela Bianchi als Tatiana Romanova
1963 war die Sternstunde der Italienerin Daniela Bianchi. Als russische Geheimagentin Tatiana Romanova heizte sie mitten im kalten Krieg James Bond ein. Doch es sollte ihre einzige große Rolle bleiben. Ihre Filmkarriere dauerte von 1958 bis 1970. 1960 nahm die heute 69-Jährige an der Miss-Wahl zur "Miss Universum" teil. Warum Bianchi ihre Karriere 1970 abrupt beendete, ist leicht erklärt. Sie heiratete einen Schiffsmagnaten aus Genua, der ihr Gerüchten zufolge ein Ultimatum stellte: Hochzeit oder Karriere. Sie entschied sich für die Ehe. Scheinbar die richtige Entscheidung, die beiden sind noch immer zusammen und haben einen Sohn. Honor Blackman als Pussy Galore
Als "Goldfinger" 1964 ins Kino kam, wurden zwei Damen berühmt. Die englische Schauspielerin Honor Blackman war eine davon. "James Bond"-Produzent Albert R. Broccoli castete die damals 39-Jährige für die Rolle der Pussy Galore. Er hatte sie zuvor in "Mit Schirm, Charme und Melone" gesehen, wo sie ihn überzeugte. Blackman war zwei Mal verheiratet: Von 1946 bis 1954 mit Bill Sankey, mit dem sie zwei Kinder hat und danach von 1961 bis 1975 mit Schauspieler Maurice Kaufmann. Mit ihrem zweiten Mann adoptierte sie ein Mädchen und einen Buben. Die mittlerweile 86-Jährige ist noch immer als Schauspielerin aktiv und engagiert sich auch politisch. Sie kämpft unter anderem dafür, dass die Monarchie abgeschafft wird. Wenig überraschend daher, dass Blackman 2002 die Ernennung zum Commander of the British Empire (ein niedriger persönlicher Adelstitel) ablehnte. Das zweite Bond-Girl war ... ... Shirley Eaton als Jill Masterton
Obwohl Eaton nur eine relativ kleine Rolle in "Goldfinger" hatte, blieb ihr Ableben im Film in Erinnerung: Sie war nackt und komplett mit Gold überzogen. Die Britin hatte bereits vor ihrer Rolle als Bond-Girl eine Karriere, war jedoch danach nur in wenigen Filmen zu sehen. Bereits 1960 beendete sie ihre aktive Karriere, um sich ihrer Familie zu widmen. Die 75-Jährige heiratete 1957 Colin Rowe, mit dem sie bis zu seinem Tod 1994 zusammen war. Das Paar hat zwei Kinder. In einem Interview 1999 mit dem Magazin Starlog erklärte sie ihr Karriereende folgendermaßen: "Eine Karriere ist eine Karriere, aber eine Mutter bist du bis zu deinem Tod."
Im Bild: Schauspieler Bob Hope und Eaton. Claudine Auger als Domino Derval
Die Französin Claudine Auger kam per Zufall zu ihrer Rolle in "Thunderball". Sie machte gerade Urlaub in Nassau, wurde dabei von einem Produzenten entdeckt und gecastet. Die Rolle der Domino war ursprünglich für eine Italienerin vorgesehen gewesen, wurde aber für die Französin umgeschrieben. Auger war zwei Mal verheiratet. Im Alter von 18 ehelichte sie Regisseur Pierre Gaspard-Huit, damals 41. Er besetzte sie in einigen seiner Filme. Später heiratete sie den Geschäftsmann Peter Brent, mit dem sie bis zu seinem Tod 2008 zusammen war. Mittlerweile ist Auger 70 Jahre alt, abgesehen von ihrer Rolle 1965 in "Donnerball" verlief ihre Karriere unspektakulär. Karin Dor als Helge Brandt
Eine der wenigen deutschen Schauspielerinnen, die in einem Bond-Film zu sehen war. Geboren wurde Dor als Kätherose Derr in Wiesbaden, mit feuerrotem Haar bezauberte sie 1967 Sean Connery in "Man lebt nur zweimal". Zu ihren größten Filmerfolgen zählten "Winnetou 2" und der Hitchcock-Thriller "Topaz". In den 60er Jahren zählte sie zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Deutschlands. Doch Anfang der 70er Jahre stagnierte ihre Karriere, psychische Probleme folgten und sie schaffte nie den großen internationalen Durchbruch. Auch privat erging es Dor nicht besonders. Sie war zwei Mal verheiratet: 1954 bis 1968 war sie mit Regisseur Harald Reinl, mit dem sie ein Kind hat. Erst 1988 trat sie erneut vor den Altar. Dieses Mal ehelichte sie den amerikanische Stunt-Koordinator George Robotham. Mit ihm lebte sie lange Zeit in den USA. Robotham starb 2007 an Alzheimer, sie blieb bis zu seinem Tod bei ihm. Die 73-Jährige lebt mittlerweile wieder in Deutschland und ist öfter in TV-Rollen zu sehen.
Im Bild: Dor mit Harald Reinl. Diana Rigg als Teresa di Vicenzo
Im Fall von Diana Rigg blieb das Bond-Girl länger in Erinnerung als der Bond-Darsteller. "Im Geheimdienst ihrer Majestät" war der einzige Bond-Film von George Lazenby. Rigg hingegen war bereits aus ihrer Rolle als Emma Peel in der erfolgreichen Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" bekannt und somit die zweite Darstellerin der Serie, die ein Bond-Girl wurde. Als Frau des Geheimagenten musste sie jedoch einen tragischen Tod erleiden. Wie viele ihrer Kolleginnen war auch Rigg zwei Mal verheiratet: Von 1973 bis 1976 mit dem israelischen Maler Menachem Gueffen, danach von 1982 bis 1990 mit Theaterproduzent Archibald Stirling. Mit Stirling bekam sie 1977 eine Tochter. Ihre zweite Ehe scheiterte, da ihr Mann sie mit Schauspielerin Joely Richardson betrog. Rigg war bis 2006 als Schauspielerin aktiv. Mittlerweile ist die Britin 73 Jahre alt. 1994 wurde sie von der Queen zur "Dame" ernannt.
Im Bild: Mit Patrick Macnee in "Mit Schirm, Charme und Melone". Jill St. John als Tiffany Case
1971 kehrte Sean Connery als James Bond in "Diamantenfieber" zurück. An seiner Seite die Amerikanerin Jill St. John. Beruflich konnte St. John nie mehr an den Erfolg als Bond-Girl anknüpfen, dafür hatte sie es privat turbulenter. Sie war vier Mal verheiratet, drei Ehen wurden geschieden. Zum ersten Mal heiratete sie 1957, im Alter von 16 Jahren. Doch die Ehe mit Neil Durbin, dem Erben eines Leinenherstellers, wurde annulliert. Auch ihre zweite Ehe war mit einem reichen Erben: Lance Reventlow, Erbe des Woolworth-Vermögens, mit ihm war St. John von 1960 bis 1963 verheiratet. Danach ehelichte sie Sänger Jack Jones (1967 - 1969). Erst mit Schauspieler Robert Wagner kam eine Beständigkeit in St. Johns Beziehungsleben. Seit 1982 sind die beiden liiert, seit 1990 verheiratet. St. John hat keine eigenen Kinder. Interessantes Detail: Wagner war zuvor zwei Mal mit Schauspielerin Natalie Wood verheiratet, deren Schwester ... ... Lana Wood ebenfalls in "Diamantenfieber" als Bond-Girl mitwirkte. Wood war fünf Mal verheiratet, ihre erste Ehe wurde annulliert, alle anderen geschieden - und das alles vor ihrem 30. Geburtstag. Neben ihrem aufregendem Privatleben spielte Wood in über 300 TV-Serien kleinere Rollen, auf der Leinwand war sie in mehreren Filmen zu sehen. Doch ihren größten Erfolg hatte sie als Plenty O`Toole. Nach dem Tod ihrer Schwester Natalie 1981 (sie ertrank während einer Bootsfahrt) brach Wagner den Kontakt zu der 65-Jährigen komplett ab. Bei einem Wiedersehen mit ihrer Bond-Kollegin St. John griff sie Wagner verbal an, da sie ihm den Tod der Schwester nicht verzeihen konnte. Jane Seymour als Solitaire
Seymour wurde als Joyce Penelope Wilhelmina Frankenberg in England geboren. Bereits zu Beginn ihrer Karriere, im Alter von 22 ergatterte Seymore die Rolle der Wahrsagerin Solitaire in "Leben und Sterben lassen" an der Seite von Roger Moore. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen, kann Seymore auf eine lange Film- und Fernsehkarriere zurückblicken. Eine ihrer bekanntesten Rollen: "Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft". Seymour war vier Mal verheiratet, mit ihrem dritten Mann David Flynn hat die 60-Jährige zwei Kinder. Nur ein Jahr nach der Scheidung von Flynn heiratete sie ihren jetzigen Mann, Regisseur James Keach. Mit ihm hat sie die Zwillingssöhne Johnny und Kristopher. Britt Ekland als Mary Goodnight
Die Rolle in "Der Mann mit dem goldenen Colt" war wohl der größte Erfolg der schwedischen Sängerin und Schauspielerin. Ansonsten machte die 69-Jährige eher mit ihrem Privatleben Schlagzeilen. Von 1964 bis 1968 war sie mit Schauspieler Peter Sellers verheiratet, die beiden haben eine Tochter (Victoria). Sellers machte Ekland einen Heiratsantrag ohne sie zu kennen - Er sah nur ein Foto der Schwedin. Nach ihrer Ehe mit Sellers hatte Ekland 1973 eine Affäre mit den Plattenproduzenten Lou Adler, aus der Liaison entstammt Sohn Nic. 1975 lernte sie Sänger Rod Stewart (Bild) kennen. Für ihn machte sie sogar eine Karrierepause. Doch die Beziehung scheiterte nach zwei Jahren, es folgte ein erbitterter Unterhaltsstreit. 1984 heiratete die Schwedin den Drummer der "Stray Cats" Slim Jim Phantom (James McDonnell). Die Ehe dauerte bis 1992. Mit dem um fast 20 Jahre jüngeren Drummer hat sie ebenfalls einen Sohn. 2010 nahm Ekland an der Reality-Soap "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" teil.  Maud Adams als Andrea Anders
Die zweite Schwedin neben Ekland war Maud Adams. Adams ist das einzige Bond-Girl, das in zwei verschiedenen Filmen eine Hauptrolle spielte. Die zweite Bond-Rolle von Maud Solveig Christina Wikström alias Maud Adams war 1983 als "Octopussy" im gleichnamigen Film. Adams war von 1966 bis 1975 mit dem Fotografen Roy Adams verheiratet. Die 66-Jährige heiratete 1999 den ehemaligen Richter Charles Rubin. Beide Ehen blieben kinderlos. Trotz ihres Erfolges als Bond-Girl blieben weitere große Rollen aus. 2006 beendete die Schwedin ihre Filmkarriere. Barbara Bach als Anya Amasova
Die Amerikanerin Barbara Bach begann ihre Karriere als Model und Schauspielerin. Als russische Agentin in "Der Spion, der mich liebte" (1977) gehörte sie zu den gefährlicheren Bond-Girls, die Roger Moore an den Kragen wollten. Doch wie konnte es anders sein, musste auch eine selbstsichere russische Spionen den Verführungskünsten von 007 unterliegen. Obwohl die 64-Jährige in 28 Filmen mitwirkte, wurde sie neben ihrer Rolle als Bond-Girl vor allem durch ... ... ihre Ehe mit Ex-Beatle Ringo Starr bekannt. Die Schauspielerin lernte ihren späteren Mann während der Dreharbeiten zu "Caveman" 1980 kennen. Nach ihrer Rolle als Geheimagentin galt die 64-Jährige als Sex-Symbol, was ihr mehrere Shootings mit dem Playboy einbrachte. Starr und Bach sind seit 1981 verheiratet. Danach arbeitete Bach kaum mehr als Schauspielerin. Vor ihrer Ehe mit dem Beatle war das Bond-Girl mit dem italienischen Geschäftsmann Augusto Gregorini (1968–1978) verheiratet, die beiden haben zwei Kinder. Lois Chiles als Dr. Holly Goodhead
1979 war das Jahr der Texanerin Lois Chiles. Als smarte Wissenschaftlerin half sie Roger Moore in "Moonraker" im Kampf gegen Bösewicht Hugo Drax. Privat hielt es die 64-Jährige eher still. Sie hatte eine Beziehung mit "Eagles"-Sänger Don Henley. Einige Jahre später, 2005, heiratete Chiles zum ersten Mal (Finanzier Richard Gilder). Trotz einiger Rollen in Filmerfolgen wie "Der große Gatsby" und "Tod auf dem Nil" schaffte Chiles nie den großen Durchbruch. Carole Bouquet als Melina Havelock
"In tödlicher Mission" war die Französin Carole Bouquet 1981. Die 54-Jährige kann auf über 40 Filmrollen zurückblicken und obwohl sie in den USA weniger bekannt ist, ist sie in Frankreich ein Star. In den 80er und 90er Jahren war Bouquet Testimonial für Chanel. Die Schauspielerin war drei Mal verheiratet. Aus ihrer zweiten Ehe mit Produzent Jean-Pierre Rassam hat sie einen Sohn. Die Ehe hielt bis zu Rassams Tod 1985. Aus einer späteren Beziehung mit Francis Giacobetti stammt ihr zweiter Sohn. 1997 bis 2005 war Bouquet mit Schauspieler Gerard Depardieu liiert. Sie beiden waren sogar verlobt, doch die Beziehung scheiterte. Tanya Roberts als Stacey Sutton
Die Amerikanerin Tanya Roberts war bereits vor ihrer Rolle in "Im Angesicht des Todes" (1985) bekannt. Sie spielte in der Serie "Charlies Angels" mit, doch auf der Leinwand blieb ihr der große Erfolg versagt. Mit Rollen in "Sheena- Königin des Dschungels" (1984) und "Beastmaster" konnte sie weder Publikum noch Kritiker überzeugen. Nachdem sie nicht mehr nur für Rollen, in denen sie leicht bekleidet war, bekannt sein wollte, blieben die Angebote aus. Erst vor einigen Jahren feierte sie mit Gastauftritten in der Serie "Die wilden Siebziger" ein kleines Comeback. Privat war es bei Roberts so ruhig wie in der Karriere: Sie heiratete 1974 Barry Roberts und blieb mit ihm bis zu seinem Tod 2006 zusammen. Romantisch: Tanya machte Barry den Heiratsantrag als sie in einer Warteschlange standen. Grace Jones als May Day
Die Jamaikanerin machte mit ihrer Rolle als böse Gehilfin May Day in "Im Angesicht des Todes" einen Abstecher ins Filmbiz. Denn Jones war ursprünglich Model und Muse von Andy Warhol. Danach machte sie als Sängerin Karriere. Einer ihrer bekanntesten Hits ist "Slave to the rhythm". Anfang der 80er spielte sie in mehreren Filmen mit, darunter an der Seite von Arnold Schwarzenegger in "Conan der Barbar". Jones ist vor allem für ihr androgynes Aussehen und ihren exzessiven und unangepassten Lebensstil bekannt. Die 63-Jährige war zwei Mal verheiratet, hat einen Sohn und lebt derzeit mit dem Musikproduzenten Ivor Guest zusammen. Pikantes Detail: Jones war 1996  Richard Lugners Gast auf dem Opernball und sorgte dort für einen Skandal: Sie soll sich mit ihrem Freund in der Loge sexuell vergnügt haben. Maryam d`Abo als Kara Milovy
1987 wechselte erneut der Bond-Hauptdarsteller: In "Der Hauch des Todes" spielte Timothy Dalton (Bild) 007 und Maryam d`Abo die Frau an seiner Seite. D`Abos Karriere verlief wenig spektakulär, ebenso wie ihr Privatleben. Die 51-Jährige ist seit 2003 mit Regisseur Hugh Hudson verheiratet und kann sich in die lange Liste der Frauen einreihen, deren größter Erfolge die Rolle als Bond-Girl war. Carrey Lowell als Pam Bouvier
In "Lizenz zum Töten", dem zweiten und letzten Bond-Film mit Timothy Dalton wurde mit Carey Lowell ein ähnlich farbloses Bond-Girl wie Maryam d`Abo besetzt. Die 50-Jährige arbeitete vor ihren Ausflügen auf die Leinwand als Model. Lowell war drei Mal verheiratet: John Stember (1984-1988) und mit Schauspieler Griffin Dunne (1989-1995), mit dem sie eine Tochter (Hannah) hat. Seit 2002 ist Lowell mit Hollywood-Star Richard Gere verheiratet. Die beiden haben einen Sohn (Homer). Neben Lowell war auch Talisa Soto als Lupe Lamora 1989 in "Lizenz zum Töten" zu sehen. Soto arbeitete ebenfalls davor als Model und ähnlich wie Lowell verlief ihre Schauspiel-Karriere im Sand. 2002 lernte Soto während der Dreharbeiten zu Piñero Schauspieler Benjamin Pratt kennen und lieben. Das Paar heiratete im selben Jahr und im Dezember 2002 kam das erste gemeinsame Kind, Sophia zur Welt. Sohn Mateo folgte 2005. Vor der Ehe mit Pratt war Soto mit Schauspieler Costas Mandylor verheiratet (1997 - 2000). Famke Janssen als Xenia Onatopp
Neuer Bond, neue Girls: Ab 1995 war Pierce Brosnan als Geheimagent tätig. In "Goldeneye" waren neben dem Iren zwei Damen zu sehen. Janssen spielte die Böse, deren Geheimwaffe ihre Beine waren. Sie konnte durch Schenkeldruck Männern das Kreuz brechen. Die niederländische Schauspielerin gehört zu den wenigen Bond-Girls, die nicht in Vergessenheit gerieten. Das 47-jährige Ex-Model war danach noch in der "X-Men"-Trilogie und vielen weiteren großen Kinoproduktionen zu sehen. 2011 gab sie ihr Regiedebut mit "Bringing up Bobby". Janssen war ein Mal verheiratet (mit Tod Williams von 1995 bis 2000). Izabella Scorupco als Natalya Simonova
Im Gegensatz zu Janssen erinnern sich nur mehr wenige an Izabella Scorupco. Nach ihrer Rolle in "Goldeneye" konnte sie noch eine Hauptrolle in "Vertikal Limit" ergattern, doch danach wurde es still um die 41-Jährige. Die Polin heiratete 1996 Mariusz Czerkawski. Die Ehe hielt nur zwei Jahre. Seit 2003 ist die Schauspielerin mit Jeffrey Raymond verheiratet. Mit beiden Männern hat sie ein Kind. Michelle Yeoh als Wai Lin
Die malaiische Schauspielerin Michelle Yeoh spielte in "Der Morgen stirbt nie" eine weibliche Geheimagentin. Yeoh war davor bereits vor allem in China bekannt. Die 49-Jährige ist dafür berühmt ihre eigenen Stunts zu drehen. Yeoh ist seit ihrer Rolle als Bond-Gespielin auch weiterhin gut im Geschäft. Privatleben: Yeoh war in erster Ehe mit dem Geschäftsmann Dickson Poon verheiratet (1988 - 1992). Seit 2008 ist die Schauspielerin mit FIA-Präsident Jean Todd (Bild) verlobt. Teri Hatcher als Paris Carver
Hatcher war 1997 als Ehefrau des Bösewichts Elliot Carver zu sehen. Ihre Rolle war klein, aber nach eigenen Worten gut bezahlt. Trotz vorheriger Film- und TV-Rollen hatte die 47-Jährige zwischen 1997 und 2004 eine berufliche Durststrecke. Doch 2004 bekam sie eine Hauptrolle in der erfolgreichen Serie "Desperate Housewives". Beruflich ging es aufwärts, privat nicht.
  Hatcher war zwei Mal verheiratet, mit Marcus Leithold (1988–1989) und mit Schauspieler  Jon Tenney (Bild, "The Closer", 1994–2003). Mit Tenney hat sie eine Tochter, Emerson Rose. Seither ist die Schauspielerin verzweifelt auf der Suche nach dem richtigen Mann. Denise Richards als Dr. Christmas Jones
Die Amerikanerin spielte 1999 in "Die Welt ist nicht genug" eine Atomwissenschaftlerin im Lara Croft-Outfit. Trotz größerer Rollen vor ihrem Auftritt als Bond-Girl schaffte es Richards nicht in die A-Liste der Hollywood-Schauspielerinnen aufzusteigen. Stattdessen heiratete sie 2002 Charlie Sheen. Bekanntlich hielt die Ehe nicht, Grund war seine Trunksucht und seine Untreue. Das Paar hat zwei Töchter. Nach ihrer Ehe hatte die 40-Jährige ein Verhältnis mit "Bon Jovi"-Gitarrist Richie Sambora - ein kleiner Skandal. Sambora war damals noch mit Richards bester Freundin Heather Locklear verheiratet. Doch die Beziehung hielt nur knapp ein Jahr. 2011 adoptierte Richards eine Tochter. Sophie Marceau als Elektra King
Richards Widersacherin in "Die Welt ist nicht genug" war der französische Star Sophie Marceau. Die 45-Jährige distanzierte sich später von ihrer Rolle als Bond-Girl und meinte, sie hätte es nur wegen des Geldes gespielt. Auch wenn der erhoffte internationale Durchbruch trotz größerer Rollen nicht stattfand, ist Marceau seit ihrer Jugend eine der gefragtesten Schauspielerinnen Frankreichs. Marceau war 17 Jahre lang mit Regisseur Andrzej Żuławski liiert, die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, Vincent. 2002 bekam sie mit dem Produzenten Jim Lemley eine Tochter, Juliette. Seit 2007 ist Marceau mit ihrem Kollegen Christopher Lambert liiert. Halle Berry als Giacinta "Jinx" Johnson
Während der Dreharbeiten zum 20. Bond-Film 2002 "Stirb an einem anderen Tag" konnte Halle Berry Bond-Girl-Geschichte schreiben. Sie gewann als erste Afroamerikanerin und erstes Bond-Girl einen Oscar als Hauptdarstellerin ("Monsters Ball"). Berry ist somit wohl das erfolgreichste Bond-Mädchen. Damals war Berry mit dem Sänger Eric Benét (2001–2005) verheiratet. Doch die Ehe scheiterte an Benéts Sexsucht. Davor war die Oscar-Preisträgerin bereits mit David Justice (1992–1997)  verheiratet. Von 2005 bis 2010 war die 45-Jährige mit dem Model Gabriel Aubry liiert, mit dem sie ihr einziges Kind (Tochter Nahla) hat. Seit 2010 datet sie ihren Schauspielkollegen Olivier Martinez, derzeit kursieren Verlobungsgerüchte. Rosamund Pike als Miranda Frost
Die Britin konnte ihre Rolle als zweites Bond-Girl neben Halle Berry für sich nutzen. Seit 2002 ist die 32-Jährige eine gefragte Schauspielerin, der erfolgreich der Wechsel ins Charakterfach gelungen ist. Während ihrer College-Zeit war sie zwei Jahre lang mit ihrem Kollegen Simon Woods liiert. 2007 verlobte sie sich mit Regisseur Joe Wright, doch nur ein Jahr später trennten sie sich. Derzeit ist nichts über Pikes Liebesleben bekannt. Eva Green als Vesper Lynd
Zurück zum Anfang hieß es 2006, als mit "Casino Royale" das erste Buch  der Bond-Reihe erneut verfilmt wurde. Die Französin Eva Green wurde in  letzter Minute als die Frau gecastet, die James Bonds Herz brechen  sollte. Mit Daniel Craig kam auch ein neuer Bond-Darsteller. Green hält ihr Privatleben bedeckt. 2009 war die 31-Jährige mit Schauspieler Marton Csokas liiert, ansonsten ist nur wenig bekannt. Warum Green der große Durchbruch trotz einiger Erfolge noch nicht gelang, ist leicht erklärt: Die Französin legt weniger Wert auf große Rollen, sondern auf Qualität und wählt ihre Rollen sehr sorgfältig. Olga Kurylenko als Camille Montes
Die gebürtige Ukrainerin Kurylenko spielte 2008 in "Ein Quäntchen Trost" ein Bond-Girl. Trotz zahlreicher kleinerer Rollen blieb der große Erfolg bislang aus. Seit 2001 besitzt die 32-Jährige die französische Staatsbürgerschaft. Sie war bisher zwei Mal verheiratet (Cedric van Mol, 2000-2004 und mit Damian Gabrielle, 2006-2007). Derzeit lebt Kurylenko in London. Gemma Arterton als Strawberry Fields
Währen Kurylenko ihre Rolle als Bond-Girl nicht gut verwerten konnte, sicherte sich die Britin Gemma Arterton nach 2008 mehrere Hauptrollen ("Kampf der Titanen" und "Prince of Peria"). 2010 wählte sie das britische GQ-Magazin zur "Frau des Jahres". Im gleichen Jahr heiratete die 26-Jährige in einer stillen Zeremonie ihren Freund Stefano Catelli. Im nächsten Bond, dem insgesamt 23. werden  Naomie Harris (rechts) und Bérénice Marlohe auf den großen Durchbruch hoffen. Doch die Erfahrung aus 50 Jahren Bond-Filmen zeigt: An der Seite des Geheimagenten zu Ruhm zu kommen ist leicht, ihn danach zu halten jedoch nicht. Vielleicht haben die beiden mehr Glück als ihre Kolleginnen.

Neues Bond Girl Lea Seydoux

So chic ist das neue Bond Girl

Seit dieser Woche ist es offiziell: Léa Seydoux wird in der nächsten James-Bond-Verfilmung Daniel Craig verführen. Mit ihrem mutigen Modestil macht die Französin schon seit Jahren auf sich aufmerksam. Zu einem Empfang im Élysée-Palast kam die gebürtige Pariserin zugeknöpft im karierten Mantel. Ein Hauch altes Hollywood: De 29-Jährige bei der Miu-Miu-Fashionshow Anfang Oktober in Miu Miu mit transparenten Ärmeln und Diva-Brille. Perfekt abgestimmt: Nägel und Lippen. Bei der Premiere von "Saint Laurent" in Cannes überzeugte Seydoux in einer smaragdgrünen, tief dekolletierten Prada-Robe mit Schleppe und dekorierten Schultern. Die Stadt an der Côte d'Azur scheint für die Aktrice ein gutes Modepflaster zu sein. Auch im kobaltblauen, maskulinen Hosenanzug von Prada machte die Beauty eine tolle Figur. Schöner Kontrast: ihre roten, natürlich gestylten Haare. Selber Designer, ähnliche Farbe: Léa bei der César-Verleihung in einem nachtblauen, fließenden Prada-Kleid mit schwarzer Masche am Rücken. Die pinkfarbenen Nägel sind ein gelungener Farb-Akzent. Prada again: Oben schlicht und rot (im selben Farbton wie die Lippen), unten opulent mit Blätter-Print. Ganz verspielt kam Léa Seydoux zu einer Pressekonferenz in Berlin. Zum Taillen-Jeansrock kombinierte sie eine rosa Bluse mit Musiknoten, die sich auf den schwarz-weißen Peeptoes wiederfanden. Das Bond-Girl in spe liebt Prada - oder umgekehrt? Auch diese Robe stammt aus dem italienischen Modehaus. Zuckerlrosa zu roten Haaren ist gewagt - und in diesem Fall auch gelungen. Colour-Blocking at its best: Die smaragdgrünen Steinchen auf dem knallorangefarbenen Rock finden sich im eleganten Top wieder. Der wahre Hingucker sind die lilafarbenen Wildleder-Pumps. Das ist Mode-Mut. Fast schon farblos - aber nicht weniger stilvoll - wirkt Seydoux in diesem teilweise bestickten Cocktailkleid von Elie Saab Couture. Perfekt dazu: die goldenen Louboutin-Peeptoes. Black Beauty auf der Berlinale: In einem Woll-Kleid von Elie Saab, kombiniert mit goldenen Accessoires und glatten, offenen Haaren. Sanfte Wellen als Reminiszenz an das alte Hollywood, dazu klassisches Rot von Prada. Die Vokuhila-Länge des Kleids setzt die verspielten Prada-Stilettos perfekt in Szene. Wunderbarer Winterlook: Bei den Governors Awards 2015 trug der "Midnight in Paris"-Star ein weißes, langärmliges Kleid mit betonter Taille und zarten, blau-schwarzen Blumen-Stickereien. Designer: Prada. What else? Wieder Blumenprints, dieses Mal ausnahmsweise von Dolce & Gabbana. Dazu kombiniert Léa Seydoux (li., mit Kollegin Adele Exarchopoulos) Pumps von Christian Louboutin. "Blau ist eine warme Farbe", heißt ihr bekanntester Film, und auch modisch setzt Léa häufig auf die Farbe - etwa bei einer Filmpremiere in einem Bustier-Kleid von Louis Vuitton. Die silbernen Jimmy-Choo-Pumps sowie dunkelrote Lippen und Nägel komplettieren den Look. Einen weiteren Wow-Moment lieferte die Tochter eines Unternehmers in diesem Vamp-Kleid des französischen Modeschöpfers Alexis Mabille mit überkreuztem Oberteil und Cape. Elegant wie eine Hollywood-Diva aus den 1920er-Jahren erschien die Schauspielerin zum César vor drei Jahren. Die bestickte Robe mit Mieder und transparentem Oberteil ist von Elie Saab. Ein Hauch 1970er-Jahre und Prada von Kopf bis Fuß bei einem Fototermin. Die Nachfolgerin von Halle Berry & Co im Tricolore-Look vor der Dior-Fashionshow: knallrotes Schößchen-Kleid, knallgelbe Stilettos und knallblaue Handtasche.
Bond-Autos

Die coolsten 007-Karossen

In Goldfinger kam erstmals der legendäre Aston Martin DB5 zum Einsatz. In Man lebt nur zweimal steuert James Bond einen Toyota 2000 GT durch Japan. Lotus Esprit fährt Bond in Der Spion, der mich liebte (wo sich das Auto in ein U-Boot verwandelt) und In tödlicher Mission. In Der Hauch des Todes kam wieder Aston Martin mit dem V8 Volante zum Einsatz. Dann folgte die BMW-Ära: Den Z3 fuhr Bond in Golden Eye. Der damals brandneue Z8 wurde in Die Welt ist nicht genug am Schluß in zwei Teile gesägt. Der Aston Martin V12 Vanquish aus Stirb an einem anderen Tag konnte sich sogar unsichtbar machen. Für Casino Royale übernahm James Bond dann den Aston Martin DBS.
(kurier) Erstellt am
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