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Sein Traumlauf bei den French Open nahm ein abruptes Ende: Im Viertelfinale gegen Landsmann Matteo Arnaldi zwangen Matteo Berrettini Hüftprobleme zur Aufgabe. Besonders bitter: Es war das beste Ergebnis seiner Karriere in Roland Garros, denn zuvor hatte er noch nie die Runde der letzten Acht erreicht. In Wimbledon war er 2021 schon im Endspiel gestanden. 

Nun folgte die erlösende Nachricht. Berrettini gab bekannt, dass die Untersuchungen der vergangenen Tage keine schwerwiegenden Muskelverletzungen ergeben hätten. Damit steht einer baldigen Rückkehr auf den Platz nichts Grundsätzliches im Weg. Auch beim Generali Open in Kitzbühel, wo auch Landsmann und Paris-Finalist Flavio Cobolli antritt, sollte er ab 18. Juli einsatzbereit sein.

Österreichs Davis-Cup-Doppel Alexander Erler und Lucas Miedler kann aktuell nicht gemeinsam antreten. Erler hat sich bei den French Open eine Verletzung der rechten Ellbogensehne zugezogen und muss für vorerst unbestimmte Zeit pausieren. Der 28-jährige Tiroler, der im Doppelranking 31. ist, unterzieht sich einer Therapie. Wie lange er ausfällt, hängt vom Heilungsfortschritt ab. Miedler muss daher zumindest einmal die Rasensaison mit wechselnden Partnern bestreiten.

Der Niederösterreicher eröffnet die rund fünf Wochen auf Gras in Stuttgart mit dem US-Amerikaner Vasil Kirkov, mit dem er am Dienstag ins Viertelfinale einzog. Danach spielt er mit dem Portugiesen Francisco Cabral die Events in Halle, Mallorca und Wimbledon. Mit Cabral hatte Miedler vor der "Wiedervereinigung" mit Erler gespielt. Als Ziel für den nächsten gemeinsamen Auftritt wird vorerst einmal das Sandplatz-Heimturnier in Kitzbühel (ab 20. Juli) angepeilt.

Natürlich besuchte Gianni Infantino auch kurz vor dem Start der XXL-WM noch einmal Donald Trump im Weißen Haus. Gemeinsam streckten beide ihre Daumen grinsend Richtung der Kameras, saßen sich am Schreibtisch im Oval Office gegenüber. Amerika sei bereit, die Welt willkommen zu heißen, bedankte sich der FIFA-Chef beim US-Präsidenten und verkündete ebenfalls via Instagram, es werde die „großartigste und inklusivste Weltmeisterschaft der Geschichte.“

Doch bevor Infantino beim Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika am Donnerstag auf der Tribüne des Aztekenstadions sitzen wird, mehren sich die Zweifel an diesem Superlativ: Sogar einem FIFA-Schiedsrichter wird die Einreise in die USA verweigert.Dazu sorgen die teils horrenden Ticketpreise, Infantinos Nähe zu Trump sowie der sportliche Gigantismus für Kritik am Fußball-Weltverband. Und dann meldet sich auch noch ein alter Bekannter mit einer Strafanzeige. Das sind Infantinos Problemfelder kurz vor dem WM-Beginn:

Problem 1: Anzeige durch Platini

Der erste Schritt zur Rückkehr auf den Rasen ist gemacht. ÖFB-Pechvogel Christoph Baumgartner wurde vom finnischen Star-Orthopäden Lasse Lempainen in Turku operiert. Der Arzt postete am Montagabend ein Foto mit seinem prominenten Patienten.

Der Finne hatte davor schon die Muskelverletzungen von Frankreichs Star Ousmane Dembélé oder Real Madrids Innenverteidiger Éder Militão behandelt.

Baumgartner hatte sich am Montag vor einer Woche beim Aufwärmen für die WM-Generalprobe in Wien gegen Tunesien (1:0) verletzt. Laut ÖFB-Angaben verspürte der 58-fache Internationale bei einem Schuss einen Stich im Bereich des Hüftbeugers. Dabei ist ihm die Sehne des Rectus femoris an der Oberschenkel-Vorderseite am Hüftansatz gerissen . Eine Verletzung, die eine sehr lange Pause bedeutet.

Rangnick ersetzte ihn gegen Tunesien durch Michael Gregoritsch . Weitere Kandidaten, die bei der WM Baumgartners Rolle im Offensivzentrum übernehmen könnten, sind neben Marcel Sabitzer die im Frühjahr zum ÖFB gewechselten Youngsters Carney Chukwuemeka und Paul Wanner sowie Stürmer Sasa Kalajdzic.

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