Flachau: Slalom-Durststrecke der ÖSV-Damen hält an

Thalmann of Austria clears a pole in the first run
Foto: REUTERS/DOMINIC EBENBICHLER Carmen Thalmann wurde als beste Österreicherin Neunte.

Der Sieg beim Slalom in Flachau geht wie schon am Dienstag an Veronika Velez-Zuzulova.

Sieben Mal hinfallen – acht Mal aufstehen. Das hatte Carmen Thalmann nach der Pleite der ÖSV-Damen beim ersten Nachtslalom in Flachau als Motto ausgegeben. Am Freitag hatten die Kärntnerin und ihre Kolleginnen die Chance zur Rehabilitation, und sie wussten sie zu nutzen: Gleich acht der zwölf Starterinnen schafften es im von Resi Stieglers Trainerin (Seltenheitswert!) Karin Hajro gesetzten ersten Lauf ins Finale; am Dienstag waren es vier gewesen.

Und hätte Thalmann nicht zwei kleine Fehler eingebaut, sie wäre wohl in Führung gelegen. Am Dienstag hatte die 26-jährige Kärntnerin noch mit den weichen Bedingungen gehadert – nun aber hatten Minusgrade für härteren Untergrund gesorgt.  Jedoch: Der Druck des Heimrennens schien zu groß für die ÖSV-Slalom-Damen.

Slovakia's Veronika Velez Zuzulova, the winner, ce… Foto: AP/Giovanni Auletta Veronika Velez-Zuzulova siegte auch am Freitag Als beste kam Thalmann zwar auf den neunten Rang – indes, es war halt auch der neunte Rang. Und so war es an Dienstag-Siegerin Veronika Velez-Zuzulova, ihre rapide wachsende slowakische Fangemeinde wie schon am Dienstag mit einem Sieg  zu verwöhnen. „Ich bin es noch nicht so gewohnt, jeden Tag ein Rennen zu gewinnen“, sagte die 31-Jährige aus Bratislava, die nun immerhin vier Mal als  Siegerin im Weltcup geehrt worden ist.

Für Aufsehen sorgten Julia Grünwald (24), die nach ihrem Bauchfleck am Dienstag mit der zweitbesten Zeit im Finale Zehnte wurde, und Katharina Gallhuber (18), die Elfte – beide erreichten Karriere-Bestleistungen. Katharina Truppe musste sich hingegen damit begnügen, an ihrem 20. Geburtstag mit der 30. Zeit des ersten Laufs am Ende 25. zu werden.

Frida Hansdotter wurde zwischen Velez-Zuzulova und deren Landsfrau Petra Vlhova Zweite – die Schwedin muss nun noch drei Slaloms warten, bis sie die kleine Kristallkugel entgegennehmen darf: Maribor (31. Jänner), Jasna (6. März) und St. Moritz (19. März).

Vorerst bleiben die Technikerinnen im Pongau: Am Sonntag folgt der Riesenslalom  (9.15 bzw. 12.15 Uhr).

Endstand:

1.

Veronika Velez Zuzulova (SVK)

1:49,99

Min.

55,68

54,31

2.

Frida Hansdotter (SWE)

1:50,19

+00,20

55,71

54,48

3.

Petra Vlhova (SVK)

1:50,52

+00,53

56,10

54,42

4.

Nastasia Noens (FRA)

1:50,71

+00,72

55,51

55,20

5.

Sarka Strachova (CZE)

1:50,72

+00,73

55,93

54,79

6.

Wendy Holdener (SUI)

1:50,92

+00,93

56,18

54,74

7.

Nina Löseth (NOR)

1:51,56

+01,57

56,40

55,16

8.

Michelle Gisin (SUI)

1:51,60

+01,61

56,17

55,43

9.

Carmen Thalmann (AUT)

1:51,88

+01,89

56,12

55,76

10.

Julia Grünwald (AUT)

1:51,92

+01,93

57,53

54,39

11.

Katharina Gallhuber (AUT)

1:52,23

+02,24

57,36

54,87

12.

Erin Mielzynski (CAN)

1:52,25

+02,26

57,37

54,88

13.

Marie-Michele Gagnon (CAN)

1:52,34

+02,35

56,94

55,40

14.

Michaela Kirchgasser (AUT)

1:52,51

+02,52

56,73

55,78

15.

Elisabeth Willibald (GER)

1:52,64

+02,65

57,71

54,93

16.

Chiara Costazza (ITA)

1:52,79

+02,80

56,97

55,82

17.

Anne-Sophie Barthet (FRA)

1:52,92

+02,93

57,75

55,17

18.

Irene Curtoni (ITA)

1:52,93

+02,94

56,63

56,30

19.

Christina Geiger (GER)

1:52,96

+02,97

57,17

55,79

20.

Maria Pietilä-Holmner (SWE)

1:53,02

+03,03

57,12

55,90

21.

Lena Dürr (GER)

1:53,17

+03,18

57,45

55,72

22.

Bernadette Schild (AUT)

1:53,26

+03,27

57,65

55,61

23.

Denise Feierabend (SUI)

1:53,30

+03,31

58,11

55,19

24.

Lisa-Maria Zeller (AUT)

1:53,36

+03,37

57,94

55,42

25.

Katharina Truppe (AUT)

1:53,39

+03,40

58,12

55,27

26.

Eva-Maria Brem (AUT)

1:53,48

+03,49

57,79

55,69

27.

Manuela Mölgg (ITA)

1:53,51

+03,52

57,60

55,91

28.

Resi Stiegler (USA)

1:53,55

+03,56

57,96

55,59

29.

Susanne Weinbuchner (GER)

1:54,39

+04,40

58,01

56,38

Ausgeschieden im 1. Durchgang u.a.: Katharina Huber (AUT), Anna Swenn-Larsson (SWE), Emelie Wikström (SWE)

Ausgeschieden im 2. Durchgang: Charlotte Chable (SUI)

Nicht für den 2. Lauf qualifiziert u.a.: 41. Katharina Liensberger, 43. Stephanie Brunner, 56. Ricarda Haaser (alle AUT)

(apa / ab) Erstellt am
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