Holdhaus zeigt sich erschüttert
Österreichs Chef de Mission in Vancouver widerspricht den Vorwürfen, er hätte sich im Alleingang um mögliche Vergaben millionenschwerer Förderung gekümmert.
Hans Holdhaus weist die Vorwürfe zurück.
DruckenSendenLeserbrief
kommentieren
Hans Holdhaus, Chef de Mission in Vancouver, ist nach wie vor erschüttert über die Vorwürfe, er hätte sich bei einer Sitzung von Team Rot-Weiß-Rot quasi im Alleingang um mögliche Vergaben der millionenschweren Spitzensportförderung gekümmert (siehe Hintergrund).
Holdhaus bestätigt immerhin, dass zwei Beamtinnen des Sportministeriums aus dem Sitzungssaal geschickt worden seien. "Um zu vermeiden, dass von diesen Damen Querschüsse kommen, wie es sie in der Vergangenheit mehrfach gegeben hat."
Hinter den Anschuldigungen ortet Holdhaus parteipolitische Taktik. Gleiches gelte für die Insider-Info, der Chef des Olympiazentrums IMSB (Südstadt) habe für Sichtungsreisen vor Olympia 2008 stolze Summen beansprucht.
Doch räumt Holdhaus ein, es habe drei oder vier Reisen zur Vorbereitung auf das vorolympische Trainingscamp in Hongkong gegeben. Auch die Dopinggerüchte hat der Anti-Doping-Experte satt: "Es wird sich niemand finden, der offen behauptet, ich hätte etwas mit Doping zu tun."
Kommentare werden geladen...





