Letztes Update am 03.07.2012, 11:32
Paszek steht ein langer Tag bevor.
Kühl und regnerisch: Die Wetterprognose verheißt für das Viertelfinalspiel in Wimbledon nichts Gutes (3. Match nach 13 Uhr, KURIER-Ticker).
Am Dienstag steht der Viertelfinal-Auftritt von Tamira Paszek beim traditionellen Rasen-Turnier in Wimbledon auf dem Programm. Das englische Regenwetter könnte der Vorarlbergerin einen mühsamen Arbeitstag bescheren.
Aufgrund der Vorhersagen, die sehr viel Regen befürchten, könnte es für Tamira Paszek ein besonders langer Tag des Wartens werden. Auch die zahlreichen Zuschauer müssen sich die Zeit unterm Regenschirm vertreiben.
Heftige Regenfälle sorgten im bisherigen Turnierverlauf für zahlreiche Unterbrechungen - doch dafür ist Wimbledon bekannt.
Gähnende Leere am Center Court. Die langen Wartezeiten verlangen nicht nur den Spielern einiges ab. Auch die Zuschauer müssen teilweise stundenlang ausharren.
Poncho und Regenschirm gehören in London zur Standardausrüstung des begeisterten Tennis-Fans.
Nur die Spiele auf dem Center Court können dank des verschließbaren Dachs sicher und ohne längere Unterbrechungen über die Bühne gehen.
Public Viewing ist daher nicht nur bei Fußball-Großereignissen ein Thema, sondern auch in Wimbledon. Während den Regenpausen auf den anderen Plätzen werden die Spiele auf dem Center Court auf Großbild-Leinwänden verfolgt.
Doch nicht alle machen von diesem Angebot Gebrauch.
Tamira Paszek, die in Wimbledon sensationell das Viertelfinale erreicht hat, trifft am Dienstag im dritten Spiel nach 13:00 Uhr auf die als Nummer zwei gesetzte Weißrussin Wiktoria Asarenka.
Die 21-jährige Vorarlbergerin benötigte im Achtelfinale gegen die als Nummer 21 gesetzte Roberta Vinci lediglich 63 Minuten, ehe sie mit einem sicheren 6:2, 6:2 über die Italienerin hinweggebraust war.
Auch Jürgen Melzer startete gut ins Londoner Rasen-Turnier, rang den Schweizer Stanislas Wawrinka mit 3:6, 7:6(2), 2:6, 6:4, 8:6 nieder, musste sich aber in Runde zwei dem Slowaken Lukas Lacko geschlagen geben.
Während Paszek im Turnier verbleibt, mussten sich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren schon einige Tennis-Asse verabschieden.
Der Spanier Rafael Nadal ist bereits am Donnerstag in der 2. Runde des Tennis-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon gescheitert. Die Nummer zwei der Setzliste musste sich dem Weltranglisten-100. Lukas Rosol aus Tschechien geschlagen geben.
Nach dem Aus von Rafael Nadal, ist das Aus von Maria Scharapowa die nächste große Sensation dieser Auflage des Traditions-Turniers. Die topgesetzte Russin musste sich der als Nummer 15 gesetzten Deutschen Sabine Lisicki nach 1:24 Stunden mit 4:6, 3:6 geschlagen geben.
(kurier/Christian Markl)
Erstellt am 03.07.2012, 11:11