Sportmix Federers Rekordjahr 2012 Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 20.08.2012, 15:55 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Federers Rekordjahr 2012. Dem Seuchenjahr 2011 lässt der 31-jährige Schweizer ein Rekordjahr 2012 folgen. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Roger Federer ist ohne Zweifel einer der größten seines Fachs. Nach einem – für seine Verhältnisse – enttäuschenden Jahr 2011, schlägt der Schweizer im heurigen Jahr zurück – und beweist allen, die ihn schon abgeschrieben hatten, dass er es noch immer drauf hat. Nach einem erfolgreichen Start ins Jahr 2011 mit einem Sieg in Doha scheiterte Federer bei den Australian Open bereits im Halbfinale an Novak Djokovic. Der Schweizer verpasste damit die erfolgreiche Titelverteidigung und hielt zum ersten Mal seit Wimbledon 2003 keinen Grand-Slam-Titel mehr. Auch beim Turnier in Dubai und im Halbfinale von Indian Wells musste er sich dem Serben geschlagen geben, ebenso bei den Frech Open. In Miami unterlag er Rafael Nadal. In Wimbledon scheiterte er schon im Viertelfinale, bei den US Open im Finale. Damit gelang es Federer erstmals seit 2002 nicht, mindestens ein Grand-Slam-Turnier in der Saison zu gewinnen. Die Wende gelang ihm bei den ATP World Tour Finals in London. Federer zog ohne Matchverlust in der Gruppenphase in sein insgesamt 100. Karrierefinale ein. Im Endspiel besiegte er Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen. Sein sechster Erfolg beim Saisonabschlussturnier – zugleich sein 70. Einzeltitel – war peferkt. Ein Warnsignal an die Konkurrenz für ein Rekordjahr 2012. Bei den Australian Open erreichte der Schweizer das Halbfinale, musste sich dort noch Rafael Nadal in vier Sätzen geschlagen geben. In Rotterdam besiegte er im Finale Juan Martín del Potro klar in zwei Sätzen, zwei Wochen später in Dubai feierte er gegen Andy Murray seinen nächsten Titel. Beim ersten Masters-Turnier der Saison in Indian Wells setzte sich King Roger in zwei Sätzen gegen John Isner durch. Die Sandplatzsaison 2012 begann für Federer nach Maß: Ein Dreisatzerfolg über Tomáš Berdych in Madrid bedeutete seinen insgesamt 20. Masters-Turniersieg. Mit seinem insgesamt dritten Sieg in Madrid überholte Federer Nadal in der Weltrangliste und nahm erstmals seit März 2011 wieder Rang 2 ein. Bei den French Open erreichte Federer das Halbfinale, musste sich dort jedoch abermals dem Serben Djokovic geschlagen geben. In Wimbledon holte der 31-Jährige in der dritten Runde einen 0:2-Satzrückstand gegen den Franzosen Julien Benneteau auf und zog im weiteren Verlauf des Turniers in sein insgesamt 32. Grand-Slam-Halbfinale ein – Rekord. Mit seinem achten Finale in Wimbledon stellte er weiteren Rekord auf. Den Briten Andy Murray rang er nach Satzrückstand mit 4:6, 7:5, 6:3 und 6:4 nieder. Damit egalisierte Federer den Rekord von Pete Sampras und William Renshaw mit sieben Siegen in Wimbledon. Zudem übernahm er erstmals seit Mai 2010 die Führung in der Weltrangliste, stellte den von Sampras (286 Wochen) gehaltenen Rekord ein und wurde am 16. Juli 2012 mit 287 Wochen an der Weltranglistenspitze zum alleinigen Rekordhalter. In London gewann Federer mit der Silbermedaille sein erstes Edelmetall im Einzel bei Olympischen Spielen. Im Olympia-Finale kam es zur Neuauflage des Wimbledon-Endspiels gegen Andy Murray, die diesmal der Brite mit 3:0 für sich entschied. Seinen jüngsten Erfolg feierte der Schweizer in Cincinnati. Das Endspiel gegen Novak Djokovic gewann er in zwei Sätzen und stellte mit seinem nunmehr 21. Masters-Turniersieg zum dritten Mal den Rekord von Rafael Nadal ein. 52 Turniere hat Roger Federer auf Hartplatz gewonnen, zwölf auf Rasen, zehn auf Sand und zwei auf Teppich. 17 Grand-Slam-Titel konnte Federer gewinnen unddamit so viele wie kein anderer Spieler. Der Schweizer triumphierte sieben Mal in Wimbledon, fünf Mal bei den US Open, vier Mal bei den Australian Open und einmal bei den French Open. 33 Siege fehlen Roger Federer, um Jimmy Conners zu erreichen. Der US-Amerikaner ist mit 109 Titeln der erfolgreichste Spieler. Vor Federer liegen auch noch Ivan Lendl (94) und John McEnroe (77). (kurier/Christian Markl) Erstellt am 20.08.2012, 12:55 Stichworte: › Roger Federer › tennis Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Sportmix Im Herren-Tennis ist alles Roger Roger Federer ist federführend auf den Centre-Courts dieser Welt. In Cincinnati sorgte der Schweizer wieder für Highlights. Sportmix Nach Wimbledon ist für Federer vor Olympia Roger Federer kann sich nicht lange auf seinen Wimbledon-Lorbeeren ausruhen. Tennis Sechster Federer-Triumph in Halle Der Schweizer zeigt sich für die anstehenden Wimbledon-Wochen gut gerüstet. Sportmix Federer: Vom Majestätsbeleidiger zum König Nach dem siebenten Titel in Wimbledon ist Federer wieder Nr. 1 der Welt und das beste Tennis-Ass aller Zeiten. Sportmix "Federer zerstört den britischen Traum" Internationale Pressestimmen zum siebenten Wimbledon-Sieg von Roger Federer.
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