Unfall-Verursacher Strafe für Wiederholungstäter Schumacher Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 24.09.2012, 11:22 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Strafe für Wiederholungstäter Schumacher. Der 43-jährige Rekordweltmeister sorgt in der Formel 1-Saison bereits zum zweiten Mal für einen Unfall. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Michael Schumacher hat an diesem Formel 1-Wochenende einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt, einmal mehr nicht aufgrund seiner sportlichen Leistungen. Er crashte mit Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne zusammen (Video) und zog sich als Wiederholungstäter heftige Kritik zu. Denn Schumacher war in Singapur bereits im Jahr 2011 in einen Unfall verwickelt (Video). Auch in dieser Saison war der Rekord-Weltmeister schon für einen Crash verantwortlich. In Barcelona war er im Mai zum Schuldigen für einen Unfall mit Williams-Fahrer Bruno Senna erklärt worden (Video). Daher musste er in Monaco statt von der Pole Position fünf Plätze weiter hinten starten. Der Auffahrunfall mit Vergne (Bild) im Nachtrennen am Sonntag bringt Schumacher beim nächsten Grand Prix in Japan eine Rückversetzung um zehn Startplätze ein. Der Mercedes-Pilot habe seinen Fehler eingeräumt, teilte der Weltverband FIA mit. Schumacher habe die Veränderung der Bremskraft seines Autos durch die vorangegangene Safety-Car-Phase unterschätzt, hieß es weiter. Der Ruf als Wiederholungstäter kommt Schumacher reichlich ungelegen. Mitten in den Diskussionen um seine mögliche Ablöse bei Mercedes durch Lewis Hamilton können die Bilder vom erneuten Auffahrunfall in Singapur dem Deutschen gar nicht passen. "Eine unglückliche Verkettung von Umständen", beschrieb Teamchef Ross Brawn den Crash. Dabei würden dem 43-Jährigen gerade jetzt gute Ergebnisse helfen, seine Verhandlungsposition für einen Anschlussvertrag bei Mercedes zu stärken - wenn er denn überhaupt weitermachen will. Zuletzt hatte sich aber der Eindruck verstärkt, der Autobauer wolle künftig ohnehin lieber McLaren-Pilot Hamilton anstelle von Schumacher den Silberpfeil anvertrauen. Noch immer ist aber eher wahrscheinlich, dass der bei McLaren praktisch aufgewachsene Hamilton sich für einen Verbleib beim britischen Rennstall entscheidet. Wenn auch Schumacher dann Mercedes eine Absage erteilen würde, stünde das Team plötzlich ohne Starpilot da. Nach 14 der 20 WM-Rennen hat Schumacher als Gesamt-Zwölfter 43 Punkte gesammelt. Sein Landsmann und Teamkollege Nico Rosberg ist mit 93 Zählern Siebenter. Über mangelndes Interesse an seiner Person wird sich Schumacher wohl nie mehr beklagen müssen, dazu hat er zu viel erreicht. Als aktiver Pilot zieht er die Kameraleute und Fotografen auch an, wenn er ganz normalen Verrichtungen wie der Streckenbesichtigung per Rad nachgeht. (kurier/jom) Erstellt am 24.09.2012, 11:21 Stichworte: › Formel 1 › Michael Schumacher Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Letzter Auftrtt Abschied von Michael Schumacher Nach 307 Rennen und sieben WM-Titel tritt der allergrößte Formel-1-Star Michael Schumacher am Sonntag ab. Motorsport Schumacher will "Siege und Titel" Michael Schumacher zeigt trotz bisher eher enttäuschenden Leistungen Kampfgeist und gibt seine Ziele nicht auf. Formel 1 Schumacher wird Mercedes-Botschafter Vorrangig wird Schumacher die Weiterentwicklung im Bereich Verkehrssicherheit betreuen. Motorsport Schumacher testet neuen Silberpfeil Michael Schumacher bestreitet am 21. Februar die Jungfernfahrt des neuen Silberpfeils. Motorsport Hamilton für Schumacher? "Ich glaube, dass Hamilton und Mercedes sich schon einig sind", sagt Ex-Teamchef Jordan.
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