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Paul Scharner konnte beim HSV nicht überzeugen.
Paul Scharner konnte beim HSV nicht überzeugen. - Foto: AP/Axel Heimken

Letztes Update am 25.01.2013, 15:09

Scharner und Pogatetz in England gefragt. Der HSV und Sunderland haben sich geeinigt, Scharner selbst will der Kaufoption aber nicht zustimmen.

Paul Scharner kam nach Hamburg, um ein Führungsspieler zu sein. Das ist im Herbst mit nur 49 Einsatzminuten nach einer langen Verletzungspause nicht gelungen. Und auch die Aussichten auf ein erfolgreiches Frühjahr beim HSV sind gering. Deshalb freut sich der Ex-Teamspieler, dass er in England nach wie vor hohes Ansehen genießt. „Sunderland will Paul ausleihen. Der HSV wäre einverstanden, allerdings will Paul nicht der von Sunderland gewünschten Kaufoption zustimmen“, erklärt Scharners persönlicher Berater Valentin Hobel. Denn der 32-Jährige, der sich darauf festgelegt hat, nur noch in der Innenverteidigung zu spielen, will das auch noch beim HSV tun.

„Paul will kommende Saison in Hamburg zeigen, was er kann. Dafür braucht er Spielpraxis, die bei Sunderland wahrscheinlich wäre.“ Trainer Martin O’Neill hatte schon mehrmals Interesse am früheren Wigan- und West-Bromwich-Legionär. „Wir streben ein Leihgeschäft bis Saisonende und danach die Rückkehr an. Mal schauen, ob das Sunderland akzeptiert“, sagt Hobel.

Zurück auf die Insel

In der Premier League könnte Scharner wieder auf Emanuel Pogatetz treffen. Der Innenverteidiger spielt in Wolfsburg seit dem Abgang von Trainer Magath nicht mehr, zuletzt musste der 30-Jährige mit den Amateuren trainieren. Für den früheren Middlesbrough-Kapitän gibt es mehrere Interessenten.

 

(KURIER) Erstellt am 25.01.2013, 15:09

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