Letztes Update am 01.09.2012, 20:52
Der Rieder Thomas Reifeltshammer überwindet als einziger Spieler einen Tormann - den eigenen.
Trainer Peter Hyballa setzte auf jene Elf, die in der Vorwoche die Admira besiegt hatte. Der Satz "Never change a winning team" hat gefruchtet. Wenn es den sogenannten offenen Schlagabtausch nicht gegeben hätte, hätte man ihn für dieses Spiel erfinden können. Beide Teams suchten ihr Glück in der Offensive, hatten aber Pech im Abschluss. Gartler, Meilinger und der Spanier Carril vergaben auf der einen Seite, Sukuta-Pasu und Szabics in seinem 150. Bundesliga-Spiel auf der anderen. Aber Tore gibt es ja nie viele, wenn diese beiden Teams einander begegnen. In den jüngsten sieben Spielen gab es lediglich sieben Tore.
Unmittelbar nach der Pause traf der Rieder Reifeltshammer. Blöderweise ins eigene Tor. Sukuta-Pasu bediente den starken Bukva, dessen Pass zur Mitte der Rieder Verteidiger unhaltbar für Tormann Gebauer ins eigene Tor bugsierte. Die Rieder übernahmen nun das Kommando (Zulj vergab eine Topchance), Sturm ließ sich schon wie gegen die Admira zurückfallen, blieb im Konter aber gefährlich (Bodul).
Die Grazer, bei denen Dudic wegen einer Leistenverletzung raus musste, feierten erstmals in dieser Bundesliga-Saison zwei Bundesliga-Siege in Folge und dürfen sich auch über eine Finanzspritze freuen. Diese kam ausgerechnet von Hannes Kartnig. 900.000 Euro aus einer Lebensversicherung kamen dem Verein zugute.
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