Realer Wechsel: Benitez ist weg, Zinedine Zidane ist da

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Foto: APA/AFP/GERARD JULIEN Er geht voraus: ZInedine Zidane, flankiert von Real-Präsident Perez.

Zinédine Zidane soll Real aus der Krise führen.

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat sich von Trainer Rafa Benítez getrennt. Der 55 Jahre alte Benítez war von Real im Sommer als Nachfolger von Carlo Ancelotti verpflichtet worden. Der Italiener wird nach Saisonende beim deutschen Rekordmeister Bayern München den Job von Pep Guardiola übernehmen. Der Madrilene Benitez hatte seine Trainerkarriere in den 1980er-Jahren im Nachwuchs von Real begonnen und danach erfolgreich bei Valencia, Liverpool und Napoli gearbeitet.

FBL-ESP-LIGA-REALMADRID-COACH Foto: APA/AFP/GERARD JULIEN Am frühen Montagabend tagte die Junta Directiva des Klubs und bestimmte den neuen Trainer: Zinedine Zidane, der auf einer Pressekonferenz präsentiert wurde. Der Franzose kam mit seiner Frau und seinen vier Kindern auf die Bühne und meinte: "Ich bin stolz. Es ist eine Ehre für mich, Trainer von Real Madrid zu sein. Wichtig ist, dass ich schon morgen mit der Mannschaft arbeiten darf." Zidane, für viele Experten der vielleicht beste Fußballer aller Zeiten, trainierte bisher die B-Mannschaft von Real. Viel Zeit, sein Können unter Beweis zu stellen, bleibt ihm jedenfalls nicht.

Real hinkt in der Primera Division hinter den zwei größten Kontrahenten Barcelona und Atletico hinterher, ist blamabel aus dem Cup ausgeschieden. Was in dieser Saison als Hoffnung noch bleibt, ist die Champions League. Für Präsident Florentino Perez war Zidane schon seit Wochen der Wunsch-Kandidat auf die sich abzeichnende Benitez-Ablöse. "Für Zinedine existiert das Wort 'unmöglich' nicht. Er ist eine der wichtigsten Figuren in der Geschichte des Fußballs, er weiß, wie hart der Trainerjob ist. Ich habe ihn damals als Weltklasse-Spieler zu Real Madrid geholt."

Zinedine Zidane Foto: AP/Andres Kudacki Der 43-jährige Zidane hat die Champions League mit Real Madrid als Spieler geholt. 2002 besiegten die Königlichen im Finale Leverkusen, Zidane erzielte ein Traumtor. Als Co-Trainer von Ancelotti feierte der Franzose Reals zehnten Triumph.

(kurier / mod) Erstellt am
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