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David Beckham wärmte sich auf, kam aber nicht.
David Beckham wärmte sich auf, kam aber nicht. - Foto: AP/Christophe Ena

Letztes Update am 07.03.2013, 13:56

PSG zittert sich ohne Top-Stars ins Viertelfinale. Die Pariser schaffen auch ohne Ibrahimovic und Beckham den Aufstieg.

Ohne den gesperrten Starstürmer Zlatan Ibrahimovic hat Paris St. Germain das gewisse Etwas gefehlt. Dennoch schafften es die Franzosen am Mittwochabend erstmals seit 1995 ins Viertelfinale der Champions League. Geplatzt ist hingegen vorerst das Comeback von David Beckham in der "Millionenliga". Der Engländer verbrachte beim 1:1-Heimremis von Paris gegen Valencia die 90 Minuten mit auf der Ersatzbank sitzen und Aufwärmen.

"Ich habe über eine Einwechslung von Beckham nachgedacht, mich aber dann anders entschieden", berichtete PSG-Trainer Carlo Ancelotti. Der Italiener wechselte anstellte von Beckham Kevin Gameiro ein. Der 37-Jährige erhielt damit die Bestätigung, dass es für ihn bei den Parisern keine Extrawürste gibt. Im Viertelfinale könnte Beckham aber zum Zug kommen, damit würde er nach Manchester United, Real Madrid und AC Milan für den vierten Club im Champions-League-Einsatz sein.


In Abwesenheit von Ibrahimovic avancierte Ezequiel Lavezzi mit seinem Treffer zum 1:1 zum Aufstiegsgaranten von Paris. "Ibrahimovic ist ein Topspieler und sehr wichtig für die Mannschaft. Wir wussten, dass wir ohne ihn noch härter arbeiten und noch mehr Opfer bringen müssen. Dafür sind wir mit dem Aufstieg belohnt worden", freute sich der Argentinier Lavezzi.

Die ganz große Bewährungsprobe hat der seit 2011 mit 200 Millionen Euro aus Katar unterstützte Klub aber noch nicht absolviert. Denn die bisherigen Kontrahenten Dinamo Zagreb, FC Porto, Dynamo Kiew und auch Valencia zählen aktuell nicht zur Creme-de-la-Creme Europas.

Rückstand auf die Elite

Erstmals seit 2006 und damit erstmals nach dem Zwangsabstieg in die Serie B steht Juventus im Viertelfinale. Der italienische Meister warf Celtic Glasgow mühelos aus dem Bewerb (3:0 auswärts, 2:0 daheim), sieht sich aber noch nicht auf einer Ebene mit den ganz Großen.

"Klubs wie Barcelona oder Bayern München sind in einer anderen Liga, vor allem finanziell. Diesen Vereinen hinken wir drei, vier Schritte hinterher", gab Juve-Coach Antonio Conte zu Protokoll. "Das heißt aber nicht, dass wir chancenlos gegen sie sind", fügte der Trainer des 28-fachen italienischen Meisters hinzu.

Celtic-Coach Neil Lennon traut den kompakt stehenden und blitzschnell konternden Turinern noch einiges zu. "Es gibt keinen Grund, warum Juve nicht die Champions League gewinnen sollte. Sie haben nicht den Glanz von Barcelona, aber sie arbeiten sehr hart füreinander und sind konstant. Juve hat eine fantastische Balance und ist vorne immer gefährlich", sagte Lennon über Gianluigi Buffon, Andrea Pirlo und Co.

(APA/mod) Erstellt am 07.03.2013, 13:56

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